Fall Sarrazin: Linke protestieren gegen Buchvorstellung.

  • [img='http://www.rocknord.net/forum/upload/avatars/utool_f_1282852774_2.jpg','left'] Die Vorstellung von Thilo Sarrazins Buch „Deutschland schafft sich ab“ ist am Montag von Protesten begleitet worden. Etwa 200 Demonstranten protestierten gegen den Auftritt des ehemaligen Berliner Finanzsenators vor dem Gebäude der Bundespressekonferenz und warfen ihm „Rassismus“ und „Sozialdarwinismus“ vor. Aufgerufen dazu hatte ein Bündnis mit dem Namen „Rechtspopulismus stoppen“. Die Berliner Polizei sicherte den Veranstaltungsort mit zahlreichen Einsatzkräften ab. Unterstützt wurde der Protest von Mitgliedern der Linkspartei, der Grünen, der SPD sowie der Dienstleistungsgewerkschaft verdi und der Gewerkschaft für Erziehung und Wissenschaft.


    Das „neue Euthanasieprogramm“ von Sarrazin müsse gestoppt und eine „solidarische Einwanderungspolitik“ vertreten werden, forderte ein Sprecher der linksextremen „Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten“, die sich ebenfalls an der Demonstration beteiligte. Ebenso wie die SPD-Bundestagsabgeordnete Mechthild Rawert, die Sarrazin in ihrem Redebeitrag des Rassismus beschuldigte und ihr Bedauern über dessen SPD-Mitgliedschaft äußerte.


    „Fall von Hexenjagd“


    [imgr]http://www.rocknord.net/forum/…/utool_f_1283187975_2.jpg[/imgr] Zu der Buchpräsentation war auch der Publizist Henryk M. Broder erschienen, der das Geschehen zeitweise sichtlich amüsiert beobachtete. Bereits im Vorfeld hatte Broder gesagt, es handle sich bei der Kritik an Sarrazin um den „ersten Fall von Hexenjagd in Deutschland seit der Mitte des 17. Jahrhunderts“. Weniger entspannt sah das dagegen der Fernsehmoderator Michel Friedman, der sich die Veranstaltung ebenfalls nicht entgehen lassen wollte. Ihm gehe es bei seiner Kritik an Sarrazin nicht um das „Ob“ einer notwendigen Debatte über Integration, sondern um das „Wie“, sagte Friedman.


    Drinnen stellte unterdessen die türkischstämmige Soziologin Necla Kelek Sarrazins Buch den zahlreich erschienenen Journalisten vor und fand deutliche Worte für dessen Kritiker: „Hier hat sich ein verantwortungsvoller Bürger einen Kopf gemacht. Jetzt soll er um diesen Kopf kürzer gemacht werden.“ Dabei sei es noch niemandem gelungen, Sarrazins Thesen zu widerlegen. Statt dessen solle die Debatte mit dem Rassismusvorwurf abgewürgt werden.


    Sarrazins selbst unterstrich noch einmal, daß ihn der Abschied des deutschen Volkes aus der Geschichte emotional berühre. Bildung als Allheilmittel für Probleme mit Zuwanderern und der gesellschaftlichen Unterschicht sei zu einem Fetisch geworden. Problematisch seien nicht alle Ausländer, sondern nur ein Teil von ihnen – und zwar der aus muslimischen Ländern. Er plädiere daher für eine Einwanderungspolitik mit hohen Qualifikationsbarrieren und einem Verbot von Sozialleistungen für Zuwanderer.


    [img='http://www.rocknord.net/forum/upload/avatars/utool_f_1283187996_2.jpg','left'] „Ich liebe alle Steuerzahler“


    Bei den etwa 200 Journalisten und Medienvertretern stießen Sarrazins Vorschläge erwartungsgemäß auf wenig Gegenliebe. Eine vermutlich türkischstämmige taz-Journalistin fragte den SPD-Politiker schwer atmend, ob er den Islam als Teil Deutschlands akzeptiere. Sarrazin lächelte nur und sagte: „Der Islam ist eine Religion und kann daher nicht Teil von etwas sein.“ Er liebe aber alle Steuerzahler, auch die muslimischen, egal ob sie große oder kleine Steuerzahler seien.


    Kritik ließ Sarrazin während der Veranstaltung weitgehend an sich abprallen. Einer Reporterin des Radiosenders Fritz, die von ihm wissen wollte, warum er angeblich kein Rassist sei, obwohl er doch entsprechende Thesen vertrete, antwortete Sarrazin nur: „Sie haben mein Buch nicht gelesen.“ Eine ähnliche Abfuhr handelte sich auch ein Vertreter der türkischen Tageszeitung Hürriyet ein.


