Vom Taxifahrer zum GAU-Leiter: Joschka Fischer berät Atomkonzerne.

  • [img='http://www.rocknord.net/forum/upload/avatars/utool_f_1301735566_2.jpg','left'] Erst Polizeiverklopper, dann Außenminister, jetzt Unternehmer: Joschka Fischer hat sichtlich Freude als Berater von Atomkonzernen. Der Grüne wird schwarz. Nicht einmal die Verlängerung der Atomlaufzeiten mag er kritisieren. | Joseph „Joschka“ Fischer hat seinen Frieden mit der Wirtschaft gemacht. Der Umweltaktivist von einst berät den Spritfresser-Hersteller BMW und die Atomkonzerne RWE und Siemens. Und das macht ihm sichtlich Spaß. „Richtig, ich bin jetzt Unternehmer“, sagte er auf einer Pressekonferenz in Düsseldorf. Das sei er im übrigen schon mal gewesen.


    [imgr]http://www.rocknord.net/forum/…/utool_f_1301735595_2.jpg[/imgr] „Bevor ich Abgeordneter war, war ich Unternehmer in Frankfurt, mit meinem Antiquariat.“ Ja, er liebe Grenzüberschreitungen. „Ich hasse Schützengräben. Ich finde es immer besser, mal in einen anderen Graben rüberzugucken. Vielleicht geht da was“, sagt er.


    Weiterführendes: Jutta Ditfurth im Interview mit dem Spiegel, fördert einige interessante Details über Joschka Fischer zutage.


    Quelle: Rheinische Post

    „Noch sitzt ihr da oben, ihr feigen Gestalten, vom Feinde bezahlt und dem Volke zum Spott. Doch einst wird wieder Gerechtigkeit walten, dann richtet das Volk und es gnade euch Gott.“ Carl Theodor Körner Deutscher Dichter, gefallen 1813 im Alter von 21 Jahren im Freiheitskrieg gegen Napoleon

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  • "Grün" waren die doch nie.
    Umwelt-/Heimatschutz ist nicht nur allein historisch dem Nationalen Sozialismus zuzuordnen!

    "Wenn eine fremde Macht ein Volk ermahnt, die eigene Nationalität zu vergessen, so ist das kein Ausfluß von Internationalismus, sondern dient nur dem Zweck, die Fremdherrschaft zu verewigen."


    Friedrich Engels (1820 - 1895)

  • So nicht richtig. Diese Wertvorstellungen kommen von RECHTS. Lange vor deN Nationalen SozialismEN! Der Naturschutz gehört zum Umweltschutz und dieser zum Heimatschutz! Und dies alles ist Teil des Widerstandes der konservativen Elemente gegen die Moderne im Rahmen der Zivilisations-, Imdustrialisierungs- und Fortschrittskritik.
    Dahinter stehen umfassende weltanschauliche Rahmenbedingungen und Fundamente, jedoch keine Ideologie!
    Es gab zahlreiche Bewegungen mit unterschiedlichen Zielsetzungen, darunter Wandervogel, Bündische oder Artamanen! Aus diesen gingen Leute unterschiedlicher Richtung hervor. Darunter so gegensätzliche Typen wie Weiße Rose-Angehörige, ein Graf Stauffenberg oder Heinrich Himmler!
    Selbstverständlich wurde auch der Hitlersche NS, aber genauso alle anderen NS-Formen dadurch mitbereichert.


    "Linke" wie Rudolf Bahro oder Rainer Langhans, auch Bernd Rabehl! u.a. haben dies erkannt. Deshalb gibt es einige von ihnen, die, wenn auch letztlich ohne ausreichendes Verständnis, den "Faschismus" anders betrachten als Antideutsche oder die BRD-Machthaber. :idea:

  • Das war vielleicht etwas plakativ geäußert.
    Abgesehen von den diversen Vorreitern für Umwelt- und Heimatschutz, die sich vornehmlich aus romantischen Gründen der Natur zuwandten, wurde das erste Gesetz zum Schutz der Natur 1935 geschaffen (RNatSchG).

    "Wenn eine fremde Macht ein Volk ermahnt, die eigene Nationalität zu vergessen, so ist das kein Ausfluß von Internationalismus, sondern dient nur dem Zweck, die Fremdherrschaft zu verewigen."


    Friedrich Engels (1820 - 1895)

  • Nein, nein, keine romantischen Gründe. Siehe mein Beitrag oben. Romantik war Begleiterscheinung, mehr nicht.
    Der Zeitpunkt des Gesetzes im NS ist Nebensache. In der Hitler-Ära wurden sehr viele Dinge gemacht, die unabhängig von dieser Weltanschauung zu sehen sind, sofern sie nicht ausdrücklich den neuen Herren widersprachen. Einfach deshalb, weil sie zu der Zeit als erforderlich angesehen wurden. Das traf auf den Naturschutz genauso zu wie auf den Jugendschutz. Zudem waren ja im Staatsapparat in der Mehrzahl keine Nazis aktiv, sondern Rechte jeder Couleur. Man hat nur wenige pensioniert oder inhaftiert. Und in diesen, wie auch in einigen Nationalsozialisten war eine ernsthafte Besorgnis um der Sache willen. Teilweise waren sie schon vorher in der Naturschutzbewegung aktiv. Ein breiter Kreis von Personen. Auch das steht bereits oben. :roll: Vielleicht sollte manches intensiver gelesen und überlegt werden...


    Was Du zu konstruieren suchst, den Ausschließlichkeitsanspruch auf Naturschutz im Spiegel des NS gibt es so nicht.
    Kannst Du auch daran sehen, daß Nazis den Yankees zwei Dinge abgeguckt haben: Die rasende Hydra der Technik und der Wissenschaft und das Megalomane. :idea:
    Der NS hat im Prinzip alles Mögliche aufgegriffen. Aber man verwechsele nicht Biodeterminismus mit Natur- und Heimatliebe. Wobei es solche auch bei NSlern natürlich gab.
    Sagen wir, der NS hat manches in Sachen Naturschutz begünstigt... :wink:

  • Zitat


    Was Du zu konstruieren suchst, den Ausschließlichkeitsanspruch auf Naturschutz im Spiegel des NS gibt es so nicht.


    So war das nicht gemeint. Es gab ja vorher keine gleichartige Manifestierung von Natur- und Heimatschutz, daher meine Ableitung.



    Zitat


    Sagen wir, der NS hat manches in Sachen Naturschutz begünstigt...


    Da hast Du natürlich vollkommen Recht.
    Unabhängig vom historischen NS ist das auch für mich die logische Konsequenz, wenn man sich politisch dort verortet. Wer sein Volk, sein Land und seine Heimat liebt, muss für deren Einhalt kämpfen!

    "Wenn eine fremde Macht ein Volk ermahnt, die eigene Nationalität zu vergessen, so ist das kein Ausfluß von Internationalismus, sondern dient nur dem Zweck, die Fremdherrschaft zu verewigen."


    Friedrich Engels (1820 - 1895)