Hip-Hop mit Braunton

  • [img='http://www.rocknord.net/forum/upload/avatars/utool_f_1335369056_106.jpg','left'] Rechtsextreme Bands nutzen mit Hip-Hop einen Musikstil, den sie eigentlich verachten. Doch um ihre NS-Propaganda zu verbreiten, ist auch dieses Mittel recht. Sie heißen „n’Socialist Soundsystem“, „Natürlich“ oder „Sprachgesang zum Untergang“ – und irgendwie scheint da etwas in Mode zu kommen. Neue Hip-Hop-Bands, nur eben welche von Neonazis. „Ja, die gibt es“, erläutert die Internetplattform „Netz gegen Nazis“ einem womöglich noch staunenden Publikum: „Sie stehen für die anhaltende Modernisierung der rechtsextremen Szene und sorgen für Gesprächsstoff – auch innerhalb der Neonazi-Bewegung.“


    Dabei ist das Phänomen nicht völlig neu. 2003 legte die Dessauer Band „Dissau Crime“ ihr Erstlingsalbum „Zyklon D“ auf, mit Liedern gegen die „verfickte Drecksgesellschaft“, in der „ja doch nur die Kohle“ zähle, und „alle Bonzen-, Millionärs- und Drecksgesichter“. Oder „,SS’ heißt Schutzstaffel, ich sage ,Heil Dissau’“. Ausweislich des Internetauftritts der Band wurde das Album 2005 von der Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Medien indiziert, Aufführung, Vertrieb und sogar der Besitz seien strafbar.


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    Lasst euren Körper vergessen, was tierische Produkte sind - euren Verstand aber nicht.

  • Nuja, musikalisch und textlich ist das sicher keine Neuerfindung des Rades, eher teilweise ein Rückschritt Richtung Primitivität von wegen "ich zieh Koks, fick deine Mudda und hiss dabei die Fahne".. Aber das war es ja schon immer, was die "Linken" unter Modernität verstanden haben, den Rückschritt zur Kulturlosigkeit als Fortschritt zu deklarieren..



    Hauptsache es fördert die Segregation.

  • Ach du Scheiße, "Netz gegen Nazis", meine Oma hat heut (gesund) braun gekackt.
    Ist die auch Nazi ???


    MkG Autsch

    Ich bin geboren um deutsch zu fühlen,
    bin ganz auf deutsches Denken eingestellt.
    Erst mein Volk, dann all die Andern.
    Erst meine Heimat, dann die Welt.

  • Zitat von "Wehrwolf"


    Nuja, musikalisch und textlich ist das sicher keine Neuerfindung des Rades, eher teilweise ein Rückschritt Richtung Primitivität von wegen "ich zieh Koks, fick deine Mudda und hiss dabei die Fahne"..


    Ist das bezogen auf NS HipHop?

    Lasst euren Körper vergessen, was tierische Produkte sind - euren Verstand aber nicht.

  • Der "Ton" macht die Musik. Und der sollte jedem politisch inkorrekten, bis auf ein paar übernommene einzelne Primitivitäten bei manchen Interpreten zusagen, auch wenn man kein Freund von Sprechgesang ist.

    Je mehr sich eine Gesellschaft von der Wahrheit entfernt, desto mehr wird sie jene hassen die sie aussprechen.
    (George Orwell)

    Einmal editiert, zuletzt von Racheengel ()

  • Zitat von "Der_Uerdinger"

    Ist das bezogen auf NS HipHop?


    Naja eher generell eine Infragestellung des Begriffes der "Modernität", und ich denke da schenken sich HipHop und Rechtsrock z.T. nicht viel. Beide Musikrichtungen sind "Geschenke" der Besatzungsmacht USA, in beiden geht es auch textlich in Richtung Proll- bzw. Gangsterattitüde.


    Dennoch ist es natürlich immer gut, wenn man mit Musik u.ä. mehr oder weniger weite Teile der Jugend erreichen kann. Ich sagte ja auch schon in einer anderen Diskussion, dass man den Leuten nicht verbieten sollte, bei McDonalds zu essen oder zu saufen; eben aus dem Grund weil man die Masse da abholen muss wo sie steht. Da denke ich pragmatisch.

  • Hard Rock/Metal ist ein Geschenk der Besatzungsmacht,richtig, aber solange die innere Einstellung zu Heimat und Vaterland stimmt, ist es doch voll in Ordnung.
    Selbst ohne den verlorenen Krieg und Besatzung gäbe es in einem nationalen Deutschland in der heutigen Teit Grunzmetal, denke ich mal. Auf diese Hip Hop-Kacke könnte man durchaus verzichten

  • Zitat

    Naja eher generell eine Infragestellung des Begriffes der "Modernität", und ich denke da schenken sich HipHop und Rechtsrock z.T. nicht viel. Beide Musikrichtungen sind "Geschenke" der Besatzungsmacht USA, in beiden geht es auch textlich in Richtung Proll- bzw. Gangsterattitüde.


