Die 'Sorgen' der Anderen: Wie halte ich Neonazis von meiner Veranstaltung fern?

  • [img='http://www.rocknord.net/forum/upload/avatars/utool_f_1312304172_2.jpg','left'] Immer wieder sind Neonazis ungebetene Gäste bei öffentlichen Veranstaltungen. Wie 2007 als sie den geplanten Umzug der Trachten- und Musikvereine im sächsischen Mittweida nutzten, um Fahnen zu schwenken und rechte Parolen zu schreien. 2008 provozierten bei einer Veranstaltung der Grünen im Augsburger Rathaus. 2009 wurde die Gedenkfeier zur Reichspogromnacht mit Parolen und Trillerpfeifen in Dortmund gestört. 2010 bedrängten Neonazis Besucher einer Informationsveranstaltung in Borna-Geithain, bei der Strukturen der neonazistischen Szene und Interventionsmöglichkeiten diskutiert werden sollten.


    Gezielte Störung durch Neonazis


    Diese vier Ereignisse sind nur ein Bruchteil von zahllosen ähnlichen neonazistischen Aktionen und belegen, dass Neonazis kaum Möglichkeiten ungenutzt lassen, um Aufmerksamkeit zu erlangen und dabei verschiedene Strategien verfolgen. Diese Erfahrungen hat auch die Mobile Beratungsstelle gegen Rechtsextremismus Berlin (MBR) gemacht: „Es gab in der Vergangenheit schon einige Veranstaltungen, auf denen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der MBR als Referierende etc. anwesend waren, die von rechtsextremen Aktivistinnen und Aktivisten besucht wurden. Das reichte von Vortragsveranstaltungen, über Sitzung von zivilgesellschaftlichen Bündnissen gegen Rechtsextremismus bis hin zu Podiumsdiskussionen demokratischer Parteien.“


    Hier geht´s weiter...

    „Noch sitzt ihr da oben, ihr feigen Gestalten, vom Feinde bezahlt und dem Volke zum Spott. Doch einst wird wieder Gerechtigkeit walten, dann richtet das Volk und es gnade euch Gott.“ Carl Theodor Körner Deutscher Dichter, gefallen 1813 im Alter von 21 Jahren im Freiheitskrieg gegen Napoleon

  • Das hätten die Knilche wohl gerne so, dass dort nur Parolen skandiert würden. In Wahrheit ist es doch so, dass sie keine rationalen Argumente gegen uns haben und deshalb unbequemen Diskussionen lieber aus dem Weg gehen.


    Sie konnten sich zu lange auf der Auschwitz-Keule ausruhen, nun steckt der Karren im Dreck und die Argumente werden durchsichtig.


    Das konnte man schon bei der Sarrazin-Debatte beobachten, viel Getöse, leere Phrasen und Beleidigungen aber keine Sachargumente.