    --> JF-Fernsehtip: 22:45 Uhr, ARD, Beckmann, Diskussion. Die Gäste unter anderem: Thilo Sarrazin (Bundesbank-Vorstandsmitglied, SPD), Aygül Özkan (Sozial- und Integrationsministerin von Niedersachsen, CDU), Renate Künast (Vorsitzende der Bundestagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen)


    Quelle: Junge Freiheit


    Unterdessen wurde bekannt, dass die Bundesbank vorerst auf eine Abwahl von Sarrazin verzichtet. Zunächst soll ein Gespräch mit ihm stattfinden, anschliessend über weitere Schritte nachgedacht werden.

    „Noch sitzt ihr da oben, ihr feigen Gestalten, vom Feinde bezahlt und dem Volke zum Spott. Doch einst wird wieder Gerechtigkeit walten, dann richtet das Volk und es gnade euch Gott.“ Carl Theodor Körner Deutscher Dichter, gefallen 1813 im Alter von 21 Jahren im Freiheitskrieg gegen Napoleon

    2 Mal editiert, zuletzt von RockNORD ()

  • Zitat von "Der Spiegel"

    "... Viele an der [SPD-] Basis sehen das offenbar ähnlich. "Fast ausschließlich positiv" seien die Reaktionen auf die Äußerungen Sarrazins gewesen, die im Willy-Brandt-Haus in den vergangenen Tagen angekommen seien, gab [der SPD-Vorsitzende] Gabriel am Montag offen zu. ..."


    Bester Gruss
    RockNORD-Redax

    „Noch sitzt ihr da oben, ihr feigen Gestalten, vom Feinde bezahlt und dem Volke zum Spott. Doch einst wird wieder Gerechtigkeit walten, dann richtet das Volk und es gnade euch Gott.“ Carl Theodor Körner Deutscher Dichter, gefallen 1813 im Alter von 21 Jahren im Freiheitskrieg gegen Napoleon

  • Bis auf eine kleine Minderheit sehen das wohl alle wie Sarrazin. Ich frage mich nur, ob der Rest es mit Absicht leugnet oder es einfach nicht sieht? Wie Recht doch Frau Kelek hat.

    Lasst euren Körper vergessen, was tierische Produkte sind - euren Verstand aber nicht.

  • Die übliche Diskrepanz zwischen öffentlicher Meinung und veröffentlichter Meinung...

    "Wenn eine fremde Macht ein Volk ermahnt, die eigene Nationalität zu vergessen, so ist das kein Ausfluß von Internationalismus, sondern dient nur dem Zweck, die Fremdherrschaft zu verewigen."


    Friedrich Engels (1820 - 1895)

  • Dass Broder anwesend war und von Hexenjagd sprach, lässt mehr als nur einen Verdacht auf die sog. "Israel-Connection" zu. Das sind jene Kreise, die zeitgleich die mohammedanische Einwanderung wie auch deren Aufbau als Feindbild unterstützen. Der Verdacht bestätigt sich zusehends, dass ein Abbau der inneren Sicherheit oder möglicherweise ein Bürgerkrieg fernab multikultureller Verblendung von den "höchsten Kreisen" (Broder ist nur Handlanger) einkalkuliert oder gar gewollt wird.


    Was natürlich nichts daran ändert, dass Sarrazins Äußerungen auf Fakten gestützt sind und die linken ein stinkender Haufen Volltrottel sind.

  • Zitat


    ch frage mich nur, ob der Rest es mit Absicht leugnet oder es einfach nicht sieht? Wie Recht doch Frau Kelek hat.


    Ich frage mich immer, wenn doch die Mehrheit laut den ganzen Umfragen doch Sarrazins Meinung ist, warum wählen sie dann immer die gleichen etablierten deutschfeindlichen Parteien? Dann sind da meiner Meinung noch die anderen: Die einen die es auch sehen, es aber sich nicht getrauen auszusprechen da sie zu sehr
    von den Hetzern eingeschüchtert sind und im gleichen Zuge dann doch in ihrer Hetze gewähren lassen. Für mich sind dass die, welche jede noch so grob ersonne Lüge glauben eher sie den Arsch hochkriegen. Und dann noch die Hetzer und deren Pöbel selbst. Das ganze linke Demonstrantengesocks zusammen mit der Sorte Gutmenschen die es auch wissen aber die es bewusst unterdrücken und vorantreiben weil sie die europäischen Völker vernichten wollen.

