Beiträge von Der_Uerdinger

    [img='http://www.rocknord.net/forum/upload/avatars/utool_f_1343742535_106.jpg','left'] Norwegen ist in wenigen Wochen »judenfrei«. Die letzten 819 in Norwegen lebenden Juden verlassen derzeit wegen des wachsenden Antisemitismus das Land. Damit wird Norwegen das erste europäische Land, in dem nicht ein Jude mehr leben wird. Die gleiche Entwicklung gibt es in allen europäischen Staaten.


    Wer jetzt in den Nachrichten Berichte über den Terroranschlag auf Juden in Bulgarien hört, der erfährt nicht, dass Juden in Europa jeden Tag Angriffen ausgesetzt sind. Im Februar 2012 berichtete die norwegische Zeitung Aftenposten über den Auszug der Juden aus dem Land. Anne Sender, Vorsitzende der jüdischen Glaubensgemeinschaft in Norwegen, sagte damals über die Gründe: »Viele Zuwanderer bringen den Antisemitismus aus ihren Heimatländern mit.


    Hier geht es weiter...

    Andreas Molau hat lange mit sich gerungen – doch jetzt will er handeln: „Ich habe einen Schlussstrich gezogen unter meine Aktivitäten“, bekennt er im Gespräch mit NDR Info. Es ist ein Schlussstrich unter eine jahrzehntelange Karriere im extrem rechten Lager.


    Der 44-Jährige war Bundesvorstandmitglied der NPD, kandidierte für sie im niedersächsischen Landtagswahlkampf, engagierte sich zuletzt bei der PRO- Bewegung in Nordrhein-Westfahlen. All das sei jetzt vorbei, sagt der ehemalige Waldorflehrer aus dem Landkreis Wolfenbüttel. Seine Parteibücher hat er zurückgegeben, Arbeitsverträge gekündigt, Kontakte abgebrochen. “Ich habe eine klare Trennung gezogen in meinem Beruf und in meinem Privatleben“, sagt Molau.


    Hier geht es weiter...

    [img='http://www.rocknord.net/forum/upload/avatars/utool_f_1343742180_106.jpg','left'] Das Aus für Coca-Cola liegt auf der Linie, die Bolivien schon länger verfolgt: Wenn ausländische Konzerne nicht kooperieren, werden sie verstaatlicht oder ihre Lizenzen entzogen. Der Andenstaat will jetzt selbst Koka-haltige Brause brauen - und so für die Legalisierung des Koka-Anbaus werben.


    Für seine spektakuläre Ankündigung hat David Choquehuanca auch einen Vergleich mit dem großen Hollywood-Kino nicht gescheut: "Ich kann bestätigen, dass am 21. Dezember nicht das Ende der Welt kommen wird, wie in einem Film angekündigt. Aber es wird das Ende von Coca-Cola sein und das Ende des Kapitalismus", sagte Boliviens Außenminister vor wenigen Tagen am Rande der Feierlichkeiten zur Einweihung des Flughafens Tito Yupanqui in Copacabana.


    Hier geht es weiter...

    Aufruhr in der rechtsextremen Szene: Der Platzhirsch NPD bekommt Konkurrenz von einer neuen Partei. Die Formation nennt sich "Die Rechte" und gibt sich seriös - doch dahinter steckt der berüchtigte Neonazi Christian Worch von den Freien Kameradschaften.


    Bislang verstand sich Christian Worch vor allem als Mann der Straße. Sein Reich war die rechtsextreme Aktion jenseits des parlamentarischen Betriebs. Etliche Aufmärsche hat er organisiert und zur Not vor Gericht durchgefochten, nicht selten kam es zu Ausschreitungen. Die NPD beäugt er kritisch, er gilt als einer der geistigen Väter des Konzepts der sogenannten Freien Kameradschaften, jener lose zusammengeschlossenen militanten Neonazi-Gruppierungen, die auf Parteibuch und Mitgliederausweis lieber verzichten. Auf einem Transparent, das auf einem Foto auf Worchs Homepage zu sehen ist, steht: "Die Bewegung braucht keine Parteien!"


    Hier geht es weiter...

    [img='http://www.rocknord.net/forum/upload/avatars/utool_f_1343741897_106.jpg','left'] Der Berliner Rockmusiker und Produzent, Sacha Korn, wehrt sich erfolgreich gegen Existenz bedrohende Falschbehauptungen des Brandenburger Verfassungsschutzes. Über einen Anwalt erstritt der Künstler, dass der Verfassungsschutz Brandenburg nicht mehr behaupten darf, dass Korn auf einer NPD-Veranstaltung gespielt hat.


