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Gerechtigkeit?

Mit einer Überraschung für die wenigen Besucher endete nach nur 25 Minuten am Landgericht München I die zweite Verhandlung um den angeblichen “Hitlergruß” des Münchner Stadtrats Karl Richter bei dessen Rathaus-Vereidigung im Mai 2008: beide Streitparteien zogen ihre Berufung gegen das Urteil vom August 2008 zurück, das eine Verurteilung des BIA-Stadtrats zu einer Geldstrafe von 5600 Euro vorsah. Davon blieben nach der gestrigen Verhandlung noch 2800 Euro übrig – für Richter trotz des nun rechtskräftigen Urteils ein kleiner Erfolg. Im übrigen bleibt Richter dabei, daß er bei seiner Vereidigung am 2. Mai 2008 weder “vorsätzlich noch angedeutet” einen “Hitlergruß” gezeigt habe – auch ein Schuldeingeständnis gebe es deshalb “natürlich nicht”. Richter:

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