    Je mehr sich eine Gesellschaft von der Wahrheit entfernt, desto mehr wird sie jene hassen die sie aussprechen.
    (George Orwell)

    2 Mal editiert, zuletzt von Racheengel ()

  • Hier einige Zitate aus seinem Buch: „Deutschland schafft sich ab”



    In deutschen Medien wird dies häufig ausgeblendet. Zuwanderungsfragen werden dort oft mit mahnend erhobenem Zeigefinger behandelt und mit einer Attitüde, die wohl am treffendsten charakterisiert wird durch das Sprüchlein: „Piep, piep, piep, wir haben uns alle lieb.” Dieser Ansatz ist so unhistorisch wie albern. Umso bedauerlicher ist es, dass sich die deutsche politische Klasse ihre Haltung zu Migrationsfragen weitgehend von Stimmen aus den Medien diktieren lasst. Sie läuft damit Gefahr, sich sowohl vom Kern der Probleme als auch vom Volk zu entfernen.



    Der wachsende Zulauf, den rechte populistische Bewegungen in vielen europäischen Ländern zu verzeichnen haben – oder auch die Volksabstimmung zur Zulässigkeit von Minaretten, wie sie in der Schweiz durchgeführt wurde –, sind Folgen der überwiegend unhistorischen, naiven und opportunistischen staatlichen Migrationspolitik in Europa.



    In allen betroffenen Ländern – ob England, Frankreich, Deutschland, Niederlande, Belgien, Dänemark oder Norwegen – macht man bei der Gruppe der muslimischen Migranten vergleichbare Beobachtungen, nämlich



    • unterdurchschnittliche Integration in den Arbeitsmarkt


    • überdurchschnittliche Abhängigkeit von Sozialtransfers


    • unterdurchschnittliche Bildungsbeteiligung


    • überdurchschnittliche Fertilität


    • räumliche Segregation mit der Tendenz zur Bildung von Parallelgesellschaften


    • überdurchschnittliche Religiosität mit wachsender Tendenz zu traditionalen beziehungsweise fundamentalistischen Strömungen des Islam


    • überdurchschnittliche Kriminalität, von der „einfachen” Gewaltkriminalität auf der Straße bis hin zur Teilnahme an terroristischen Aktivitäten.



    In Deutschland arbeitet ein Heer von Integrationsbeauftragten, Islamforschern, Soziologen, Politologen, Verbandsvertretern und eine Schar von naiven Politikern Hand in Hand und intensiv an Verharmlosung, Selbsttäuschung und Problemleugnung.



    Besonders beliebt ist es, den Kritikern des Islam mangelnde Liberalität vorzuwerfen. Dabei geht ein wichtiger Unterschied unter: Liberal kann, ja muss man gegenüber Überzeugungen und Lebensformen sein, die sich von den eigenen unterscheiden. Diese Liberalität darf sich aber nicht auf jene erstrecken, die abweichende Überzeugungen und Lebensformen nicht dulden wollen. Der 18-jährige Mordschütze Ayham Sürücü, der im Februar 2005 in Berlin im Auftrag seiner strenggläubigen türkisch-kurdischen Großfamilie seine fünf Jahre ältere Schwester Hatun Sürücü erschoss, weil sie anders lebte, war streng religiös und Repräsentant einer breiten Meinungsrichtung unter Muslimen. Ist illiberal, wer solche Art von Religion mit einem Unwerturteil versieht, auch wenn sie nicht gleich zu einem Mord führt?


    Dass das starke Wachstum einer muslimischen Minderheit in Europa Besorgnisse hervorruft, muss wahrhaftig nicht mit Fremdenhass erklärt werden.


    Für die muslimischen Migranten in Deutschland lässt sich eine unterdurchschnittliche Erwerbsbeteiligung feststellen. Nur 33,9 Prozent von ihnen beziehen ihren überwiegenden Lebensunterhalt aus Berufs- und Erwerbstätigkeit. Bei der Bevölkerung ohne Migrationshintergrund sind es 43 Prozent.


    Häufig wird darauf verwiesen, dass besonders viele muslimische Migranten selbstständig tätig seien. So gibt es in Deutschland rund 80000 Selbstständige mit türkischem Migrationshintergrund, davon 40 000 im Lebensmitteleinzelhandel. Allerdings liegt auch die Selbstständigenquote der muslimischen Migranten weit unter der der deutschen Bevölkerung und anderer Migrantengruppen – im Jahr 2007 bei nur 6,8 Prozent, im Vergleich zu Migranten aus EU-Staaten (12,4 Prozent), aus Südostasien (13,9 Prozent) und Selbstständigen ohne Migrationshintergrund (10,4 Prozent).



