Pussy Riot und Nawalny: Wer die Helden der deutschen Medien wirklich sind

  • [img='http://www.rocknord.net/forum/upload/avatars/utool_f_1349271234_106.jpg','left'] Das Geheul der westlichen Medien um die russische Punk-Band Pussy Riot ist groß. Doch wie so vieles, werden auch diese "Aktivisten" völlig verzerrt dargestellt. Pussy Riot haben sich Verbrechen schuldig gemacht, die hierzulande mit einem viel höheren Strafmaß geahndet würden als nur zwei Jahre.


    Pussy Riot ging aus der "Künstlergruppe" Voina hervor. Sowohl Nadezhda Tolokonnikova, wie auch Yekaterina Samutsevich nahmen in den vergangenen Jahren an Aktionen von Voina teil, die unter anderem daraus bestanden, dass die Mitglieder dieser "Künstlergruppe" sich in der Öffentlichkeit auszogen um dann zu kopulieren oder mitten in einen Supermarkt den Stuhlgang abzuhalten.


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    Lasst euren Körper vergessen, was tierische Produkte sind - euren Verstand aber nicht.

  • Passend dazu:


    Die Freiheit, die sie meinen


    »Muschi-Krawall« ist auch in Deutschland


    Die Inhaftierung der feministischen Punk-Rockgruppe »Pussy Riot« (zu deutsch: »Muschi-Krawall«) in Rußland ist in der veröffentlichten Meinung und der internationalen Politik zum Tagesordnungspunkt geworden. Die Verurteilung der drei jungen Frauen zu mehreren Jahren Haft rief internationale Proteste hervor. Gerade deutsche Politiker erheben den moralischen Zeigefinger gegen das Rußland Wladimir Putins – und vergessen den Mist vor der eigenen Haustüre zu kehren.


    Der Fall »Pussy Riot« rief die gesamte »westliche Wertegemeinschaft« auf den Plan. Hintergrund ist die Verurteilung nach einem illegalen provokativen Auftritt in der Moskauer Christ-Erlöser-Kathedrale am 21.2.2012. Angela Merkel und US-Präsident Barack Obama kritisierten das Urteil ebenso wie Amnesty International. Musiker wie Sting, Madonna und Paul McCartney bekundeten ihre Solidarität mit »Pussy Riot«.


    Die Forderungen deutscher Politiker gingen sogar soweit, den Punker-Frauen Asyl in Deutschland anzubieten.


    »Pussy Riot« differenziert betrachtet


    Der Fall »Pussy Riot« ist in mehrfacher Hinsicht pikant.


    Erstens muß man das, was die Russinnen treiben, weder als Kunst noch als Musik verstehen. Selbst westliche Feministinnen und die letzten normaldenkenden Frauen dürften kein Verständnis dafür haben, daß das hemmungslose Zurschaustellen sexueller Praktiken bis hin zur Einbeziehung von Tieren ein Beitrag für Frauenrechte ist.


    Zweitens ist ein Maximum an Meinungs- und Kunstfreiheit grundsätzlich erstrebenswert – auch für »Kunst«, »Meinungen« und »Musik«, die man selbst als solche niemals anerkennen würde. Man darf anecken und provozieren. Wenn nur das allgemein Anerkannte erlaubt wäre, bräuchte es keine Grundrechte. In Deutschland profitiert davon so manche »rechte« Demo.


    Drittens gibt es jedoch Gesetze und »Pussy Riot« haben bewußt gegen russische Gesetze verstoßen. Es handelte sich dabei keineswegs um Sonderrecht, das etwa nur geschaffen worden wäre, um »Pussy Riot« einzukerkern. Es handelte sich um Gesetze, die jeder in Rußland zu beachten hat (»Grobe Verletzung der öffentlichen Ordnung – Rowdytum«.)


