Öko-Spießer: Die grüne Hölle.

  • [img='http://www.rocknord.net/forum/upload/avatars/utool_f_1302785206_2.jpg','left'] Im Französischen Viertel in Tübingen sind die Grünen die stärkste Volkspartei. Seine Bewohner haben sich in gediegenem Luxus eingerichtet. Der Widerstand gegen Atomkraft war hier fast schon vergessen. | "Herrlich", sagt der Bürgermeister, er stemmt die Hände in die Hüften, "immer wieder herrlich." Boris Palmer steht auf seiner Dachterrasse, hoch über dem Französischen Viertel, einer Siedlung im Süden Tübingens, er genießt einige Atemzüge lang den Ausblick, dann sagt er: "Immer wieder schön." Unter ihm liegt eines der grünsten Viertel Deutschlands. Nirgendwo sonst erhält Palmers Partei bessere Wahlergebnisse als in diesem Biotop unter seiner Terrasse. Es hat bunte Häuser von wettbewerbsgekrönten Architekten. Es hat riesige Glasfronten mit Wohnzimmern dahinter, die bei Designmessen mitmachen könnten. Es hat Innenhöfe, die aussehen wie gebührenpflichtige Abenteuerspielplätze. "Ein kleines Paradies", sagt Palmer. [...]


    [imgr]http://www.rocknord.net/forum/…/utool_f_1302785350_2.jpg[/imgr] An das Französische Viertel grenzen zwei Siedlungen, deren Wohnblöcke weniger feinfühlig in die Landschaft gestellt wurden. Auf den Klingelschildern stehen Namen wie Abdulsalam, Bolschow, Kaltsidis oder Al-Samir, Russen, Araber und ein paar ärmere Deutsche. Es liegt nur eine sechs Meter breite Straße zwischen den Siedlungen und dem Viertel, doch sie ist die Grenze zwischen zwei Welten. Ein Austausch findet nicht statt, im Viertel bleibt man gern unter sich und erzählt diesen Witz: "Der einzige Arbeiter, der in diesem Viertel je gesehen wurde, ist der Sozialarbeiter." Es soll selbstironisch klingen, ist am Ende aber die Wahrheit. [...]


    "Kennen Sie den Begriff Öko-Spießer?", fragt er vorsichtig. Seit er im Viertel lebe, wisse er, was damit gemeint sei. "Da ist zum Beispiel die Sache mit dem Bus", sagt Bruno, er zeigt nach draußen, wo hin und wieder ein Bus über die Hauptstraße rollt. "Jetzt haben einige doch glatt einen Antrag bei der Stadt gestellt, dass der Bus außen rum fahren soll, vorbei an den Siedlungen, weil, ist ja klar: Da drüben wohnen die Kanaken." Er drückt seine Zigarette aus und huscht kurz in die Küche. "Dann die Sache mit den Konzerten", sagt Bruno, zurück aus der Küche. Früher habe er draußen vor dem Café Open-Air-Jazzkonzerte veranstaltet. Fast jeden Abend kam die Polizei vorbei, gerufen von den Nachbarn. "Hab ich keinen Nerv mehr drauf", sagt Bruno. Der Betreiber des Theatersaals habe die gleichen Erfahrungen gemacht. Nach langem Rechtsstreit dürfe er jetzt nur noch an gewissen Tagen im Monat Theater machen. Und um 22 Uhr muss der Vorhang fallen. [...]


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    „Noch sitzt ihr da oben, ihr feigen Gestalten, vom Feinde bezahlt und dem Volke zum Spott. Doch einst wird wieder Gerechtigkeit walten, dann richtet das Volk und es gnade euch Gott.“ Carl Theodor Körner Deutscher Dichter, gefallen 1813 im Alter von 21 Jahren im Freiheitskrieg gegen Napoleon

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    Bester Gruss
    RockNORD-Redax

    „Noch sitzt ihr da oben, ihr feigen Gestalten, vom Feinde bezahlt und dem Volke zum Spott. Doch einst wird wieder Gerechtigkeit walten, dann richtet das Volk und es gnade euch Gott.“ Carl Theodor Körner Deutscher Dichter, gefallen 1813 im Alter von 21 Jahren im Freiheitskrieg gegen Napoleon

  • Zitat von "RockNORD"


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    Danke für die Bereitstellung des Artikels. Bestätigt so gut wie alles, was hier sämtliche(!) Nutzer einhellig schreiben.

    Lasst euren Körper vergessen, was tierische Produkte sind - euren Verstand aber nicht.

  • Gern geschehen. Leider findet man solche Perlen nicht jeden Tag.


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    RockNORD-Redax

    „Noch sitzt ihr da oben, ihr feigen Gestalten, vom Feinde bezahlt und dem Volke zum Spott. Doch einst wird wieder Gerechtigkeit walten, dann richtet das Volk und es gnade euch Gott.“ Carl Theodor Körner Deutscher Dichter, gefallen 1813 im Alter von 21 Jahren im Freiheitskrieg gegen Napoleon

  • Zitat von "RockNORD"

    Gern geschehen. Leider findet man solche Perlen nicht jeden Tag.


    Und schon gleich gar nicht vom Spiegel. Außer Bruno kam da ja keiner gut weg. Wird aber nicht stören. Durch die jahrelang antrainierte Ignoranz und Selbstgefälligkeit wird dieser Artikel im "französichen Viertel" höchstwarscheinlich noch in Acryl gegossen und als Denkmal (z.B. als alternative Gebäudeverkleidung, oder hippe Tischsets) verewigt.
    Interessant ist es auch immer wieder im Bioladen in meiner Heimatstadt. Freundliche Gesichter anderer Kunden sind dort meist Fehlanzeige, wenn wer schnallt dass man statt auf Porsche Cayenne mit Hybridantrieb auf einen VW mit konventionellem 2.0 setzt.

    Man sieht euch überall nur fressen und saufen, Ihr alten Säue!