Auch das noch: Zentralrat entsetzt über Sarrazins Juden-These.

  • Er ist kein guter Redner mit Überzeugungskraft, aber er hat den berühmten Stein ins Rollen gebracht, der die Lawine auslösen kann. Das muss man ihm zweifelsohne zu Gute halten.


    Bester Gruss
    RockNORD-Redax

    „Noch sitzt ihr da oben, ihr feigen Gestalten, vom Feinde bezahlt und dem Volke zum Spott. Doch einst wird wieder Gerechtigkeit walten, dann richtet das Volk und es gnade euch Gott.“ Carl Theodor Körner Deutscher Dichter, gefallen 1813 im Alter von 21 Jahren im Freiheitskrieg gegen Napoleon

  • Zitat

    Er leidet an einer Gesichtslähmung, daher die z.T. etwas undeutliche Aussprache.


    Das war mir nicht bekannt. Ich nehme das mit der Wolle im Mund zurück.


    Dass er das mit dem Judengen erwähnt hat war - den belustigenden Reaktionen des Zentralrats zum Trotz - leider kontraproduktiv, egal wieviel Wahrheit man dieser These andichten kann oder möchte. Es genügt, dass er das J-Wort gesagt hat, und man kann wieder schön von den eigentlichen Problemen ablenken. Hoffen wir, dass die Debatte über nichtintegrierbare Muselmanen dadurch nicht mittelfristig umgelenkt wird und das Feuer noch ein wenig brennt.

    Ich bin mir darüber klar, daß der Einzelne anbetungswürdig sein kann, die Menschheit in Gänze jedoch ein Brechmittel ist. - Joachim Fernau

  • Zitat von "Dieter"

    Das war mir nicht bekannt. Ich nehme das mit der Wolle im Mund zurück.


    Dass er das mit dem Judengen erwähnt hat war - den belustigenden Reaktionen des Zentralrats zum Trotz - leider kontraproduktiv, egal wieviel Wahrheit man dieser These andichten kann oder möchte. Es genügt, dass er das J-Wort gesagt hat, und man kann wieder schön von den eigentlichen Problemen ablenken. Hoffen wir, dass die Debatte über nichtintegrierbare Muselmanen dadurch nicht mittelfristig umgelenkt wird und das Feuer noch ein wenig brennt.


    Aber Didi,


    Du glaubst doch nicht ernsthaft, dass sich innerhalb dieses Systems durch Diskussionen irgendetwas grundlegendes verändern wird, selbst wenn 100% der herrschenden Politversager plötzlich auf seiner Seite stünden. Es sind politische VERSAGER - sofern man einen Politiker als Beauftragten des Volkswohles versteht und seinen Erfolg nicht am Kontostand misst.


    Hier wird darüber diskutiert, ob Wahrheiten wahr sind und darüber gesprochen werden kann. Tatsachen und Entwicklungen, die schon vor 30 Jahren von einer Reihe Professoren im Heidelberger Manifest offen angesprochen und vorausgesagt wurden, also zu einer Zeit, wo man vieles ohne Blutvergießen hätte abwenden können.


    Es ist unabwendbar, dass das Unheil weiter seinen Lauf nimmt, solange, bis das System derart unerträglich geworden ist, dass es fällt. Unsere Aufgabe ist nur, jeglichen Opportunismus auszuschalten und jegliche Infiltration zu unterbinden.


    Es ist völlig egal, ob Dir 100 Deppen oder 10.000 Deppen sagen, dass Du Recht oder Unrecht hast. Wenn Du Recht hast, dann ist die öffentliche Meinung vollkommen irrelevant. Denn Deppen haben noch nie Geschichte gemacht.

  • "Innerhalb dieses Systems" hin oder her, darum geht es gar nicht. Es geht einfach darum, dass das was Sarrzin behauptet nicht nur von vielen gedacht werden soll, sondern dass diese Vielen endlich auch aussprechen sollen was sie denken und dass darüber offen, laut und ausführlich diskutiert wird. Dafür leistet er einen unübersehbaren Beitrag. Er hat eine Debatte entfacht, die die Obrigkeit nicht wünscht. Eine Ideologie - wie die Multikultiideologie - kann man nur dann brechen, wenn eine Debatte über den Grundtenor ("Diese Menschen [...] sind eine Bereicherung für uns alle" - Böhmer) dieser stattfindet. Was durch eine Ideologie in erster Linie beseitigt wird ist die Debatte. Solange diese untergraben wird, ist die Ideologie stabil. Und ganz nebenbei und nur für Dich: auch das System das auf dieser Ideologie fußt.


