Libyen: 'Demokratie Bewegung' führt Scharia ein.

  • [img='http://www.rocknord.net/forum/upload/avatars/utool_f_1319400251_2.jpg','left'] Drei Tage nach dem Tod des libyischen Diktators Muammar el Gaddafi hat der Nationale Übergangsrat die Befreiung von der jahrzehntelangen autoritären Herrschaft offiziell verkündet. Doch es gibt einen faden Beigeschmack: Die islamische Scharia soll als neues Rechtssystem eingeführt werden. | Der Vorsitzende des Übergangsrats Mustafa Abdul Dschalil rief am Sonntag das Volk in Bengasi, der Geburtsstadt der libyschen Revolution, zu Geduld, Ehrlichkeit und Toleranz sowie zur Vermeidung von Hass beim Wiederaufbau des Landes nach acht Monaten Bürgerkrieg auf. Die von Dschalil präsentierte Vision eines neuen Libyen war stark religlös gefärbt. Vor Tausenden Menschen verkündete Dschalil, im neuen Leben werde das islamische Recht Scharia die Grundlage aller Gesetze sein und bestehende Gesetze, die im Widerspruch zum Islam stünden, würden annulliert. So sollen etwa neue Banken gegründet werden, die im Einklang mit islamischem Recht keine Zinsen mehr verlangen dürfen.


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    „Noch sitzt ihr da oben, ihr feigen Gestalten, vom Feinde bezahlt und dem Volke zum Spott. Doch einst wird wieder Gerechtigkeit walten, dann richtet das Volk und es gnade euch Gott.“ Carl Theodor Körner Deutscher Dichter, gefallen 1813 im Alter von 21 Jahren im Freiheitskrieg gegen Napoleon

  • Das war doch sowas von klar. Und jetzt soll dort ein islamischer Gottestaat entsehen, das ist doch wunderbar. Im grunde wird dort nur ein Terrorregime durch ein anderes ersetzt.

    Die Kontrolle der Medien ist die Kontrolle des Geistes
    Cabal


    Krieg ist Frieden, Freiheit ist Sklaverei, Unwissenheit ist Stärke
    George Orwell


    Das Denken ist zwar allen Menschen erlaubt, aber vielen bleibt es erspart
    Curt Goetz

  • Das wird in den ganzen anderen Ländern wo die Anhänger der Friedensreligion vertreten sind genauso passieren. Im Prinzip könnte es einem relativ egal sein, wenn wir da nicht immer mit hinein gezogen werden. Es ist nicht unser Land bzw. Europa. Den Islam verbieten könnten wir nicht, und es ist auch gar nicht unsere Aufgabe. Er soll dann auch nur da bleiben wo er hingehört. Nur wird dann immer noch der Bock zum Gärtner gemacht und es wird solchen Asyl und Aufenthalt bei uns gewährt. Und genau diese nisten sich dann bei uns ein und verbreiten ihre Steinzeitideologie bei uns.

    Je mehr sich eine Gesellschaft von der Wahrheit entfernt, desto mehr wird sie jene hassen die sie aussprechen.
    (George Orwell)

  • Dieser Weg war zu erahnen. Jetzt wird sich zeigen, ob wir es hier mit einem Marionetten Regime wie in den all Fällen zuvor zu tun haben werden oder ob ein neuer freier Staat entstanden ist. Letzteres ist sehr unwahrscheinlich.



    Weil wir gerade beim Thema sind. Ist unser Freund Hybris zusammen mit Gaddafi untergegangen? :mrgreen:

    Lasst euren Körper vergessen, was tierische Produkte sind - euren Verstand aber nicht.

  • Zitat von "Der_Uerdinger"


    Dieser Weg war zu erahnen. Jetzt wird sich zeigen, ob wir es hier mit einem Marionetten Regime wie in den all Fällen zuvor zu tun haben werden oder ob ein neuer freier Staat entstanden ist. Letzteres ist sehr unwahrscheinlich.



    Weil wir gerade beim Thema sind. Ist unser Freund Hybris zusammen mit Gaddafi untergegangen? :mrgreen:


    Auf jeden Fall werden sich wieder ein paar Wenige die Kohle unter den Nagel reißen und die Bewohner Libyens (von "Volk" kann man ja nicht reden?!) haben das Nachsehen. Wobei sie ja unter Gaddafi offensichtlich einige Zuwendungen bekommen haben.


    Hybris hat`s wahrscheinlich auf dem heimischen Sofa die Sprache verschlagen...

    "Wenn eine fremde Macht ein Volk ermahnt, die eigene Nationalität zu vergessen, so ist das kein Ausfluß von Internationalismus, sondern dient nur dem Zweck, die Fremdherrschaft zu verewigen."


    Friedrich Engels (1820 - 1895)

  • Hab da mal was rausgesucht:


    Zitat

    Bevor Muammar Gaddafi in Libyen an die Macht kam, war das Land die offiziell ärmste Nation der Welt. Die 120 libyschen Stämme waren untereinander verfeindet. Die Bevölkerung wurde nicht an den Einnahmen des Ölexports beteiligt. Der Despot, der zwar seine eigenen Feinde gefangen nahm und foltern ließ, brachte sein Land auf Platz 63 der reichsten Nationen, schaffte Frieden unter den zahlreichen Stämmen und beteiligte alle Libyer an den Einnahmen des Ölverkaufs. Das Gesundheitssystem in Libyen zählte zu den besten des Nahen Ostens und das weibliche Geschlecht war, im Gegensatz zu der Lage in anderen islamischen Ländern, sehr frei, bestand doch Gaddafis eigene Leibwache aus Frauen. Des Weiteren unterstützte er andere afrikanische Staaten mit zinslosen Darlehen, libyschen Staatsbürgern standen ebenfalls zinslose Kredite zur Verfügung. Vor der „Revolution“ wollte Gaddafi den Gold-Dinar als einheitliche afrikanische Währung einführen. Der Gold-Dinar wäre mit den Goldreserven des jeweiligen Landes gedeckt gewesen und hätte als Konkurrenz gegenüber dem Euro und dem US-Dollar fungiert. Diese Pläne sind allerdings schon längst Geschichte.


    Quelle


    Es werden leider keine Quellen angegeben, aber vieles von dem hat man ja schon öfters gelesen.
    Vor allem die Sache mit den zinslosen Krediten und der Golddeckung der eigenen Währung hatte ja schon mal ein bis heute sehr berühmter Gefreiter aus der Ostmark vorgehabt. Auch hier wurde sehr zügig demokratisiert...

    "Wenn eine fremde Macht ein Volk ermahnt, die eigene Nationalität zu vergessen, so ist das kein Ausfluß von Internationalismus, sondern dient nur dem Zweck, die Fremdherrschaft zu verewigen."


    Friedrich Engels (1820 - 1895)

  • Zitat von "SelbstSchutz"


    das weibliche Geschlecht war, im Gegensatz zu der Lage in anderen islamischen Ländern, sehr frei,


    Damit hat es sich jetzt erst recht erledigt. :roll:

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    Curt Goetz