Vergangenheit statt Zukunft: Die Linke zerlegt sich selbst.

  • [img='http://www.rocknord.net/forum/upload/avatars/utool_f_1314450102_2.jpg','left'] Die Linke befindet sich in einem desolaten Zustand. Mauerbau und Fidel Castro sind derzeit die Streitthemen in der Partei. Substanzielles zu Problemen von Gegenwart und Zukunft ist derzeit von ihr nicht zu hören. Dabei stehen im Osten Deutschlands zwei wichtige Wahlen an. | Die Linke sorgt seit Wochen für Negativschlagzeilen. Ihre Partei streite sich derzeit „wie die Kesselflicker“, stöhnt die parlamentarische Geschäftsführerin der Bundestagsfraktion, Dagmar Enkelmann. Harte Auseinandersetzungen zu Ereignissen, die mit derzeitigen politischen Problemen rein gar nichts zu tun haben, legen die Arbeit der Partei regelrecht lahm. In der Zeit der heißen Wahlkampfphase im Nordosten und in der Hauptstadt beherrschen die Themen Mauerbau und Fidel Castro die Schlagzeilen. Und diesmal kommt die Unruhe nicht von den ohnehin schwierigen altbundesrepublikanischen Landesverbänden, sondern aus dem Osten, wo man sich bei den Linken bislang rühmte, Realpolitik im Interesse des Bürgers zu betreiben. [...]


    Es wird einmal mehr deutlich: Viele Mitglieder und Funktionäre der Linkspartei sind auch mehr als 20 Jahre nach dem Ableben der DDR nicht im parlamentarisch-demokratischen System der Bundesrepublik angekommen. [...]


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    „Noch sitzt ihr da oben, ihr feigen Gestalten, vom Feinde bezahlt und dem Volke zum Spott. Doch einst wird wieder Gerechtigkeit walten, dann richtet das Volk und es gnade euch Gott.“ Carl Theodor Körner Deutscher Dichter, gefallen 1813 im Alter von 21 Jahren im Freiheitskrieg gegen Napoleon

  • Das parlamentarisch-demokratische System der Bundsepublik ist allerdings mittlerweile schon älter als die DDR.


    Beides impotente Missgeburten der Brandbombenwerfer und Massenvergewaltiger aus Ost und West.

  • Erbärmlich, das nun auch die Linke ohne Rückgrat den Medien gefallen muss, um Wahlen zu überstehen. Unter 5% fällt die im Osten in absehbarer Zeit eh nicht.
    Mauerbau oder Castro, alles hatte seine Zeit- und seine Gründe, ob's gefällt oder nicht. Weshalb sie deshalb nicht im:

    Zitat

    parlamentarisch-demokratischen System der Bundesrepublik angekommen


    sein sollen, bleibt mir schleierhaft.
    Andere Staaten mit fragwürdiger Legitimation bauen auch Mauern, noch viel höher, um Ihre Interessen zu wahren.
    Und Gaddafi war auch ein Liebling des Westens, bis Wind und Moral sich drehten.


    Da spielt eine UNO ihr Lied, die Resolutionen erlässt, eine NATO, die aus einer Flugverbotszone zum Schutz der Bevölkerung eine Waffen-Handelszone für "Rebellen" eröffnet - mit unterstützenden Flächenbombardements.


    Und die reguläre Regierung Libyens kann nirgendwo klagen, der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Wie bei einer Lotterie, oder Monopoly, wie Marco singt.
    Ein Asiat in New York gibt die Richtung vor.


    Wie es so passt. Und wenn es nicht passt, greift das ultra- demokratische VETO-Recht der alten Sieger.
    Daran zweifelt in diesem freien BRD-Staat kein Schwein, aber wehe, es geht um die DDR, Castro, oder gar das Unrecht gegen Deutsche...


    pils