Ich dreh das Radio auf und höre Holocaust

  • [img='http://www.rocknord.net/forum/upload/avatars/utool_f_1331069241_106.jpg','left']Der erste Eindruck täuscht. So holprig, so eintönig, so ewig gestrig wie Nazimusik noch vor 10, vor 20 Jahren geklungen hat, klingt sie heute nicht mehr. Inzwischen ist es rechtsradikalen Kräften gelungen, Bands und Sänger für ihre Zwecke halbwegs professionell zu produzieren.


    Viele Genres, die unter Jugendlichen als rebellisch gelten, werden von den Nazis zweckentfremdet. So sind Blackmetal und HipHop inzwischen äußerst beliebt. Auch die Kleidungsstile der Nazis sind anderen Jugendkulturen zum Verwechseln ähnlich. Nur der Hass ist der gleiche wie früher.


    „Man muss sich nicht mit den Codes der Jugendkultur auskennen, um herauszufinden, ob in dieser Musik zum Rassenhass aufgerufen wird“, erklärt Elke Monssen-Engberding nüchtern. Die Juristin ist Vorsitzende der Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Medien. Zusammen mit ihren Kollegen prüft Monssen-Engberding Monat für Monat, ob auf Tonträgern gegen die Kriterien des Jugendschutzes verstoßen wird.


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    Lasst euren Körper vergessen, was tierische Produkte sind - euren Verstand aber nicht.

  • Toller Artikel mit gewohnt objektiver Recherche der TAZ...

    "Wenn eine fremde Macht ein Volk ermahnt, die eigene Nationalität zu vergessen, so ist das kein Ausfluß von Internationalismus, sondern dient nur dem Zweck, die Fremdherrschaft zu verewigen."


    Friedrich Engels (1820 - 1895)