    Relativ zur Erwerbsbevölkerung leben bei den muslimischen Migranten viermal so viel Menschen von Arbeitslosengeld und Hartz IV wie bei der deutschen Bevölkerung. Ganz anders stellt sich die Lage bei den Migranten aus den EU-Staaten dar. Deren Erwerbsquote ist mit 44,2 Prozent sogar noch etwas höher als die der einheimischen Deutschen.



    Von den in Deutschland lebenden Menschen mit muslimischem Migrationshintergrund haben 30 Prozent überhaupt keinen Schulabschluss und nur 14 Prozent Abitur. Es ist aufschlussreich, dass die Migranten aus der EU sowie aus Süd- und Ostasien vergleichbare Probleme nicht haben. Die Kinder von Vietnam-Vertragsarbeitern aus der ehemaligen DDR machen sogar zu 80 Prozent Abitur, ein höherer Anteil als bei den Deutschen.


    Diskriminierung scheidet als Grund für diese mangelhaften Erfolge der muslimischen Migranten aus, denn Migrantengruppen aus Fernost oder Indien, die eher noch fremdartiger aussehen als Türken und Araber, schneiden teilweise sogar besser ab als die Deutschen. Der relative Misserfolg kann wohl auch kaum auf angeborene Fähigkeiten und Begabungen zurückgeführt werden, denn er betrifft muslimische Migranten unterschiedlicher Herkunft gleichermaßen. Rätsel gibt auch auf, warum die Fortschritte in der zweiten und dritten Generation, soweit sie überhaupt auftreten, bei muslimischen Migranten deutlich geringer sind als bei anderen.



    Ein Teil der Deutschen – auch der Elite – hat das Problem noch gar nicht verstanden. In deren Lebens-, Wohn- und Arbeitswelt kommen muslimische Migranten ja nur als Reinigungskräfte oder als fremdartige Kulisse beim gelegentlichen Besuch in Berlin-Kreuzberg vor. Ein Teil der Intellektuellen und der liberalen Presse scheint sogar eine klammheimliche Freude zu empfinden, dass muslimische Einwanderung die deutsche Gesellschaft untergräbt.



    Was tat denn der amerikanische Staat für die Integration der einwandernden Deutschen, Juden, Iren oder Italiener? Die integrierten sich selbst, weil sie gar keine andere Wahl hatten, wenn sie nicht untergehen wollten. Da gab es keine Sozialhilfe für Importbräute. Die mangelnde Integration liegt an den Attitüden der muslimischen Einwanderer.


    Ich möchte, dass auch meine Urenkel in 100 Jahren noch in Deutschland leben können, wenn sie dies wollen. Ich möchte nicht, dass das Land meiner Enkel und Urenkel zu großen Teilen muslimisch ist, dass dort über weite Strecken türkisch und arabisch gesprochen wird, die Frauen ein Kopftuch tragen und der Tagesrhythmus vom Ruf der Muezzine bestimmt wird. Wenn ich das erleben will, kann ich eine Urlaubsreise ins Morgenland buchen.



    Ich möchte nicht, dass wir zu Fremden im eigenen Land werden.

  • [Blockierte Grafik: http://de.altermedia.info/images/Bild563.jpg]


    Gibt mal wieder etwas erfreuliches von der Sachsen-NPD zu vermelden: http://de.altermedia.info/gene…ndtag-02-09-10_51373.html

    "Wenn eine fremde Macht ein Volk ermahnt, die eigene Nationalität zu vergessen, so ist das kein Ausfluß von Internationalismus, sondern dient nur dem Zweck, die Fremdherrschaft zu verewigen."


    Friedrich Engels (1820 - 1895)

  • Zitat

    Ich möchte nicht, dass das Land meiner Enkel und Urenkel zu großen Teilen muslimisch ist, dass dort über weite Strecken türkisch und arabisch gesprochen wird, ... .. .


    Also wenn ich heute durch die Fußgängerzone laufe , dann kommt mir das schon so vor. Echt an jeder Ecke ein Kopftuch , aus dem allgemeinen Gebrabbel der Fußgängerzone höre ich verdammt selten ein deutsches Wort heraus. Wir sind dem Szenario wohl schon näher , als uns lieb sein kann.