Die Vorstellung von Thilo Sarrazins Buch „Deutschland schafft sich ab“ ist am Montag von Protesten begleitet worden. Etwa 200 Demonstranten protestierten gegen den Auftritt des ehemaligen Berliner Finanzsenators vor dem Gebäude der Bundespressekonferenz und warfen ihm „Rassismus“ und „Sozialdarwinismus“ vor. Aufgerufen dazu hatte ein Bündnis mit dem Namen „Rechtspopulismus stoppen“. Die Berliner Polizei sicherte den Veranstaltungsort mit zahlreichen Einsatzkräften ab. Unterstützt wurde der Protest von Mitgliedern der Linkspartei, der Grünen, der SPD sowie der Dienstleistungsgewerkschaft verdi und der Gewerkschaft für Erziehung und Wissenschaft.

Weiterlesen »

  • Share/Bookmark

Währungsreform 1948

Wir schreiben den 21. Juni 1948. Die Reichsmark ist Geschichte, zumindest in den drei westlichen Besatzungszonen. In der russischen Ostzone überlebt sie noch ein paar Tage, bis dort die Ostmark eingeführt wird. Die neuen Scheine sind Made in USA, quietschbunt und heißbegehrt. Über Nacht füllen sich die Auslagen der Geschäfte, was es seit Jahren nur auf dem Schwarzmarkt gegeben hatte, war jetzt wieder für alle zu haben. Zumindest für jene, die diese Warenfülle bezahlen konnten. Die D-Mark hatte das Licht der Welt erblickt und damit war das Wirtschaftswunder eingeleitet. Der Rest war dann Arbeit, viel, viel Arbeit.

Weiterlesen »

  • Share/Bookmark

  • Share/Bookmark

Sensationelle Beschuldigungen veröffentlichte am Wochenende die Moskauer “Nesawissimaja Gaseta”, die neben der Tageszeitung Kommersant, als inoffizielles Sprachrohr des Kremls und hiermit verbundenen russischen Oligarchen gilt. Unter der Headline “Polnische Freiwillige in der Wehrmacht” kommt das Blatt nicht nur zurück auf das Thema “Großvater Tusk” oder “Katyn”, sondern vor allen Dingen auf die nicht unumstrittene Rolle Polens in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts. So behauptet die Zeitung z.B. dass nicht nur die Geschichte von Joseph Tusk, dem Großvaters des heutigen polnischen Premiers Donald Tusk erfunden sei, sondern auch die von einer weiteren halben Million Polen, da weder die Wehrmacht noch die SS in den besetzten Gebieten zwangsrekrutierte, sondern nur Freiwillige nach strengster Prüfung aufnahm. Josef Tusk soll damals angeblich aber als Danziger Pole von der Gestapo verhaftet worden und ins KZ Stutthof gebracht worden sein. Im Jahre 1944 habe man ihn dann in die Wehrmacht gezwungen.

Weiterlesen »

  • Share/Bookmark

Die rechtsextreme Partei NPD konnte bislang noch nicht verboten werden – jetzt macht die Facebook-Gemeinde gegen die Rechten mobil! In dem sozialen Internet-Netzwerk hat sich eine Gruppe namens “Kein Facebook für Nazis” gegründet. Deren mehr als 280.000 Unterstützer wollen erreichen, dass Facebook (Sitz in Hamburg) die NPD-Seite löscht. Die Online-Plattform Facebook ist besonders bei jungen Leuten beliebt, die dort Fotos einstellen und Kontakt zu Freunden halten. Auch Firmen und Parteien sind in dem Netzwerk aktiv, darunter auch die NPD. Und das stinkt anderen Nutzern gewaltig. Am 8. Mai hat sich deshalb die Gruppe “Kein Facebook für Neonazis, NPD-Seite löschen!” gegründet. Mehr als 280.000 Unterstützer hat sie schon. Die NPD kommt nur auf etwas über 1.400 Unterstützer.

Weiterlesen »

  • Share/Bookmark

Ich möchte vorausschicken, daß der folgende Text reine Spekulation ist, der Versuch, einige lose Enden miteinander zu verknüpfen. Ich gehöre weder dem Präsidium der CDU an, noch bin ich ein geheimer Regierungsberater, ich habe also keinen Zugang zu jenen Gremien, die solche Dinge beschließen. Die Überschrift habe ich gewählt, weil die Dame in den bunten Hosenanzügen an der Spitze steht und Land sowie Partei unter ihr leiden. Ich möchte ihr mit der Namensnennung weder die fachliche noch die intellektuelle Kapazität zu einer solchen Planung unterstellen.

Weiterlesen »

  • Share/Bookmark

Berlins linkes Establishment reibt sich zufrieden die Hände. Das „Konzept der ausgestreckten Hand“ trägt Früchte. Im Klartext heisst das, der linke Mob kann weitgehend schalten und walten wie er will und ganze Strassenzüge ungestört in rechtsfreie Räume verwandeln. DER SPIEGEL leistet propagandistische Schützenhilfe, wenn er die Protagonisten als unpolitische Vandalen bzw. als „linksgerichtete Jugendliche“ verklärt, die doch nur ein bisschen Spass haben wollen, angesichts der rauhen kapitalistischen Verhältnisse im Land. Eins muss man den linken Radaubrüdern auf der Strasse und den salonbolschewistischen Schreibtischtätern in den Redaktionen jedoch anerkennend attestieren: Bei ihnen zählt die Ganovenehre noch etwas! Die Strategie lautet: 1. Belastet euch nicht gegenseitig, 2. Erwähnt multikulturelle Aspekte der Randale nur verklausuliert und in Nebensätzen, 3. Die Gefahr ist keine Gefahr, sondern lediglich folkloristische Tradition und so berichtet SpOn vom Abenteuerspielplatz auch entsprechend gefällig, wenn es heisst:

Weiterlesen »

  • Share/Bookmark
© 2010 RockNORD Suffusion WordPress theme by Sayontan Sinha