NEIN zum EURO-Haftungsschirm - HC Strache, FPÖ

  • Die Lippenbekenntnisse des Herrn Strache in allen Ehren. Wir werden mal sehen, was für Pläne seitens der FPÖ im Falle einer Kanzlerschaft, die anscheinend im Bereich des Möglichen steht, alle nicht verwirklicht werden.

  • Würde mal sagen Alles, was Jerusalem nicht absegnet!

    "Wenn eine fremde Macht ein Volk ermahnt, die eigene Nationalität zu vergessen, so ist das kein Ausfluß von Internationalismus, sondern dient nur dem Zweck, die Fremdherrschaft zu verewigen."


    Friedrich Engels (1820 - 1895)

  • Straches Israelreise wird von einigen Ultras überbewertet. Es ist nur logisch, dass der nächste (mögliche) österreichische Kanzler diplomatische Beziehungen zu diesem Staat aufbaut. Es war weder ein Kniefall, noch geheuchelt. Es war ein ganz normales Tagesgeschäft. Einige positive und negative Nebeneffekte inbegriffen.


    Zitat

    Die Lippenbekenntnisse des Herrn Strache in allen Ehren. Wir werden mal sehen, was für Pläne seitens der FPÖ im Falle einer Kanzlerschaft, die anscheinend im Bereich des Möglichen steht, alle nicht verwirklicht werden.


    Da bin ich ganz bei Dir. An diese Taten soll man ihn einst messen.


    Aber man soll nicht die bisherigen Taten vergessen, z.B. dass er aus der FPÖ eine große, wachsende Volkspartei gemacht hat, wodurch auch Schweigespiralen in Österreich gebrochen wurden. So sehr, dass sogar die Sozialdemokröten einen EU-Beitritt der Türkei nicht mehr bedingungslos und ohne Skepsis gegenüberstanden, um nur ein Beispiel zu nennen.


    Strache hat ebenfalls viele Strömungen in die Partei integriert. Die Wähler der FPÖ sind nicht selten ehemalige SPÖ-Wähler. Es ist eine Partei für Arbeiter, aber auch für Bürgerliche, für Deutschnationale und für Nationalliberale. Einige Beobachter behaupteten bereits, die FPÖ könne für den Arbeiter die SPÖ des 21. Jahrhunderts werden, da sie die soziale Frage da aufgreift, wo die SPÖ nicht hinschaut.


    Ganz abgesehen davon, hat Strache marketingtechnisch eines besonders gut gemacht. Er hat der Politik der FPÖ seinen Namen und sein Gesicht geliehen und einen Popkult um seine Person aufgebaut, der untrennbar mit der politischen Linie der FPÖ ist. Unter anderen politischen Vorzeichen hat ER (ja, genau ER!) nichts anderes gemacht.


    Mein Kumpel - damals unpolitisch - ist vor 5 Jahren nach Graz ausgewandert. Durch mich ist er auf die FPÖ aufmerksam geworden. Er war anfangs sehr skeptisch, da er mit Politik nicht zu tun haben wollte. Nachdem er dann mit Österreichern über die FPÖ sprach, berichtete er mir, dass das Feedback gegenüber dieser Partei zu seiner Überraschung äußerst positiv ausfiel. Wahrscheinlich verband er als BRD-Bürger zu der Zeit "national" noch mit "nationalsozialistisch". ;o) Bald merkte er, dass viele seiner neuen Bekanntschaften bereits Parteimitglieder sind.


    Gerade in unserem Alter (er ist jetzt 29) und bei noch jüngeren Menschen kamen/kommen FPÖ und Strache sehr gut an. Mittlerweile ist er selbst aktives Parteimitglied. Er berichtet(e) mir: die Menschen um ihn herum gehen nicht nur FPÖ wählen, sie leben die Botschaften der FPÖ und engagieren sich gern (pro)aktiv und ehrenamtlich.


    Auch wenn nicht sofort der Funke auf Deutschland überspringt, sollte man das ganze wohlwollend im Auge behalten und die Skepsis erstmal gegenüber den eignen BRD-Rechtsparteien hegen, die nicht mal in Ansätzen von Ansätzen so weit sind wie die FPÖ. Unter dem Label NPD, unter Voigt und mit 1-Punktprogrammen wie bei ProKöln, wird es keinem mehr gelingen die Menschen abzuholen und zu überzeugen. Wieso schaut man sich nicht endlich unverkrampft ab, wie man es richtig macht?


    Nörgler könnten wieder entgegnen, dass Parteien sowieso nichts ändern werden. Aber gerade mit dieser Attitüde sollte denjenigen verhaltenes Schweigen zur Thematik ja nicht so schwerfallen, oder? ;o)

    Ich bin mir darüber klar, daß der Einzelne anbetungswürdig sein kann, die Menschheit in Gänze jedoch ein Brechmittel ist. - Joachim Fernau

    • Offizieller Beitrag
    Zitat von "Dieter"

    Auch wenn nicht sofort der Funke auf Deutschland überspringt, sollte man das ganze wohlwollend im Auge behalten und die Skepsis erstmal gegenüber den eignen BRD-Rechtsparteien hegen, die nicht mal in Ansätzen von Ansätzen so weit sind wie die FPÖ. Unter dem Label NPD, unter Voigt und mit 1-Punktprogrammen wie bei ProKöln, wird es keinem mehr gelingen die Menschen abzuholen und zu überzeugen. Wieso schaut man sich nicht endlich unverkrampft ab, wie man es richtig macht?


    Bingobongo! Optimistisches Begleiten der Entwicklung ist allemal positiver - auch für das eigene Wohlbefinden ;) - als das oftmals auch hier gepredigte bleiern-depressive Klagemauerverhalten in Bezug auf den Dornröschenschlaf der deutschen Rechten. In sofern: FPÖ voran!


    Bester Gruss
    RockNORD-Redax

    „Noch sitzt ihr da oben, ihr feigen Gestalten, vom Feinde bezahlt und dem Volke zum Spott. Doch einst wird wieder Gerechtigkeit walten, dann richtet das Volk und es gnade euch Gott.“ Carl Theodor Körner Deutscher Dichter, gefallen 1813 im Alter von 21 Jahren im Freiheitskrieg gegen Napoleon

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