Die Statthalter der Sultane.

  • [img='http://www.rocknord.net/forum/upload/avatars/utool_f_1365444367_2.jpg','left'] Mit den mutmaßlichen NSU-Morden und ihrer Aufarbeitung habe die Türkei- und Islamlobby in Deutschland „ihren Reichstagsbrand gefunden“: Bernd Zellers schneidende Parallele, die der einstige Pardon-Herausgeber und Titanic-Redakteur auf seinem Blog „Tagesschauder“ zieht, ist so gnadenlos wie treffend. Die konzertierten Einmischungen türkischer Funktionäre und Politiker aus dem In- und Ausland in die deutsche Innenpolitik und die Arbeit deutscher Behörden und ihre demonstrative Mißachtung der Unabhängigkeit deutscher Gerichte haben inzwischen eine Dimension und Schlagfolge erreicht, die den Vergleich mit einer versuchten Machtergreifung nicht mehr vollkommen abwegig erscheinen lassen.


    Eine kaum verhüllte Machtfrage in der BRD


    Die künstlich hochgekochte und aus der Türkei noch angeheizte Empörung über die Nicht-Bevorzugung türkischer Medien bei der Vergabe fester Korrespondentenplätze für den Prozeß gegen Beate Zschäpe, die mutmaßliche Angehörige einer rechtsextremen Terrorzelle, stellt kaum verhüllt die Machtfrage in der Bundesrepublik Deutschland. Das zeigt schon der Kontext dieser Skandalisierung:


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    „Noch sitzt ihr da oben, ihr feigen Gestalten, vom Feinde bezahlt und dem Volke zum Spott. Doch einst wird wieder Gerechtigkeit walten, dann richtet das Volk und es gnade euch Gott.“ Carl Theodor Körner Deutscher Dichter, gefallen 1813 im Alter von 21 Jahren im Freiheitskrieg gegen Napoleon

  • Zitat

    Fehlt nur noch, die Verhandlungsführung gleich ganz für die Türkei zu reklamieren, damit auch ganz gewiß das erwünschte Schauprozeß-Ergebnis herauskommt.


    So ein Gedanke kam mir auch schon. Am liebsten wäre es diesem dreisten Türken-Geschmeiss wohl , wenn der Großteil der Sitzplätze im Gericht nur für Musels wäre. Oder wenn auf der Richterbank nur Musels sitzen würden. Oder am besten die Verhandlung gleich in die Türkei verlegen , der damalige Fall "Marco" hat ja deutlichst gezeigt , dass deutsche in diesem Drecksland auf faire Justiz bauen können.
    Wenn die deutsche Justiz auch nur noch einen Nanometer Arsch in der Hose hat , dann hält sie nach all dieser rotzfrechen Musel-Dreistigkeit an der Akkreditierung fest! Nach dem Motto "Jetzt erst recht keine Musels im Gericht" !

  • Ein paar Tage später haben nun die freien türkischen Medien ihren Platz neben der Frauenzeitschrift Brigitte und dem Weimarer Bürgerradio "Hallo Lotte" gefunden. Nach dem üblichen Geplänkel um die Richter beschweren sich jetzt die Nebenkläger, also die Angehörigen der Opfer, dass die Kosten für Reise und Hotel so hoch seien, und nun nicht mal die Anklage verlesen wurde.


    Als wenn vorher keiner der Leute gewusst hatte, dass sich der Prozess über zwei oder noch mehr Jahre hinziehen würde.
    Eine Steinigung auf deutschem Boden ist in den nächsten drei Jahren wohl noch undenkbar.


    Sicher sollte der Staat nun darüber nachdenken, die alte türkische Erbtante zum Tribunal einfliegen zu lassen, Kost und Logis für sie und die 2500 nächsten Angehörigen frei. So wandelt man zur Gerechtigkeit, trotz Unschuldsvermutung und vor dem Urteil.


    Mal schauen, wie es weitergeht.


    Gruß, Pils