Die Nachrichten werden immer schlechter, wie es aussieht, laufen wir auf einen staatlichen Zusammenbruch zu. Die offiziell eingestandenen Schulden der BRD haben 1.725 Milliarden Euro überschritten und werden Ende des Jahres 2010 die 1.800 bis 2.000 Milliarden erreicht haben. 80 zusätzliche Milliarden hat Schäuble bereits fest eingeplant, mit den Schattenhaushalten, den Ländern und den kommunalen Schulden kommen wir auf 1.850 – und das ohne neue Krisen.
Schön, wenn der Kalender das Thema hergibt. Wo feiert man am heftigsten Karneval? Richtig, in Köln. Aber Köln liegt in Deutschland und ein Ausflug dahin ist für eine Dame, die einem unbedarften Obambi einreden konnte, sie sei als Opfer einer Diktatur aufgewachsen, einfach zu billig, zumindest dann, wenn der Steuerzahler die Reisekosten übernimmt. Also feiert unser aller Merkel die Faschings-Eröffnung in Paris. Sie gönnt sich ja auch sonst alles, was wir bezahlen.
Das spirituelle Deutschland? Sollte es nicht besser das Heilige Deutschland heißen? Geht es um das deutsche Wesen, an dem eine ganze Welt hätte genesen können? Nun, wo ist es, dieses geistige, dieses spirituelle Deutschland? Das spirituelle Deutschland liegt unter flandrischer Erde begraben, ist in Stalingrad erfroren, wurde in den Tiefen des Atlantiks versenkt. Das spirituelle Deutschland starb an den Stränden der Normandie, auf den Seelower Höhen und vor El Alamein. Und weil dies noch nicht genügte, wurden die Frauen und Kinder, die Greise und Witwen dieses spirituellen Deutschlands bombardiert, vergewaltigt, enteignet, in den Tod getrieben.
Früher war alles ganz einfach: Was man schwarz auf weiß besaß, konnte man getrost mit nach Hause nehmen. Was gedruckt stand, war die reine Wahrheit, zumindest in der Zeit, in der außer der Bibel nicht sehr viel gedruckt worden ist. Mit der Erfindung der Tageszeitung hat sich das ein wenig geändert, denn ab dann war Papier geduldig. Aus früheren Zeiten kennen wir den Ausdruck: Ich glaube es, wenn ich es sehe! Was ich mit eigenen Augen sehe, muß schließlich stimmen.
Dieser Artikel wird zwar als der 246. Pranger ins Archiv aufgenommen, parallel dazu wird er als eigene Rubrik fortgeführt werden. Ein Glossar ist eigentlich nie fertig, wird es in ein Buch aufgenommen, reißt der Verleger dem Autor den Text weg, weil er endlich drucken will. Und kaum ist das Buch gedruckt, hat der Autor schon wieder zehn bis zwanzig Einträge gefunden, die bei der Neuauflage unbedingt noch ins Glossar aufgenommen werden müssen.
Für einen Software-Entwickler ist der erste Lauf eines unbekannten Compilers mit einer neuen Programmiersprache ähnlich aufregend wie die erste Ausfahrt mit einem neuen Auto. Deshalb werde ich nie vergessen, wie ich mein erstes FORTRAN-Programm kompilieren ließ. Mit “Warnings” und “Errors” hatte ich gerechnet, doch dieser Compiler hatte noch eine dritte, gravierendere Ebene, er warf auch “4 Desasters” aus. Das Programm habe ich natürlich zum Laufen bekommen, aber es war ein einmaliges Erlebnis, “Desasters” gemeldet zu bekommen.
Ja, davon sprechen unsere Nachrichten tatsächlich. Und ja, es gibt Argumente dafür. Ich selbst heiße “Michael”, also “Wer ist wie Gott?” – auf Hebräisch. Wir Deutsche sind Sankt Michael geweiht, dem Erzengel – dem Schutzherren Israels. Und was heißt Israel? Richtig – “Kämpft gegen Gott.” Wieso sollte “Wer ist wie Gott?” diesen “Kämpft gegen Gott!” beschützen? Sankt Michael stürzt Luzifer, seinen Vorgesetzten, den obersten der Engel, der gegen Gott kämpft, hinab in die Hölle. Nun ja, wenn wir das zusammenziehen, stürzt er Israel, das gegen Gott kämpft, in die Hölle. Israel als Reich des Satans…
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