Mannichl im KrankenhausFast unbemerkt hat die SOKO Fürstenzell vor wenigen Tagen mit der 22. Pressemitteilung seit ihrem Bestehen ihren Rückzug aus Passau angekündigt. “Für die weitere Abarbeitung der Spuren und Hinweise ist es nicht erforderlich, die Ermittler vor Ort zu belassen”, heißt es lapidar. Nach sechs Monaten ist die Messerattacke auf den ehemaligen Passauer Polizeichef Alois Mannichl noch immer ungeklärt. Bislang wurden mehr als 1.000 Spuren ausgewertet, knapp 2.000 Personen befragt und mehr als 650 Hinweisen nachgegangen.

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Das Phantombild

Der Racheakt eines Neonazis, Skinheads mit Bomberjacken und bedrohlichen Tätowierungen und eine Zeugin, die angeblich eingeschüchtert wurde. Der “Fall Mannichl” hätte zweifellos einen spannenden Fernsehkrimi abgegeben. Doch während die TV- Verbrecherjagd regelmäßig mit einer Festnahme endet, ist bei dem Mordanschlag auf den ehemaligen Passauer Polizeidirektor Alois Mannichl auch nach einem halben Jahr nichts klar. Die Kripobeamten und die Öffentlichkeit rätseln immer noch, was am 13. Dezember 2008 vor dem Mannichl-Haus in Fürstenzell tatsächlich geschah. Trotz eines enormen Ermittlungsaufwands und 20.000 Euro Belohnung erwiesen sich etliche Spuren nur als heiße Luft.

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Augen zu, und durch!

Rund fünf Monate nach dem Messer-Attentat auf den Passauer Polizeichef Alois Mannichl steht die Sonderkommission “Fürstenzell” kurz vor der Auflösung. Wie die Passauer Neuesten Nachrichten berichten, sollen die Beamten nach und nach zu ihren alten Dienststellen zurückkehren. Die Tat aufzuklären gelang den Ermittlern offenbar nicht. Mannichl war im vergangenen Dezember vor seinem Haus niedergestochen worden.

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