    Im vergangenen Jahr soll, laut Verfassungsschutzbericht 2011, der Sänger auf einer NPD Veranstaltung in Eberswalde gespielt haben. Dies entspricht nicht der Wahrheit und ist eine pure Erfindung der Behörde. Dies musste der Verfassungsschutz Brandenburg in einer schriftlichen Stellungnahme einräumen. Ob diese falschen Behauptungen durch die Aussagen von so genannten V-Leuten zustande gekommen sind, wollte die Behörde nicht bestätigen.


    Hier geht es weiter...

    [img='http://www.rocknord.net/forum/upload/avatars/utool_f_1342623073_106.jpg','left'] Unbekannte haben offenbar rund tausend E-Mail-Adressen von Beschäftigten mehrerer großer Ölkonzerne veröffentlicht - und gleich noch in deren Namen eine Greenpeace-Petition unterzeichnet. Mit der Aktion protestierten die Anonymous-Anhänger gegen Ölbohrungen in der Arktis.


    Das Netzkollektiv Anonymous hat offenbar mehr als tausend Datensätze vertraulicher Informationen diverser Ölkonzerne veröffentlicht. Zu dem Material gehören nach Angaben der Hacker die E-Mail-Adressen von Angestellten, die bei BP, Exxon Mobil und Shell sowie den russischen Unternehmen Gazprom und Rosneft beschäftigt sind.


    Hier geht es weiter...

    [img='http://www.rocknord.net/forum/upload/avatars/utool_f_1342161824_106.jpg','left'] Das Landgericht Freiburg hat am Donnerstag einen mutmaßlichen Neonazi vom Verdacht des versuchten Totschlags freigesprochen. Eine Straftat sei dem einschlägig vorbestraften 29-Jährigen nicht zweifelsfrei nachzuweisen, sagte die Vorsitzende Richterin. Er war 2011 mit dem Auto in eine Gruppe linker Aktivisten gerast, wobei ein 21-Jähriger schwer verletzt wurde. "Justitia ist nicht auf dem rechten Auge blind", betonte die Richterin.


    Der Grundsatz "Im Zweifel für den Angeklagten" habe aber auch für mögliche Neonazis zu gelten. Die Staatsanwaltschaft hatte am Montag drei Jahre Haft gefordert, die Verteidigung plädierte wegen Notwehr auf Freispruch. Der Vorfall ereignete sich auf einem Parkplatz bei Riegel (Kreis Emmendingen) im Oktober 2011. Der aus der Ortenau stammende Angeklagte soll dort postiert gewesen sein, um auswärtige Teilnehmer zu einer Neonazi-Party zu lotsen.


    Hier geht es weiter...

    [img='http://www.rocknord.net/forum/upload/avatars/utool_f_1341166413_106.jpg','left'] Ausgerechnet die NSU-Morde sollen nun als Rechtfertigung für die Einführung der Quellen-Telekommunikations-überwachung in Nordrhein-Westfalen fungieren. Der neue Koalitionsvertrag von Grünen und SPD sieht auf Landesebene den Einsatz dieser behördlichen Schadsoftware vor. Man möchte damit die eigenen "Instrumente im Kampf gegen den Rechtsextremismus schärfen".


    Die Morde der rechtsradikalen NSU-Täter sollen nun laut Koalitionsvertrag in NRW dafür eingesetzt werden, den Bundestrojaner auf Landesebene einzuführen. Daniel Schwerd, Abgeordneter des Düsseldorfer Landtages dazu: "Zudem will man ihn nicht etwa der Polizei, sondern dem Verfassungsschutz in die Hand geben - der Institution, die im Vorgehen gegen den NSU ganz besonders versagt hat."


    Hier geht es weiter...

    [img='http://www.rocknord.net/forum/upload/avatars/utool_f_1339679092_106.jpg','left'] Mit einer gezielten Provokation hat die rechtsextreme NPD am Mittwoch im sächsischen Landtag für einen Eklat gesorgt. Die acht Abgeordneten erschienen in Kleidung der bei Neonazis beliebten Marke Thor Steinar, was nach den Regularien des Landtages untersagt ist. Landtagspräsident Matthias Rößler unterbrach daraufhin die Sitzung und verlangte von den Rechtsextremen, die Kleidung zu wechseln. Als sie das nach mehrfacher Aufforderung nicht taten, schloss Rößler alle NPD-Abgeordneten für diese und drei weitere Sitzungen des Parlamentes im Juni und Juli aus. Die Rechtsextremen verließen erst den Saal, als Polizisten erschienen, um sie abzuführen.


