Hartz IV: Deutlicher Anstieg von Sanktionen!

  • [img='http://www.rocknord.net/forum/upload/avatars/utool_f_1315041191_2.jpg','left'] Traurig, was in Deutschland passiert, Milliarden für Griechenland ohne Sicherheiten, aber bei Hartz IV wird geprüft ohne Ende. Vom „Fordern und Fördern“ ist schließlich nur noch das „Fordern“ übrig geblieben, und das wird immer rücksichtsloser durchgesetzt. Angesichts der Tatsache, dass selbst das Existenzminimum auf Null gekürzt werden darf, muss man somit feststellen: „In Deutschland gibt es keine soziale Sicherheit mehr“. Fördern hingegen ist eine Lachnummer. Arbeitslose werden zum Puzzle sortieren geschickt um, diese dann für 50 Cent in einem Sozialkaufhaus zu verkaufen. Das ist nicht fördern, das ist Verarschung.


    Die Zunahme der Sanktionen erklärt sich zum Teil daraus, dass den Sachbearbeitern zumindest in einigen Jobcentern die Einhaltung von Quoten an verhängten Sanktionsmaßnahmen im Verhältnis zu einer bestimmten Anzahl bearbeiteter Fälle auferlegt wurde. Zur Quotenerfüllung wird dann halt auch gerne irgendeine Lappalie als Vorwand genommen, die Leistungen zu kürzen. Das kann auch eine Meldeaufforderung sein, die der Hartz-IV-Empfänger nie erhalten hat, da diese nie real existiert hat, also ein Scheinvorgang, um so eine Kürzung willkürlich hervorzurufen. (Spiegel Online vom 02.09.2011).


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    „Noch sitzt ihr da oben, ihr feigen Gestalten, vom Feinde bezahlt und dem Volke zum Spott. Doch einst wird wieder Gerechtigkeit walten, dann richtet das Volk und es gnade euch Gott.“ Carl Theodor Körner Deutscher Dichter, gefallen 1813 im Alter von 21 Jahren im Freiheitskrieg gegen Napoleon

  • Unter den Hartzlern gibt es sicher genug schwarze Schafe, von daher sind nicht wenige der Sanktionen auch sicher gerechtfertigt. Wer arbeiten will - das ist meine Erfahrung - der bekommt auch was. Man muss nur seinen Arsch hochkriegen und natürlich auch irgendetwas können.

    "Wenn eine fremde Macht ein Volk ermahnt, die eigene Nationalität zu vergessen, so ist das kein Ausfluß von Internationalismus, sondern dient nur dem Zweck, die Fremdherrschaft zu verewigen."


    Friedrich Engels (1820 - 1895)

  • Leider ist nicht festzustellen, ob die Zahl der Sanktionen durch einen gesetzlich festgelegten Mindestlohn sinken würde. Neulich gelesen: 2009 verdienten rund 23% (lt. Institut der dt. Wirtschaft) weniger als 9 EUR pro Stunde. 1994 waren es 16%. Kann es nicht also auch sein, dass solche Sanktionen die Menschen zwangsläufig in den Niedriglohnsektor treiben? Durch Outsourcing und Zeitarbeit wird die Situation noch verschärft. Ich kann jeden nachvollziehen, der bei diesem Spiel nicht mitspielt. Würde die Schätzung was die Anzahl von "schwarzen Schafen" betrifft daher eher niedrig ansetzen. Die wahren "schwarzen Schafe" sitzen woanders.

    Ich bin mir darüber klar, daß der Einzelne anbetungswürdig sein kann, die Menschheit in Gänze jedoch ein Brechmittel ist. - Joachim Fernau

  • Ich bin von HartzIV in die Zeitarbeit gestolpert. Wenn ich weiter "harzen" würde, hätte ich unter dem Strich mehr Geld, aber müsste mich mit dem Amt rumärgern. Das ist wie zwischen Pest und Cholera wählen :roll:

    Die Kontrolle der Medien ist die Kontrolle des Geistes
    Cabal


    Krieg ist Frieden, Freiheit ist Sklaverei, Unwissenheit ist Stärke
    George Orwell


