"Wissenschaftler" fordern: Legalisierung von Kindsmord

  • [img='http://www.rocknord.net/forum/upload/avatars/utool_f_1334140102_10.jpg','left']Eltern soll es erlaubt werden, ihr Baby umbringen zu lassen – dafür plädieren zwei Wissenschaftler. Ihre Begründung: Kindsmord sei auch nichts anderes als eine Abtreibung. Babys seien noch keine „wirklichen Personen“, sondern nur „mögliche Personen“, argumentieren Alberto Giubilini und Francesca Minerva im Fachmagazin „Journal of Medical Ethics“. Mütter und Väter sollen deshalb das Recht haben, ihren wenige Tage alten Säugling töten zu lassen, finden die Forscher. Mit ihren Thesen lösen die Wissenschaftler weltweit große Empörung aus. „Folgen wir dieser Argumentation, dann ist es uns in Zukunft auch egal, wenn eine Mutter ihr Kind mit eine Decke erstickt“, sagt Trevor Stammers, Direktor am St. Mary´s University College in London.


    Die Autoren setzen Neugeborene und Föten gleich, da beiden „noch die Fähigkeiten fehlen, die ein moralisches Recht auf Leben rechtfertigen.“ Ein Baby habe genau wie ein Fötus noch keinen „moralischen Status als Person“. Deshalb sei das Töten eines Babys auch nichts anderes als eine Abtreibung im Mutterleib. „Sind die Umstände nach der Geburt so, dass sie eine Abtreibung gerechtfertigt hätten, dann sollte die Abtreibung auch nach der Geburt noch möglich sein“, sagen die Wissenschaftler.


    Babys seien oft eine zu große Belastung
    Guibilini und Minerva fordern, dass Eltern das Leben ihres Babys beenden lassen dürfen, wenn sie sich überfordert fühlen und „wirtschaftliche, soziale oder psychologische Umstände“ es ihnen unmöglichen machen, sich um ihr Kind zu kümmern. „Ein Kind zu haben, kann für manche Frauen eine unerträgliche psychische Belastung bedeuten.“ Beispielsweise wenn der Partner die werdende Mutter in der Schwangerschaft verlasse oder sich nach der Geburt herausstelle, dass das Baby behindert ist.


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    Ich bin mir darüber klar, daß der Einzelne anbetungswürdig sein kann, die Menschheit in Gänze jedoch ein Brechmittel ist. - Joachim Fernau

  • Schade, daß die Eltern dieser Wissenschaftler das nicht getan haben!

    "Wenn eine fremde Macht ein Volk ermahnt, die eigene Nationalität zu vergessen, so ist das kein Ausfluß von Internationalismus, sondern dient nur dem Zweck, die Fremdherrschaft zu verewigen."


    Friedrich Engels (1820 - 1895)

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    Krieg ist Frieden, Freiheit ist Sklaverei, Unwissenheit ist Stärke
    George Orwell


    Das Denken ist zwar allen Menschen erlaubt, aber vielen bleibt es erspart
    Curt Goetz

  • Das ist doch ein Witz, oder ?
    So abartig sind doch nicht mal "Die Grünen".


    MkG Autsch

    Ich bin geboren um deutsch zu fühlen,
    bin ganz auf deutsches Denken eingestellt.
    Erst mein Volk, dann all die Andern.
    Erst meine Heimat, dann die Welt.

  • Bevor jetzt alle oberflächlich werden - die zwei Wissenschaftler haben nicht unrecht. Ich selbst würde nicht darüber urteilen wollen - ABER! - nicht allein lebensfähige Menschen sind eine extreme Belastung für Familien und den Fürsorgestaat. Wir müssen uns trauen, das Wort Euthanasie wieder in den Mund zu nehmen. Wir reden hier nicht über Behinderungen wie Trisomie 21, sondern über noch extremere Fälle, die in abgeschotteten Kliniken dahin vegetieren.

    Lasst euren Körper vergessen, was tierische Produkte sind - euren Verstand aber nicht.

  • Uerdi, die Einstellung finde ich nicht gut. Wir reden hier über das Töten von Menschen im Auftrag von Menschen. Der eine fällt das Urteil, ein anderer vollstreckt es. Mit welchem Recht sollte das vollzogen werden? Wer gibt dem Auftraggeber und wer dem Henker das Recht dazu? Eine mögliche Behinderung des Kindes ist kein Grund für eine Abtreibung und erst Recht kein Grund um es nach der Geburt zu töten (töten zu lassen) - wobei beides tatsächlich nicht weit voneinander entfernt ist. Es ist zwar nicht von der Hand zu weisen, dass ein Pflegebedürftiger eine gewisse Verantwortung auf sein Umfeld überträgt, doch gehört hierzu auch, dass man diese abgeben muss, wenn man feststellt, dass man ihr nicht gewachsen ist. Diese Verantwortung wird man nicht mit Mord los. In vielen Fällen können Babyklappen und anonyme Geburten als Alternative angeboten werden. Kosten hierfür sollten in einer sozialen Gemeinschaft kein Streitthema sein. Ich habe Freunde die beruflich Behinderte (u.a. starke Autisten) pflegen. Vielleicht sollte man diese Menschen erstmal selbst erleben, bevor man ihr Urteil spricht. Dass aus ihnen keine Akademiker werden macht sie nicht zu unwertem Leben.

