Man will es nicht für möglich halten, aber im nordrhein-westfälischen Herne spielt sich derzeit ein neuer Akt aus dem Theaterstück “Tollhaus Deutschland” ab. Ein 15-Jähriger – nach eigenen Worten linker Gesinnung – wurde von der Leitung der Hauptschule am Hölkeskampring vom Unterricht ausgeschlossen, weil er eine “rechte” Frisur trägt. Pech für ihn: Sein Scheitel war auf der falschen Seite. Der WAZ sagte der Schüler er sei “sehr links” und “Kommunist”. Vor einigen Monaten habe er sich der Antifa Bochum angeschlossen und besuche regelmäßig Demos dieser linken Gruppierung – zuletzt am 1. Mai in Wuppertal.
Mohamed A. war am 11. März im Golf von Aden von deutschen Marinesoldaten festgenommen worden, nachdem er mit acht weiteren Männern versucht hatte, einen deutschen Containerfrachter zu überfallen. Die Fregatte “Rheinland-Pfalz” brachte die Männer nach Kenia, wo ihnen der Prozess gemacht werden soll. Deswegen verklagt ein somalischer Pirat jetzt die Bundesregierung wegen seiner “unrechtmäßigen Überstellung” in das ostafrikanische Land auf Schadenersatz! Mohamed A. will “all den materiellen und immateriellen Schaden” ersetzt haben, der ihm dadurch entstanden sei.
Die Stadt Chemnitz will am Donnerstag ein Wandgemälde im Beruflichen Schulzentrum für Wirtschaft beseitigen lassen. Das monumentale Bild mit dem Titel “Chemnitz – Stadt der Moderne”, auf dem typische Gebäude der sächsischen Metropole dargestellt sind, stammt von dem 22 Jahre alten Benjamin Jahn Zschocke. Im Oktober letzten Jahres war bereits die feierliche Enthüllung des Gemäldes kurzfristig abgesagt worden, nachdem ein angeblich darauf abgebildetes “Keltenkreuz” für Aufregung in der örtlichen Presse und unter Lokalpolitikern gesorgt hatte.
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