    Selbst der prolligste Rechtsrock hat sicher mehr Stil als dieser Gangsterdreck. Beim Rechtsrock gehts höchstens mal ums saufen, Frauen, oder sich mal hauen. Der grösste Unterschied besteht doch auch darin, dass die einen gegen ihre "Unterdrücker" rebellieren ohne die sie aber gar nicht existenzfähig sein würden bzw. hier wären. Ist in USA das selbe wie mit ihren Nacharmern bei uns. Schliesslich werden diese Möchtegerngangster doch letztendlich immer wieder von selbigen geschützt oder verteidigt von denen sie gezüchtet wurden. Somit sind sie eigentlich nur die Lakaien von denen gegen die sie vorgeben zu rebellieren. Ist im Prinzip das selbe wie bei den Antifanten.


    Die nationalen wären ohne ihre Unterdrücker gegen die sie rebellieren lebensfähig und brauchen weder Besatzungsmacht noch zugewanderte Analphabeten um existenzfähig zu sein. Und jene werden schon wegen demokratischer Meinungsäusserung verfolgt. Das ist der grosse Unterschied.

    Je mehr sich eine Gesellschaft von der Wahrheit entfernt, desto mehr wird sie jene hassen die sie aussprechen.
    (George Orwell)

  • Zitat von "Blockwart"


    Hard Rock/Metal ist ein Geschenk der Besatzungsmacht,richtig, aber solange die innere Einstellung zu Heimat und Vaterland stimmt, ist es doch voll in Ordnung.
    Selbst ohne den verlorenen Krieg und Besatzung gäbe es in einem nationalen Deutschland in der heutigen Teit Grunzmetal, denke ich mal. Auf diese Hip Hop-Kacke könnte man durchaus verzichten


    Wobei der Metal von Buschmusik so weit entfernt verwandt ist wie der Dackel vom Wolf! Gab mal ne Studie wonach Metal (gerade Death- und Pagan) den Kriegsgesängen der alten Germanen ähnelt. Find ich grade nix zu, aber außerdem macht Metal schlau: http://www.laut.de/Studie/Heav…l-macht-schlau/22-03-2007


    HipHop ist dagegen original und backfrisch vom Negriden gekommen. Aber wie gesagt: Solang es nützt!


    Zitat von "Racheengel"

    Selbst der prolligste Rechtsrock hat sicher mehr Stil als dieser Gangsterdreck. Beim Rechtsrock gehts höchstens mal ums saufen, Frauen, oder sich mal hauen. Der grösste Unterschied besteht doch auch darin, dass die einen gegen ihre "Unterdrücker" rebellieren ohne die sie aber gar nicht existenzfähig sein würden bzw. hier wären. Ist in USA das selbe wie mit ihren Nacharmern bei uns. Schliesslich werden diese Möchtegerngangster doch letztendlich immer wieder von selbigen geschützt oder verteidigt von denen sie gezüchtet wurden. Somit sind sie eigentlich nur die Lakaien von denen gegen die sie vorgeben zu rebellieren. Ist im Prinzip das selbe wie bei den Antifanten.


    Die nationalen wären ohne ihre Unterdrücker gegen die sie rebellieren lebensfähig und brauchen weder Besatzungsmacht noch zugewanderte Analphabeten um existenzfähig zu sein. Und jene werden schon wegen demokratischer Meinungsäusserung verfolgt. Das ist der grosse Unterschied.


    Ja ist ein gutes Argument, ähnlich hat Luni mal argumentiert, von wegen dass die Besatzermusik eigentlich zur Umerziehung gedacht war und sich im Rechtsrock ins Gegenteil verkehrt. Hör ich ja selbst auch und gibt auch genügend anspruchsvolle Stücke!

  • Ich finde es absolut lächerlich, wie immer noch auf den verschiedenen Musikstilen herum gehackt wird. HipHop als dumme "Negermusik" abzutun, ist genauso oberflächlich wie Heavy Metal als primitive "Bumsmusik" zu bezeichnen (O-Ton Großvater). Musik hat sich im Laufe der Zeit gewandelt und weiter entwickelt. Es gibt guten HipHop, genauso wie es guten Rock gibt. Auch aus den Klagesängen der Sklaven hat sich sehr guter Blues, Jazz und Soul entwickelt.


    Es wird hier immer wieder auf primitive Texte hingewiesen. Hört euch mal alte Volkslieder an. Sie waren unter den damaligen Umständen auch primitiv, vulgär und der Oberschicht mißliebig. Heute lachen wir über solche Texte.



    Hier mal guter HipHop



    Zitat

    Selbst der prolligste Rechtsrock hat sicher mehr Stil als dieser Gangsterdreck. Beim Rechtsrock gehts höchstens mal ums saufen, Frauen, oder sich mal hauen. Der grösste Unterschied besteht doch auch darin, dass die einen gegen ihre "Unterdrücker" rebellieren ohne die sie aber gar nicht existenzfähig sein würden bzw. hier wären.