    Damit wurde erstmals in der Geschichte des Landtages eine Fraktion komplett von der Sitzung ausgeschlossen. NPD-Fraktionschef Holger Apfel hatte 2010 einen längerfristigen Ausschluss hinnehmen müssen. Seine antisemitische Hetze hatte damals für Empörung gesorgt.


    Hier geht es weiter...

    [img='http://www.rocknord.net/forum/upload/avatars/utool_f_1339351166_106.jpg','left'] Am letzten Tag jedes Monats stehen Hunderttausende Amerikaner nachts Schlange für Lebensmittel. Ab Mitternacht gelten die neuen Essensmarken. Noch nie waren so viele US-Bürger auf sie angewiesen. Langsam setzt sich die Schlange vor den Einkaufskassen in dem Wal-Mart in North Bergen im amerikanischen Bundesstaat New Jersey in Bewegung. Viele Kunden gähnen gelangweilt, Jessica Morsch wird wenigstens von ihrem dreijährigen Sohn abgelenkt, der trotz der fortgeschrittenen Uhrzeit quietschfidel ist.


    Die 21-Jährige ist an diesem Abend wie so viele andere aus der Nachbarschaft kurz vor Mitternacht zum Shoppen gefahren. Ihr Einkaufswagen ist so voll gepackt, dass die Lebensmittel fast herausfallen: ein Riesen-Sack Reis liegt darin, Brot, Wasserflaschen, Aufschnitt, etwas Gemüse, Babynahrung.


    Hier geht es weiter...

    [img='http://www.rocknord.net/forum/upload/avatars/utool_f_1338831146_106.jpg','left'] Eine Lokalposse sorgt im baden-württenbergischen Hohenlohekreis für Wirbel: Die Brüder-Grimm-Schule in Künzelsau, ein Bau aus den 30er Jahren, wird saniert – samt Reichsadler und völkischem Spruch über dem Eingang. Die Lehrerschaft der Schule wollte die Nazi-Insignien entfernt haben. Doch der Schulträger, die Stadt, hat anders entschieden. Rund 1,9 Millionen Euro investieren Stadt und Land, um das Haus der Förderschule behindertengerecht umzubauen, eine Aula einzubauen sowie die Wände und die Fenster zu erneuern. Bei den Arbeiten allerdings kommt einem Bericht der “Südwest-Presse” zufolge im Treppenhaus ein Wandgemälde aus der Nazi-Zeit zum Vorschein, das jahrzehntelang durch Paneelen verdeckt war.


    Das Fresko zeigt eine groß gewachsene Frau in antikem Gewand, die sich zu Jungen und Mädchen mit Tornistern herunterbeugt. “Die Kinder sehen aus wie minimalisierte Erwachsene. Sie sind höchstens dunkelblond, die Mädchen alle brav bezopft, die Buben barfuß, die Lehrerin auf einem Podest in germanischer, gottesähnlicher Kleidung”, so beschreibt Schulleiterin Anita Neher der Lokalzeitung “Heilbronner Stimme” zufolge das Werk. Das Kollegium sei sich einig: Das Gemälde passe nicht zu einer Schule, die Kinder darin unterstütze, “zu aufrechten, selbstbewussten Persönlichkeiten zu werden, die Vielfalt und Toleranz zu schätzen wissen. Wir wollen das Gemälde auf alle Fälle nicht.”


    Hier geht es weiter...

    [img='http://www.rocknord.net/forum/upload/avatars/utool_f_1338830385_106.jpg','left'] Ein Ort bei Heidelberg hat den ersten schwarzen Bürgermeister Deutschlands gewählt. John Ehret war schon als Kind ein Star in der Gemeinde Mauer, arbeitete später beim BKA. Seine Hautfarbe war nie ein Problem, sagt er. Heute tritt der 40-Jährige sein Amt an.


    John Ehret hat kaum Wahlkampf gemacht. Er hat keine Plakate aufgehängt, keine Hochglanz-Broschüren in die Briefkästen geworfen, keine Klinken geputzt und erst als letzter von fünf Bewerbern seine Kandidatur bekannt gegeben. Trotzdem holte er in der Stichwahl 58,1 der Stimmen. Das früher so konservative Baden-Württemberg hat nun nicht nur einen grünen Ministerpräsidenten, sondern auch einen schwarzen Bürgermeister - den ersten der Republik. Diesen Freitag tritt er in der 4000-Seelen-Gemeinde Mauer bei Heidelberg seinen Dienst an.