    Was in Deutschland gewesen wäre


    »Pussy Riot« hätten sich wohl auch nach deutschem Recht strafbar gemacht:


    Hausfriedensbruch, § 126 StGB


    Beschimpfung von Bekenntnissen, § 166 StGB


    Belästigung der Allgemeinheit, § 118 OWiG


    Grob anstößige und belästigende Handlungen, § 119 OWiG


    Verstöße gegen das Versammlungsgesetz


    Soweit »Pussy Riot« auf den Staat geschimpft haben: Verunglimpfung des Bundespräsidenten, des Staates, seiner Symbole und verfassungsmäßiger Organe, §§ 90 ff. StGB.


    Je nach Straftat reden wir auch hier über Haftstrafen von bis zu fünf Jahren.


    In Deutschland hat das, was »Pussy Riot« an Punk-Musik und an Forderungen und sexuellen Abartigkeiten verbreiten, keinerlei Schockeffekt mehr. Mit böser Zunge könnte man fast behaupten, daß die Mädels noch von dem einen oder anderen Pfarrer zum »trendigen Punk-Gottesdienst« eine Einladung bekämen.


    Aber in Deutschland würden sich »Pussy Riot« vielleicht auch gegen andere Mißstände gewehrt haben.


    »Muschi-Krawall« in Deutschland


    Im Endeffekt werden »Pussy Riot« von »unseren« Politikern benutzt, um den Zeigefinger auf Rußland, Putin und die orthodoxe Kirche zu richten. Drei unbequeme Faktoren in der weltweit USA-hörigen Politik des NATO-Blocks.


    Weder moralisch noch strafrechtlich bewertet haben aber deutsche Politiker das Recht, das Wort gegen Rußland und die russische Justiz zu erheben.


    Deutschland geht mit seinen Dissidenten auch nicht anders um. Der Unterschied: Krawallmusik, Porno und Feminismus sind hier nichts mehr, wofür man noch protestieren könnte.


    »Schockeffekte« und staatliche Repression erzielen nur noch konservative, patriotische und nationale Positionen.


    Beispiel »Landser«


    Am 10.3.2005 scheiterte die Revision des Sängers der deutschen Rechtsrock-Gruppe »Landser« vor dem BGH. Michael Regener wurde zu einer Haftstrafe von drei Jahren und vier Monaten verurteilt (Pressemitteilung des BGH Nr. 44/2005, Urteil vom 10.3.2005 -3 StR 233/04-). Regener hat seine Haftstrafe, im Gegensatz zu vielen Räubern, Betrügern und Sextätern, bis zum letzten Tage abgesessen.


    Die Musikgruppe »Landser« ist als kriminelle Vereinigung verboten worden – ein einmaliger Vorgang in der Bundesrepublik und weltweit. Aus keiner Diktatur der Erde ist uns ein Verbot einer Musikgruppe als kriminelle Vereinigung bekannt. Michael Regener saß im Gefängnis für nichts anderes als das gesungene Wort.


    Auch »Landser« muß man nicht mögen. Man kann ihre Musik als Krach abtun und ihre Texte als geschmacklos. Auch »Landser« haben wohl wissentlich gegen deutsche Gesetze verstoßen (darunter das nur gegen nationale und ethnische Deutsche geltende Sonderrecht des § 130 StGB).


    Aber gemessen an den Maßstäben, die »unsere« Politiker an den Fall »Pussy Riot« legen, ist der Fall heftig oder wie Angela Merkel sagen würde: »unverhältnismäßig«.


    »Landser« stehen dabei stellvertretend für Hunderte indizierte und beschlagnahmte Tonträger, unzählige verurteilte Musiker und Verleger sowie fast im Wochenrhythmus Hausdurchsuchungen und verbotene Konzerte.


    Beispiel Horst Mahler


    Der Jurist Horst Mahler, der nicht alle Behauptungen zur NS-Judenverfolgung glauben mag, erhielt im Jahre 2009 wegen »Volksverhetzung« in München eine Haftstrafe von sechs Jahren und in einem weiteren Prozeß in Potsdam weitere fünf Jahre und zwei Monate, mithin über elf Jahre Haftstrafe (vgl. UN 4/2009). Selbst Tötungsdelikte werden oft weitaus milder geahndet.