    Der meiste Rechtsrock ist auf dem ähnlichen Niveau wie Gangster HipHop. Ohne Bands auflisten zu wollen, aber es geht um mehr als Saufen, Frauen und Hauen. Da wird Massenmord in den Himmel gelobt oder geleugnet, da werden ganze Völker zu Untermenschen deklassiert, da wird Mord als legitimes Mittel angesehen und so weiter. Die wenigsten Rechtsrockbands rebellieren gegen ihre Unterdrücker. Sie lieben es in ihrer Szene zu sein und wollen da auch gar nicht raus. Warum auch? In einem von ihnen besungenen Viertem Reich würden sie auch in einem KL landen.Sie verstoßen allesamt gegen die damals allgemein gültige Rechtssprechung.


    Zitat

    Das "Gesetz gegen gefährliche Gewohnheitsverbrecher" vom 24.11.1933 gab die Möglichkeit äußerst harte Strafen gegen "gewohnheitsmäßige Kriminelle", Bettler, Landstreicher und "Asoziale" zu verhängen. Als "Asoziale" wurden Personen klassifiziert, denen man "gemeinschaftswidriges Verhalten" vorwarf, wobei die Entscheidung bei den Ordnungs-und Polizeibehörden lag.


    Zitat

    Dazu zählten vor allem soziale Minderheiten wie Obdachlose, Wanderarbeiter, „selbstverschuldete Fürsorgeempfänger“, Bettler, Landstreicher, kinderreiche Familien aus den sozialen Unterschichten, Familien aus Quartieren an den Stadträndern, „nach Zigeunerart herumziehende Landfahrer“, angeblich „Arbeitsscheue“, Alkoholiker, „getarnt Schwachsinnige“, Prostituierte sowie Zuhälter.

    Lasst euren Körper vergessen, was tierische Produkte sind - euren Verstand aber nicht.

  • Jo Uerdi, Du hast Recht. Das macht die zitierten Gesetze nicht unbedingt gut, regt manches Gemüt aber vielleicht zum Nachdenken an. :)

    Ich bin mir darüber klar, daß der Einzelne anbetungswürdig sein kann, die Menschheit in Gänze jedoch ein Brechmittel ist. - Joachim Fernau

  • Zitat von "Der_Uerdinger"

    ...In einem von ihnen besungenen Viertem Reich würden sie auch in einem KL landen.Sie verstoßen allesamt gegen die damals allgemein gültige Rechtssprechung.


    Entartete Kunst und unwertes Leben, wir hören nur noch Schlager und Marschmusik ;).


    Ich würde fortfahren, vegetarisch zu leben, selbst wenn die ganze Welt begänne, Fleisch zu essen.
    Dies ist mein Protest gegen den Zustand der Welt. ... Und ich glaube, es ist ein sehr wichtiger.
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  • „Sie stehen für die anhaltende Modernisierung der rechtsextremen Szene und sorgen für Gesprächsstoff – auch innerhalb der Neonazi-Bewegung.“
    Die sogenannte Modernisierung die schon seit Jahren herbei geredet wird man kann sich auch hier nicht den Komentar ersparren das diese Modernisierung zum Endlos Produkt geworden ist .Langsam aber sich hat man fast Alles rundumerneuert und ehrlich gesagt man hat wohl bei so vieler Erneuerrung vergessen die Substanz zu erhalten.
    Seien wir doch ehrlich eines hat man in den letzten 10 Jahren doch immer noch geschafft das man Kameraden verschlissen hat.
    Dazu kommen die täglichen Intriegen die gesponnern werden.Und wie oft hat man Stammtische und Kreisverbände zum wiederholstenmal aufgelöst und neu gegründet.
    Und eines ist doch auch ein Markenzeichen geworden: Bei jeder kleinen Kleinigkeit bist Du dir fast immer sicher dein Kamerad sagt wie immer gegen Dich aus.
    Eine traurige Wahrheit.In jedem Kegelclub gibt es wenigstens noch die Ehren und Stammmitglieder die hat man in den letzten 10 Jahren doch eh längst alle vergrault.
    Das ist leider das Ergebnis für die Modernisierung in der Napo geworden.Vor 15 Jahren da sprach man noch von der Zusammenarbeit zwischen den älteren und jüngeren Kameraden .Das Ende vom Lied die jüngeren haben die älteren Kameraden fast Alle vergrault oder haben einen Keil reingetrieben,weil Sie immer alles besser wussten.
    Auch das ist leider das Ergebnis der Modernisierung Der Erhalt von Strukturen endet leider wie vieles Andere in der Napo fast immer mit Auflösungserscheinungen Auch das ist das Ergbnis der letzten 10 Jahre .