    Das Denken ist zwar allen Menschen erlaubt, aber vielen bleibt es erspart
    Curt Goetz

  • Naja, das muss jeder mit sich selbst ausmachen. Ich habe auch über eine Zeitarbeitsfirma angefangen und hatte das Glück nach 5 Monaten einen Tarifvertrag vom "echten" Arbeitgeber zu erhalten. Mein Kumpel arbeitet jedoch bereits 5 Jahre für eine Zeitarbeitsfirma. Jeden Monat verliert er Geld. Wenn Zeitarbeitsfirmen gesetzlich verpflichtet werden den gleichen Lohn zu bezahlen, den auch ein Tarifmitarbeiter bekommt, dann will ich gar nicht dagegen gewettert haben. Heute ist es aber so:


    Die Zeitarbeitsfirma bekommt pro Stunde Betrag X, sagen wir mal 20 EUR.
    Der Leiharbeiter bekommt 8 EUR/h.
    Der Tarifmitarbeiter bekommt 13 EUR/h.


    Dem Bruttogewinn von 12 EUR kann man Urlaub, Krankentage etc. entgegenrechnen, aber letztlich verdient die Zeitarbeitsfirma sich auf Kosten des Arbeitnehmers satt.


    In Frankreich bekommt der Leiharbeiter 10% mehr Gehalt als der Tarifmitarbeiter, als Ausgleich für die fehlende Planungssicherheit, den ein unbefristeter Arbeitsvertrag bietet. Hier profitiert der Zeitarbeiter wenigstens im Ansatz. Der Firma bleibt ein Maß an Flexibilität erhalten falls es zu wirtschaftlichen Veränderungen kommt (Zeitarbeiter wird man schneller los) und offenbar können auch die französischen Zeitarbeitsfirmen profitabel wirtschaften. Sonst würde es sie ja nicht geben. Warum dies möglich ist? Vermutlich weil die Firma der Zeitarbeitsfirma 30 EUR pro Stunde zahlt. Ein Anreiz mehr den Zeitarbeiter früher oder später zu übernehmen. (Die Zahlen sind mal aus der Luft gegriffen, aber die Proportionen sollten stimmen).


    Es ist also durch Gesetze möglich, das System sozialer zu gestalten. Leider sucht man bei unseren Gesetzgebern selbst den Hauch einer Bemühung, dass sie etwas für den Arbeiter tun, vergebens. Daher habe ich mehr Verständnis für die vermeintlich "schwarzen Schafe" in der Arbeiterklasse, als für die staatlichen Sanktionen. Ich nehme es aber auch keinem übel wenn er das Spiel mitspielt. Sanktionen tun eben auch weh, man hat oft wenig geeignete Alternativen und manchmal kommt man ja auch in die Festanstellung. Was ich Dir übrigens vom Herzen wünsche.

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  • Das ist das Problem:


    1. Wurde ich bis jetzt bei fast jeder Firma mit einer "möglichen Festanstellung" geködert (geglaubt habe ich das eh nie). Hat was von einem Esel mit einer Möhre an der Angel.


    2. Ist ja immer mal wieder im Gespräch, das nach 6 Monaten Einsatz in der selben Firma der Leihsklave übernommen werden soll. Kann mir sehr gut vorstellen, das man dann die Leihsklaven nach ca. 5 Monaten wechselt.


    Irgendwo gab es mal eine tolle Dokumentation über das Thema, hiess (glaube ich) "Leiharbeit Undercover". So schlimm wie da hatte ich es bisjetzt zum Glück nicht. Momentan bin ich bei einer Firma, wo der Scheff mir mal öfters ein paar Stunden extra aufschreibt.

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  • Obwohl zwar Zeitarbeit an sich Scheisse ist, würde ich sie akzeptieren, wenn es so wie in Frankreich läuft.
    Denn eines ist klar: Lieber suboptimal gearbeitet als dem Volk auf der Tasche liegen mit Hartz!


    Was hast Du denn gelernt Scattermax?

