Gegenkultur in der Hauptstadt - Sacha Korn auf Berlins Bühne

  • [img='http://www.rocknord.net/forum/upload/avatars/utool_f_1334421965_10.jpg','left']Unter dem Motto "Gegen Gleichschaltung und Gewalt" veranstalteten Sacha Korn und Band am Freitag den 13. April ein Rockkonzert. Trotz Ankündigung "antifaschistischer Intervention" einiger linksextremer Menschenhasser, konnte das Konzert in einer familiären Atmosphäre ohne Störenfriede durchgeführt werden. Wäre eine solche Veranstaltung eine Selbstverständlichkeit, müsste man hierzu kein weiteres Wort verlieren. Doch tatsächlich sollte das Berlin-Konzert bereits im März stattfinden. Aufgrund übler Hetzartikel, vor allem im Berliner Kurier, bei dem zusammenhangslos erklärt wurde, Sacha Korn hätte die Absicht als "Rattenfänger" für die Hells Angels zu agieren, wurde medial Druck erzeugt, bis das Ordnungsamt einen Grund fand das Konzert zu untersagen. Angeblich weil in den Räumlichkeiten, dem Club-Haus der Hells Angels, zu wenig Fluchtwege vorhanden waren.


    In einer Stellungnahme zu den Vorwürfen Korn stünde Gewalt und Extremismus nahe, erklärte dieser auf seiner Seite: "Wer zu einem Konzert von mir geht und auf meine Texte hört, wer sich mit mir und meiner Musik beschäftigt weiß, dass ich gegen Gewalt bin und schon gar keine Politik mache. Ich bin gegen jede Form von Extremismus. Wenn also irgendwelche Machotypen, die auf Gewalt aus sind, meinen, dass sie bei meinen Konzerten „Gleichgesinnte“ treffen werden, und womöglich von meinen Texten dazu animiert werden, dann muss ich sie leider enttäuschen. In meinen Texten geht es um Sehnsucht und Suche nach Identität."


    Den Dreck aus der Schnute gewischt, ließen sich die Musiker um Sacha Korn von der Stimmungsmache der Mainstreampresse nicht entmutigen und setzten prompt einen zweiten Termin an. Auch seine Anhänger ließen sich nicht lumpen, beehrten den Musiker und sorgten für einen Abend, der allen Teilnehmern viel Spaß machte. Bei den Musikern war unverkennbar, dass sie talentierte Meister ihres Fachs sind, wodurch das ein oder andere Gänsehautgefühl nicht ausblieb.


    Doch auch für den zweiten Termin mussten die Musiker im Vorfeld einige Hürden in Kauf nehmen. Das Konzert war ursprünglich für die Filmbühne in Berlin Charlottenburg angesetzt. Natürlich zog auch dies die Aufmerksamkeit der Linksextremisten auf sich. So wurde kurzerhand umdisponiert und eine Alternative organisiert. Nach dem Gig konnte man im gemütlichen Miteinander noch ein paar Worte mit Band und Teilnehmern wechseln und ließ den Abend bei einem gemütlichen Umtrunk ausklingen. Auch in anderen Städten wird Sacha Korn für ein Stück Gegenkultur sorgen. Wann und wo erfährt man zu gegebener Zeit über seine Internetseite http://www.sachakorn.de oder über Facebook. Lasst es Euch nicht entgehen.

    Ich bin mir darüber klar, daß der Einzelne anbetungswürdig sein kann, die Menschheit in Gänze jedoch ein Brechmittel ist. - Joachim Fernau

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