    Wo wir mal wieder bei der Systemfrage wären. Für erwähnenswert halte ich hier, dass sich in der BRD das Menschenbild des Ursprungs dieses "Staates" vom heutigen Menschenbild unterscheidet. Egal ob es Einwanderung betrifft, ob es das Leistungsprinzip im Bildungssystem ist oder der Werteverfall, von dem wir alle - und da nehme ich mich nicht aus - betroffen sind. Ohne dass sich grundlegend etwas am GG geändert hätte. Selbst die wesentlich sozialere Wirtschaftspolitik von damals hat sich durch das laissez faire gegenüber Lobbyisten und Globalisten zum negativen verändert, im gleichen System. Sogar ein linksaußenstehender Elsäßer sieht für sich das Wesen der alten BRD von der wirtschaftspolitischen Seite als deutlich bessere, realere Alternative, als es die DDR oder ein sozialistischer Staat für den Einzelnen je sein kann. Warum gescheiterte Systeme als Alternativen benennen, und sukzessive Systemveränderung ausschließen? Diese waren es doch, die die BRD in die heutige Lage gebracht haben. Verstehe mich nicht falsch, auch ich würde nicht zögern das ganze System an sich abzulehnen, wenn Du oder sonstwer mir eine bessere, greifbare Alternative nennen könntest.

    Ich bin mir darüber klar, daß der Einzelne anbetungswürdig sein kann, die Menschheit in Gänze jedoch ein Brechmittel ist. - Joachim Fernau

  • Nochmal zum "Laissez faire": Man könnte jetzt meinen, Schuld sei die Demokratie und den Gedanken weiterspinnen. Aber der Grund ist vielleicht auch der, dass die politische Klasse abgehoben ist und plebiszitäre Elemente fehlten, um dieser Klasse Einhalt zu gebieten. Damit sind nicht nur Volksabstimmungen zu wichtigen Themen gemeint, sondern auch ein vom Volk gewählter Präsident, dessen Unterschrift unter Gesetze die Unterschrift des Volks repräsentieren würde. So manche Fehlentwicklung wäre uns erspart geblieben und die Debatte die Sarrazin angestoßen hat, wäre im besten Fall gar nicht notwendig.


    Als Gegenargument erkenne ich an, dass nicht nur Deutschland vor diesen Problemen steht, sondern ganz Europa. Ich weiß aber auch, dass Deutschland der Motor EUropas ist und in vielen Punkten die (falsche) Richtung vorgegeben hat (und die richtige Richtung hätte vorgeben können). Ohne Deutschland wäre beispielsweise gar kein Euro möglich gewesen.

    Ich bin mir darüber klar, daß der Einzelne anbetungswürdig sein kann, die Menschheit in Gänze jedoch ein Brechmittel ist. - Joachim Fernau

    Einmal editiert, zuletzt von Dieter ()

  • Dieter,


    ich respektiere ihn für diese Leistung, das dürfte eutlich geworden sein.


    Du bist in Ordnung, das habe ich nie bestritten, ich respektiere auch Dich. Wir sind beides Deutsche und wollen im Prinzip dasselbe - Gerechtigkeit.


    Zitat von "Dieter"


    "Innerhalb dieses Systems" hin oder her, darum geht es gar nicht. Es geht einfach darum, dass das was Sarrzin behauptet nicht nur von vielen gedacht werden soll, sondern dass diese Vielen endlich auch aussprechen sollen was sie denken und dass darüber offen, laut und ausführlich diskutiert wird.


    Ja, sicher. Ich freue mich auch darüber. Das Problem: Wir haben keine 20 - 30 Jahre Zeit, um uns zu etablieren, wie das die Linken hatten. Ein konservatives System kann über hunderte von Jahren weltanschaulich bearbeitet werden - ein zerstörerisches System der Linken kann nur innerhalb weniger Jahrzehnte aufgehalten werden, bevor die Zerstörung alles erfasst.


    Sollen wir jetzt schon froh seien, wenn wir sagen "dürfen", was wir denken?!
    Natürlich ist es gut, aber das reicht noch lange nicht, um uns vor dem Untergang zu bewahren.


    Zitat von "Dieter"

    Wo wir mal wieder bei der Systemfrage wären. Für erwähnenswert halte ich hier, dass sich in der BRD das Menschenbild des Ursprungs dieses "Staates" vom heutigen Menschenbild unterscheidet. Egal ob es Einwanderung betrifft, ob es das Leistungsprinzip im Bildungssystem ist oder der Werteverfall, von dem wir alle - und da nehme ich mich nicht aus - betroffen sind. Ohne dass sich grundlegend etwas am GG geändert hätte. Selbst die wesentlich sozialere Wirtschaftspolitik von damals hat sich durch das laissez faire gegenüber Lobbyisten und Globalisten zum negativen verändert, im gleichen System. Sogar ein linksaußenstehender Elsäßer sieht für sich das Wesen der alten BRD von der wirtschaftspolitischen Seite als deutlich bessere, realere Alternative, als es die DDR oder ein sozialistischer Staat für den Einzelnen je sein kann. Warum gescheiterte Systeme als Alternativen benennen, und sukzessive Systemveränderung ausschließen? Diese waren es doch, die die BRD in die heutige Lage gebracht haben. Verstehe mich nicht falsch, auch ich würde nicht zögern das ganze System an sich abzulehnen, wenn Du oder sonstwer mir eine bessere, greifbare Alternative nennen könntest.


    Der "alten BRD" nachzutrauern wäre töricht und unproduktiv. Alle heutigen Auswüchse sind auf diesen Mist gewachsen.