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  • Ich habe mich möglicherweise geirrt, die 10% Aufschlag beziehen sich auf den frz. Mindestlohn - den wir nicht haben. Bevor das jemand anders korrigiert, mache ich das lieber selbst. ;) Für Ballungsräume gibt es in Frankreich nochmal einen 20% Aufschlag auf den Lohn eines Zeitarbeiters. Und wie ich das sehe, gibt es auch Nachteile in Frankreich (z.B. keine Kü-Frist für Zeitarbeiter). Alles in allem sollte man dennoch den Markt so regulieren, dasss der Arbeiter am Monatsende mehr übrig hat, als am Monatsanfang. Und da bietet Frankreich ein paar gute Ansätze.

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  • @ SelbstSchutz:


    Das nennt sich "Fachlagerist": Be und Entladen von LKW's, Waren einlagern, komissionieren etc. 2 Jahre Ausbildung, nur um feststellen zu müssen, das diese Tätigkeiten fast nur von Leihsklaven gemacht werden.



    "Alles in allem sollte man dennoch den Markt so regulieren, dasss der Arbeiter am Monatsende mehr übrig hat, als am Monatsanfang." :top:

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  • Also eine Sache ist so klar wie Kloßbrühe: Dieser ganze ALG1 und ALG2 Bullshit ist eine linke Abzocke und Ausbeute des Betroffenen ohne gleichen !
    Ich war vor ein paar Jahren selbst in der Situation , für 2 Monate arbeitslos gewesen zu sein , kann also nur aus der ALG1 Perspektive sprechen. Es ist eine Tatsache , dass man regelrecht mit "Jobangeboten" zugespammt wird. 95-97% dieser "Angebote" sind absoluter Müll , da sie weder etwas mit den vereinbarten Vorgaben zwischen Arbeitssuchenden und Arbeitsamt zu tun haben , noch dem Arbeitssuchenden eine Perspektive auf ein erneutes anständiges Arbeitsverhältniss geben. Das meiste an "Angeboten" waren verkackte Zeitarbeitsfirmen , die einen in irgendwelche Callcenter stecken wollten (was absolut 0 mit meinem Beruf zu tun gehabt hätte). Wenn man erstmal in diesen Zeitarbeitssumpf reinmarschiert ist , kann man sich ohne eigene Anstrengungen garantiert die Kugel geben.
    Aber es steckt ja ein trauriger Sinn hinter diesem "Angebots" Spam , nämlich den Vorwand für ALG1 Kürzungen zu schaffen. Frei nach dem Motto aus Sicht des Arbeitsamtes: Wir haben tonnenweise (nutzlose) Angebote geschickt , aber der faule Arbeitslose will ja nicht.


    Zitat

    Die Regierung rechtfertigte die Leistungskürzungen in ihrer Antwort. Das Prinzip des Förderns und Forderns besage, "dass eine Person, die mit dem Geld der Steuerzahler in einer Notsituation unterstützt wird, mithelfen muss, ihre Situation zu verbessern".


    Die Sache hat nur einen großen Haken. Wenn man nicht gerade ein Jungspund anfang 20 ist , hat man schon Jahre- oder Jahrzehntelang in die Arbeitslosenversicherung einbezahlt (ich hoffe , das heißt so *lol*). Heisst , der nun Bedürftige hat seinen Teil schon erfüllt , er hat seinen Beitrag mit seinen Steuergeldern schon geleistet. Der Staat bzw. Arbeitsamt sind also 100% in der Bringschuld. Stattdessen stellen es nun Politik und Arbeitsamt rotzfrech so hin , als hätte man noch keinen Finger krumm gemacht ?! Elende Ratten , kann ich da nur sagen !!!
    Zum Glück musste ich mir dieses Affentheater nur 2 Monate geben und habe es auch nur auf mich genommen , weil ich nicht ohne Krankenversicherung dastehen wollte.
    Eines will ich natürlich garnicht abstreiten: Es gibt garantiert genug Schmarotzer da draussen , die sich ihren faulen Arsch nur vom dummen Steuerzahler pudern lassen wollen , Ausländer wie Deutsche. Bei denen sage ich nichts gegen Sanktionen , denn die Wirtschaft funktioniert nunmal nur durch Arbeit.