    Ich bin mir darüber klar, daß der Einzelne anbetungswürdig sein kann, die Menschheit in Gänze jedoch ein Brechmittel ist. - Joachim Fernau

  • Da hat Dieter schon Recht. Die Euthanasie war schon "damals" keine gute Eigenwerbung und ist bei vielen Deutschen auf Ablehnung gestoßen. Eine positive Bevölkerungspolitik sollte an erster Stelle stehen, wie z.B. eine generelle Ächtung von Abtreibung. Schwere Behinderungen oder Vergewaltigungen sind hier allerdings Grenz- bzw. Ausnahmefälle, wo man auch über pränatale Diagnostik nachdenken können sollte. Die Tötung eines Kindes nach der Geburt bzw. dem dritten Monat aufgrund von Behinderung ist jedoch unsozial, hier mit Kosten zu argumentieren wäre die Logik von Plutokraten.
    Die Sterilisation schwer Erbkranker ist wiederum ein Weg, der so human wie möglich und so hart wie nötig ist. Einerseits wird dem Erbkranken nicht seine Sexualität genommen, andererseits wird verhindert, das Leid und die Verantwortung auf Nachkommen und Gemeinschaft zu übertragen. Dazu sollte man auch wissen, dass diejenigen Forscher, welche sich im letzten Jahrhundert für Sterilisation einsetzten, sich auch selbst untersuchen und bei einer Erberkrankung selbst sterilisieren ließen.


    Bereits entstandene Schwerbehinderte können von der Sozialgemeinschaft getragen werden, wenn erstmal die Kosten für Ausländer und Auslandseinsätze eingespart sind, fällt dieser Posten nicht mehr ins Gewicht.


    In Zukunft wird es andere Wege geben, Behinderungen zu vermeiden, denn man darf ja nicht vergessen, dass eine schwere geistige und/oder körperliche Behinderung auch großes Leid für die Behinderten bedeutet. Genetische Scans können die besten Gensequenzen eines Menschen herausfiltern und so gesunden und wohlgeratenen Nachwuchs für die Eltern garantieren. Humaner gehts nicht!


    Und gerade diejenigen, die heute politische Verantwortung tragen und sich den Humanismus auf die Fahne geschrieben haben, hinterlassen unseren Kindern und deren Kindern eine Hölle auf Erden, in der sie eine ethnische Minderheit im eignen Land sind, voller Konflikte und Schulden, in einem überalterten Land.


    Insbesondere die demographische Katastrophe, welche auch die jetzige Regierung mitzuverantworten hat, könnte die Euthanasie tatsächlich rehabilitieren, egal welche politische Strömung dann an der Macht sein wird. Denn die Kosten durch ältere und kranke Menschen werden derart ansteigen, dass die Sterbehilfe in weitem Umfang legalisiert werden müssen wird.
    Das Recht, über das eigene Fortleben bei schwerer Krankheit entscheiden zu können, zählt für mich zur positiven Bevölkerungspolitik. Allerdings könnte dies in einem individualistischen, plutokratischen System auch zu einer Masseneinschläferung ausarten, und die Schuld an dieser Entwicklung tragen die heutigen Politiker!

  • Nochmal. Ich rede nicht von Autisten. Mir ging es um die richtig üblen Fälle. Wo nichts, aber auch gar nichts dafür spricht, diese Lebewesen künstlich am Leben zu halten. Es sollte klar sein, dass ich der Letzte bin, der Leben einfach so vernichtet. Aber Lebewesen am Leben zu halten, die selber leiden und ihr Leben lang an Maschinen gebunden sind, dass macht für mich keinen Sinn.


    Wo fängt Tötung an? Abtreibung ist auch Tötung. Diese ist aber legitimiert. Was ist mit der Sterbehilfe? Wird demnächst wohl auch erlaubt sein.

    Lasst euren Körper vergessen, was tierische Produkte sind - euren Verstand aber nicht.

  • Zitat von "Wehrwolf"


    In Zukunft wird es andere Wege geben, Behinderungen zu vermeiden, denn man darf ja nicht vergessen, dass eine schwere geistige und/oder körperliche Behinderung auch großes Leid für die Behinderten bedeutet. Genetische Scans können die besten Gensequenzen eines Menschen herausfiltern und so gesunden und wohlgeratenen Nachwuchs für die Eltern garantieren. Humaner gehts nicht!



    Schon mal den Film "Gattaca" gesehen?

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    George Orwell


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    Curt Goetz

  • Zitat von "Scattermax"


    Schon mal den Film "Gattaca" gesehen?


    Nein, aber danke für den Tipp!


    Worum es geht ist eine in absehbarer Zukunft gegebene Möglichkeit, auch Erbkranken die Zeugung gesunder Kinder aus dem eigenen Erbgut zu ermöglichen, indem die kranken Gene "ausgeschaltet" werden.

  • Gentechnik: Dagegen wehren sich unsere Alt68er GutmenschInnen doch mit Händen und Füßen. Obwohl man etliche Krankheiten lindern (wen nicht sogar ausrotten) könnte...

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  • Ist meiner Meinung nach ein echt heikles Thema , ab wann man (wenn überhaupt) ein moralisches Recht hätte , über einen behinderten ein Todesurteil zu sprechen. Das ist eher ein Thema , über das man sich schon vor dem Geschlechtsverkehr Gedanken machen sollte. Wenn man nicht bereit ist , ein möglicherweise behindertes Kind zu pflegen , dann soll man es besser bleiben lassen. Wer A sagt , sollte auch B sagen dann.