    Hier geht es weiter...

    [img='http://www.rocknord.net/forum/upload/avatars/utool_f_1338583207_106.jpg','left'] Eine DFB-Delegation um den Bundestrainer Jogi Löw und Teammanager Oliver Bierhoff hat wenige Tage vor dem ersten EM-Spiel gegen Portugal das ehemalige Konzentrationslager in Auschwitz-Birkenau besucht. Gemeinsam wollten sie ein Zeichen setzen: Teammanager Oliver Bierhoff , Philipp Lahm und Miroslav Klose gehörten zu der DFB-Delegation, die einen Tag nach dem Testspiel gegen Israel die Holocaust-Gedenkstätte Auschwitz-Birkenau in Polen besuchte.


    Bei Dauerregen legten sie einen Kranz vor der ehemaligen Todeswand ab, wo die Nationalsozialisten mehrere tausend politische Häftlinge erschossen hatten. Nach dem Besuch eines Teils der ehemaligen Lagerbaracken, in denen sich heute Ausstellungsräume der Gedenkstätte befinden, fuhr die DFB-Delegation zum rund drei Kilometer entfernten Lagerkomplex Birkenau.


    Hier geht es weiter...

    In jeder Schule gibt es einen Internetzugang. Ob es Internet benötigt, um am gesellschaftlichen Leben teilzunehmen, wage ich mal zu bezweifeln. Ich erreiche meine Freunde auch ohne Internet. Und gefunden habe ich ich sie auch "offline". ;-)


    Meiner Meinung nach absolut übertrieben, wenn nicht sogar dekandent.

    Die Kriterien für Armut sind sowas von daneben. Im Westen überhaupt von Armut zu sprechen, ist schon eine Frechheit. Es ist gut, wenn Kinder Kinder sein dürfen. Dazu brauchen sie keinen Internetanschluß und durchdesigntes Spielzeug. Klamotten vom älteren Bruder zu bekommen ist doch Gang und Gebe. Mittlerweile tauschen selbst Erwachsene gebrauchte Kleidung (u.a. weil es gerade angesagt ist) oder kaufen bewusst Second Hand.

    Zitat von "waldmeister"

    Ich würde die Kirche mal im Dorf lassen. Cops grundlos töten wollen ;).


    Vielleicht nicht durch die Säurespritzer, aber durch Steine auf ein fahrendes Auto oder durch flüssiges Feuer von einer Brücke auf Polizisten. Oder vielleicht durch Bomben an einer Demoroute?


    Zitat von "waldmeister"


    Außerdem heißt es mutmaßlich linke Szene. Bin ab und an in der Rigaer Straße, da laufen nicht nur Linke rum. Und selbst wenn es so wäre, dass die beiden Frauen, sorry, diese Kreaturen, Linke waren: Gehören Linke, what ever it means, nicht zum Volk?


    Ich bezweifel, dass es eine von den Yuppie Muttis war. Kurz den 1000€ Kinderwagen beiseite geschoben und dann die Säurespritze rausgeholt?


    Linke gehören natürlich zum Volk. Sie werden sich alsbald ärgern, dass über Jahrzehnte verleugnet zu haben.



    Zitat von "waldmeister"


    Die Leute in Österreich, hast Du das verfolgt, was man mit denen veranstaltet hat? Das waren super harmlose Tierschützer und der linken Szene zuzuordnen. Obwohl diese wirklich nichts illegales getan haben, es gab nach 2 Jahren Staatsterror einen lupenreinen Freispruch. Bildung einer kriminellen Organisation **harrharr*. Eine Sauerei, für die einem die Worte fehlen sollten. Die Opfer sind ganz gewiss nicht nur rechts.


    Ich kenne den Fall und die beteiligten Leute, einen sogar persönlich. Der arbeitet jetzt hier in Berlin. Die haben wirklich nichts illegales getan, gehören aber auch nicht der linken Szene an. Durchschnittliche Tierrechtler halt. Keine Ahnung was die Jutiz damals geritten hat. Bis dato war man als Tierrechtler in Europa unbehelligt.


    Sicherlich sind die Opfer nicht alle politisch rechts, aber die Unterschiede sind gravierend. Für uns werden eigene Paragraphen geschaffen. Davon kann Rotfront nur träumen.