  • Ursprünglich war es mal so geplant, dass Leih-/Zeitarbeiter einspringen, wenn in einer Firma "Auftragsspitzen" auftreten, d.h. die Firma keine neuen festen Arbeitsplätze einrichten kann, die Arbeit aber dennoch irgendwie bewältigt werden muss. Was heute stattfindet ist vollkommen aus dem Ruder gelaufen. Generell sollten Leih-/Zeitarbeiter eine höhere Entlohung erhalten. Zum einen wegen der höheren Flexibilität und, wie es Dieter schrieb, wegen der geringeren Planungssicherheit. Nur wenn diese Arbeitskräfte für den Arbeitgeber "teurer" wären, würden einerseits Anreize geschaffen feste Arbeitsplätze einzurichten und könnte andererseits der Missbrauch gestoppt werden, der solche perversen Blüten treibt, dass die Stammbelegschaft fliegt und durch Billiglöhner ersetzt wird. Das müsste zukünftig durch eindeutige gesetzliche Bestimmungen ZUNGUNSTEN der Arbeitnehmer geregelt werden.


    Bester Gruss
    RockNORD-Redax

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    2 Mal editiert, zuletzt von RockNORD ()

  • Bei der Arbeitssuche sollte man sich dann doch besser auf sich selbst verlassen und nicht auf die Trantüten vom Amt. Eigeninitiative ist gefragt!


    Scattermax : Und genau das ist das Problem, wenn man zu gering qualifiziert ist! Als gut ausgebildete Fachkraft hast du sicher keine Probleme eine Stelle zu bekommen.

    "Wenn eine fremde Macht ein Volk ermahnt, die eigene Nationalität zu vergessen, so ist das kein Ausfluß von Internationalismus, sondern dient nur dem Zweck, die Fremdherrschaft zu verewigen."


    Friedrich Engels (1820 - 1895)

  • Zitat von "RockNORD"


    der solche perversen Blüten treibt, dass die Stammbelegschaft fliegt und durch Billiglöhner ersetzt wird.


    Ein andere "Leidensgenosse" hat mir erzählt, das in seiner Firma (wo er noch festangestellt war) 10 Mitarbeiter rausgeflogen sind und durch 20(!) Zeitsklaven ersetzt wurden. Da fehlen ein echt die Worte.

    Die Kontrolle der Medien ist die Kontrolle des Geistes
    Cabal


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    Curt Goetz

  • Ein Teil von den schwarzen Schafen arbeitet doch, nur nicht für die Steuer. Es wird so viel unter der Hand gemacht. Gerade diejenigen mit viel Geld in der Tasche wollen die geringsten Kosten bezahlen.


    SelbstSchutz
    Es kann ja nicht nur super qualifizierte geben. Es muss ja auch noch einer ganz unten stehen. Nur sollte derjenige auch vernünftig bezahlt werden.


    Wenn man sich mal anschaut, welche Firmen alles Spenden an die Parteien zahlt, dann wird einem schnell klar, dass die Politiker doch nicht ihre Finanzgeber verraten werden. Für wen wird sich die CDU denn einsetzen - für den Steuerzahler, der durch gesetzliche Parteienfinanzierung die Parteien bezahlen muss (ob er es nun will oder nicht) oder für den Großkonzern, bei dem man sich das Geld erst "erarbeiten" muss.
    Das andere Problem sind die Gewerkschaften. Anfangs mal wichtig und richtig sind sie zu einem Handlanger der Wirtschaft verkommen. Sie setzen sich nur noch sehr behebig für die Rechte der Arbeiter ein. Viel lauter und engagierter sind sie im Kampf gegen rechts. Was will man auch von Menschen erwarten, die selbst nie arbeiten mussten.


    Die Wirtschaft will ein ähnliches Prinzip wie in Amerika installieren. Wenig Lohn, 2-3 Jobs gleichzeitig, Konkurrenzkampf unter den Arbeitnehmern durch ein Überangebot an Arbeitskräften und eine ausborderne Profitmaximierung.


    Es wird definitiv keine Wende zu Gunsten der Arbeitnehmer stattfinden. Daher gibt es nur einen Ausweg aus dieser Situation und der heißt Revolution!

