Huckarder Ekelhaus angeblich „kein klassisches Problemhaus“.

  • Die Stadt Dortmund vertritt eine merkwürdige Auffassung zum Huckarder Ekelhaus in der Altfriedstraße 1, unweit des Ortskerns. Während nationale Aktivisten bereits Mitte Oktober 2013 gegen den Beginn der Einwanderung von Osteuropäern in den westlichen Stadtteil protestierten, sieht die Stadt dort „kein klassisches Problemhaus“ und versucht wieder einmal, existierende Probleme zu beschönigen.


    Aktuell seien in dem Haus drei Wohneinheiten von einer bulgarischen Firma angemietet und offiziell elf Osteuropäer gemeldet, Auffälligkeiten im größeren Ausmaße aber nicht feststellbar, heißt es in der Beantwortung einer Anfrage der Huckarder CDU-Fraktion, die sich ebenfalls der Problematik angenommen hat, wenngleich selbstverständlich – politisch korrekt – ohne den Zusammenhang zwischen EU-Osterweiterung, Masseneinwanderung und der beginnenden Ghettoisierung zu benennen. Verwunderlich ist jedoch, dass zu den elf Hausbewohnern formal keine Frauen und Kinder gehören. Dieser Umstand unterstützt den Verdacht, dass es sich bei den Hausbewohnern um osteuropäische Schwarzarbeiter handelt, die von ausbeuterischen Firmen zu Niedrigstlöhnen beschäftigt werden, um die Preisspirale weiter nach unten zu drücken. Wie Anwohner berichten, sind täglich in den frühen Morgenstunden mehrere Transporter zu sehen, die Hausbewohner aufnehmen und am Abend wieder absetzen. Eine Überprüfung der Hintermänner, welche in der Ausbeutung von Menschen zu Hungerlöhnen ein lukratives Geschäft wittern, dürfte angebracht sein, mangels politischer Nachhaltigkeit durch die Stadt und / oder Polizei aber wohl ausbleiben.


    Nach der Devise „Wehret den Anfängen!“ kann die fortschreitende Ghettoisierung der gesamten Stadt Dortmund nicht weiter ignoriert werden: Sich von der Nordstadt ausbreitend, sind Problemhäuser längst in verschiedenen Stadtteilen trauriger Alltag geworden. Die Unterscheidung der Stadt in „harmlose“ und „problematische“ Problemhäuser ist dabei eine Verhöhnung für betroffene Anwohner, die nicht nur von Belästigungen und Bedrohungen betroffen sind, sondern auch erhöhte Schutzmaßnahmen für ihr Eigentum ergreifen müssen, um Diebstähle zu verhindern. Hier bedarf es einem konsequenten Durchgreifen, vor allem durch das Ordnungsamt und die Stadtverwaltung – statt Symbolpolitik zu betreiben, sind konkrete Hilfsmaßnahmen für die betroffenen Anwohner notwendig, die im Idealfall zu einer Versiegelung oder Schließung der Ekelhäuser führen können.


    http://www.dortmundecho.org/20…-klassisches-problemhaus/