    Mahler war zur Zeit der Verurteilung 73 Jahre alt. Elf Jahre könnten am Ende ein »Lebenslänglich« bedeuten.


    Haft für das gesprochene Wort. Ein deutsches Schicksal, das nur eines der bekanntesten von vielen ungezählten hierzulande ist.


    Beispiel Vereinsverbote


    Seit dem Inkrafttreten des Vereinsgesetzes im Jahre 1964 sind bis zum Jahre 2005 in der BRD 181 Vereine verboten worden.


    Zwischen 1951 und 1963 waren es sogar 328 Vereinsverbote. Hierbei sind jedoch Mehrfachnennungen zu berücksichtigen; denn bis zum Inkrafttreten des VereinsG mußten Vereine, die in mehreren Bundesländern tätig waren, von jedem Bundesland einzeln verboten werden.


    Bis hierhin umfassen sämtliche Zahlen, sowohl »linke«, »rechte«, als auch »Ausländervereine«. 142 Vereine waren »rechts« (Quelle: Jens Heinrich, »Vereinigungsfreiheit und Vereinigungsverbot«, Nomos Verlag 2005).


    Alleine im Jahre 2012 wurden fünf Vereine auf Landesebene verboten. Die letzten bundesweiten Verbote gab es in den Jahren 2009 (HDJ) und 2011 (HNG). Berücksichtigt sind in dieser Zahl nur »rechte« Vereine.


    Sehr interessant: Das letzte Verbot eines »linken« Vereins gab es am 24.6.1970 in Baden-Württemberg. Es war die Hochschulgruppe Heidelberg des Sozialistischen Deutschen Studentenbundes.


    Seit 1970 wird der Verbotsknüppel nur noch »gegen rechts«, aber auch gegen viele Ausländervereine geschwungen (PKK und unzählige oft marxistisch geprägte Kurdenvereine). Trotz militanter Antifa und 1.-Mai-Krawalle: Die Bundesregierung verschwendet auf ihrer Netzseite unter dem Stichwort »Extremismusbekämpfung – Vereinsverbote« kein Wort in Richtung »Links«.


    Deutsche Politiker wollen »Pussy Riot« helfen – doch Wladimir Putin könnte noch in ganz anderer Hinsicht von ihnen lernen. Ein Schelm, wer Böses dabei denkt.


    Quelle: UN Nachrichten

    Die Kontrolle der Medien ist die Kontrolle des Geistes
    Cabal


    Krieg ist Frieden, Freiheit ist Sklaverei, Unwissenheit ist Stärke
    George Orwell


    Das Denken ist zwar allen Menschen erlaubt, aber vielen bleibt es erspart
    Curt Goetz

  • Solange bei uns die SED-Nachfolgepartei an die Futtertröge gewählt wird und Menschen wegen ihrer "falschen" Meinung verfolgt werden, dass sogar die einstigen
    Hexenjäger vor Neid erblassen würden und ein Innenminister ein "Blasphemiegesetz" für eine menschenverachtende Steinzeitideologie erlassen will, sollten alle "deutschen" doppelmoralische Gutmenschen einfach die Schnauze halten!

    Je mehr sich eine Gesellschaft von der Wahrheit entfernt, desto mehr wird sie jene hassen die sie aussprechen.
    (George Orwell)

    Einmal editiert, zuletzt von Racheengel ()

  • Nachdem man sich genau ansieht welche Klientel hier von den westlichen Medien verteidigt wird braucht man gar nichts mehr zu sagen bzw. sich wundern. Einfach abartig.

    Je mehr sich eine Gesellschaft von der Wahrheit entfernt, desto mehr wird sie jene hassen die sie aussprechen.
    (George Orwell)