    Lasst euren Körper vergessen, was tierische Produkte sind - euren Verstand aber nicht.

  • Zitat von "RockNORD"


    Das kann auch eine Meldeaufforderung sein, die der Hartz-IV-Empfänger nie erhalten hat, da diese nie real existiert hat, also ein Scheinvorgang, um so eine Kürzung willkürlich hervorzurufen. (Spiegel Online vom 02.09.2011).



    Sowas passiert auch mit Haftbefehlen :twisted: , die einem nie zugestellt wurden, sodass man häufig nur die Möglichkeit hat auf der Stelle zu zahlen oder auf der Stelle verhaftet zu werden.


    Zitat von "SelbstSchutz"


    Bei der Arbeitssuche sollte man sich dann doch besser auf sich selbst verlassen und nicht auf die Trantüten vom Amt. Eigeninitiative ist gefragt!


    Scattermax : Und genau das ist das Problem, wenn man zu gering qualifiziert ist! Als gut ausgebildete Fachkraft hast du sicher keine Probleme eine Stelle zu bekommen.


    Prinzipiell zwar richtig, allerdings kann es genausogut passieren, dass hochqualifizierte Berufe aussterben oder auch dort ein Überangebot entsteht. Das Gleiche gilt für Arbeitsunfähigkeit aus gesundheitlichen Gründen oder finanzielle Probleme durch Todesfälle, Scheidungen, Arbeitsplatzverlagerungen ins Ausland etc. Jeder kann schneller da reinrutschen als ihm lieb ist.


    Und die wahren Schmarotzer kommen meistens gut davon, gibt bei uns in der Nähe einen Neger, der sich von seiner weißen Schlampe aushalten lässt und zwischendurch mal Probearbeiten macht, und dann zwischendurch einen Armgips trägt, der nach zwei, drei Tagen auf wundersame Weise verschwindet.

  • Zitat von "SelbstSchutz"


    Scattermax : Und genau das ist das Problem, wenn man zu gering qualifiziert ist! Als gut ausgebildete Fachkraft hast du sicher keine Probleme eine Stelle zu bekommen.


    Doch, habe ich. Denn merkwürdigerweise heisst es zwar Fachlagerist, aber es werden freie Stellen zu 95% von Zeitsklavenfirmen angeboten. Und da habe ich wenig Lust darauf, vom Regen in die Traufe zu kommen, indem ich von einer leihfirma zur nächsten gehe.

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    Curt Goetz

  • Zitat von "Scattermax"

    Doch, habe ich. Denn merkwürdigerweise heisst es zwar Fachlagerist, aber es werden freie Stellen zu 95% von Zeitsklavenfirmen angeboten. Und da habe ich wenig Lust darauf, vom Regen in die Traufe zu kommen, indem ich von einer leihfirma zur nächsten gehe.


    Ich denke mal, daß ist keine Arbeit für die man spezielle Qualifikationen benötigt. Einen Gabelstapler kann ich auch fahren. Was ich aber nicht mal eben so könnte - bezogen auf die Lagerarbeit - wär zB einen dieser Verladekrane am Hafen bedienen. Wenn Du für sowas Spezialist bist, kann man dich schwer durch irgendeinen Arbeitssklaven ersetzen.

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    Friedrich Engels (1820 - 1895)

  • Fachlagerist ist ein Ausbildungsberuf mit Facharbeiterprüfung etc.


    Bester Gruss
    RockNORD-Redax

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  • Früher auch Handelsfachpacker genannt.


    Als ich noch arbeitslos war , habe ich mal eine Einladung zum Vorsprechen im Kackamt bekommen und der Termin war ein Tag vor dem Zustellen der Einladung, war irgendwie schwierig, einen Termin wahrnehmen, wenn man nix davon weiss. Die Sperre kam aber sofort. Widerspruch und habe dann doch keine Sperre bekommen, aber erstmal die Leute schön nerven und fertigmachen.
    Dann lieber ab zum Arzt

  • Zitat von "Blockwart"

    Dann lieber ab zum Arzt


    Vorausgesetzt man hat die richtige Krankheit zur Hand...


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