Michael Winkler: Dekadenz.

  • [img='http://www.rocknord.net/forum/upload/avatars/utool_f_1282080726_2.jpg','left'] Zustände wie im alten Rom... Wenn das über eine Familie, eine Firma, eine Stadt oder ein Land gesagt wird, dann ist das keinesfalls als Lob gedacht, sondern als Umschreibung von Chaos und Verfall. Dabei war das wirklich alte Rom eine spießige, götterfürchtige Republik wehrhafter Bauern. Dieses Staatsmodell war Jahrhunderte hindurch überaus erfolgreich, es verleibte sich zahllose Nachbarn ein, wuchs zum Weltreich heran, zum Inbegriff des Imperiums. Erst dann, angesichts des überwältigenden Erfolgs, kehrten in diesem nicht mehr ganz so altem Rom die besagten Zustände ein.


    Es ist wie in der Natur: Ein wildes Tier in einer intakten Umwelt wird nicht fett. Ein übergewichtiger Pflanzenfresser wird Beute der Raubtiere, weil er zu langsam ist, ein übergewichtiger Fleischfresser erwischt keine Beute mehr und lebt damit ganz von selbst Diät. Erst wenn die Natur in Ungleichgewicht gerät, ändert sich dies. Gelangen Pflanzenfresser auf eine große Insel ohne Raubtiere, leben sie zunächst im Paradies. Aber gerade dieses Paradies, der ungehemmte Erfolg, den dieses neue Land verheißt, birgt die Zerstörung in sich. Die Schwachen werden nicht mehr aussortiert, sondern pflanzen sich fort. Die Tiere werden träger und sie werden immer mehr. Das "Imperium" blüht auf, und dann... Entweder es verschlägt Fleischfresser auf diese Insel, die nun ihrerseits ein Paradies erleben, oder die Umwelt bricht wegen Überweidung zusammen. Das Imperium verschwindet, das Paradies wird Ödland...


    Westliche Wertegemeinschaft


    Damit wird heutzutage das umschrieben, was früher "das christliche Abendland" genannt wurde. Dem Zeitgeist geschuldet, haben einige Spinner vom "jüdisch-christlichen Abendland" gesprochen. Der jüdische Anteil über weite Strecken der abendländischen Geschichte bestand allerdings darin, daß die Christen sich nach Kräften bemüht haben, die unerwünschten Eindringlinge loszuwerden.


    Aus tausend Jahren Abstand sieht das Mittelalter wie ein stabiler Block aus: Ein Papst, ein Kaiser, ein Glaube "vom Atlantik bis zum Ural", viele Burgen, haufenweise Ritter, Fürsten, Könige, Klöster, Kirchen, Bischöfe... Ob nun Irland oder Süditalien, ob Provence oder Ostmark - das Leben glich sich, in den Kirchenfesten und in der Leibeigenschaft.


    [imgr]http://www.rocknord.net/forum/…/utool_f_1282080752_2.jpg[/imgr] Das Leben hatte seine feste Ordnung, jeder wußte, was er zu tun und zu lassen hatte. Nicht die überschätzten zehn Gebote oder die Sittenstrenge der Kirche diktierten die "gottgefällige" Lebensweise, sondern das, was wir heute "Wirtschaft" nennen würden, die Produktionszyklen der Natur. 30 Kilometer sind heute eine Spazierfahrt, damals war es ein Tagesmarsch. Abseits von den Überresten der Römerstraßen gab es nur Saumpfade, nach unserem heutigen Empfinden kaum befestigte Feldwege. Ein Hagelschlag, der die Felder von Ochsenfurt verwüstete, bedeutete einen Hungerwinter, selbst wenn im Nachbarort Marktbreit eine Rekordernte eingefahren wurde.


    Wer ein Küchenmesser brauchte, bestellte nicht aus einem Katalog in Solingen, sondern wandte sich an den Dorfschmied. Gelegentlich erreichte ein fahrender Händler die Dörfer, ein bißchen Exotik lernten die Menschen auf Wallfahrten kennen oder bei den Jahrmärkten in der weit entfernten Stadt. Ärzte gab es nur für die Reichen, die Normalbauern wandten sich an Kräuterweiblein und an die Heiligen der Mutter Kirche. Die einzige soziale Sicherheit bestand in den eigenen Kindern, die einen hoffentlich im Alter ernährten. Unproduktive Alte waren die große Ausnahme, nur Wohlhabende konnten sich damals in Kloster oder Spitäler einkaufen. Sonst arbeiteten alle mit, jeder nach seinen Kräften.


    Und doch gab es auch damals die große Politik. Ritter trugen ihre Fehden aus, Fürsten kämpften gegen Städte und das ganze Abendland begab sich auf Kreuzzüge gegen die Ungläubigen. Das christliche Abendland hatte ungeheueres Glück, daß die Mongolen nach den ersten siegreichen Schlachten umgekehrt sind, sonst hätte das 13. Jahrhundert eine schlimme Wendung genommen, die das Abendland umgestürzt hätte. Vielleicht wäre es zu einer neuen Schlacht auf den Katalaunischen Feldern gekommen, mit einem starken Kontingent aus dem maurischen Spanien, doch dieser Sieg wäre mit vielen verbrannten Städten teuer erkauft worden.


    Um es mit dem "alten Rom" zu vergleichen: Die Bauernrepublik lag ein wenig abseits des Weltgeschehens der Antike. Die Griechen prügelten sich mit den Persern, Alexander zog nach Süden und Osten, die Römer konnten ihren Vorgarten ungestört bestellen, ehe mit Karthago die erste wirkliche Großmacht aufmarschierte.


    Das christliche Abendland verdankt seinen Aufstieg den Türken, die 1453 Konstantinopel erobert hatten. Die Schlacht auf dem Amselfeld war dagegen eine Keilerei unter Touristen, solange die Wacht am Bosporus noch standhielt. Die Renaissance, die Fahrten der Entdecker, das Hinausgreifen Europas in die Welt, waren eine direkte Folge dieses Anklopfens des Ostens.


    Gehen wir ins Jahr 1650, so ist von der Einheit des Mittelalters nichts mehr übrig. England wurde von Heinrich VIII. und Oliver Cromwell in einen selbstbezogenen Nationalstaat umgewandelt, der französische König betrachtete sich als den Vorherrscher Europas, Spanien war eine verfallende Weltmacht, Italien eine Fülle zerrissener Kleinstaaten und das Heilige Römische Reich Deutscher Nation lag in Trümmern, ein Spielball von Fürsteninteressen und durchzogen von einem Graben der religiösen Trennung. Das protestantische Schweden hatte den Zenit seiner Macht überschritten, das orthodoxe Rußland begann, seine Muskeln zu strecken. Südosteuropa stand unter osmanischer Herrschaft und Preußen war ein gerade geschlüpftes Küken, das den späteren Adler nicht wirklich ahnen ließ.


    Und doch, diese chaotische Zeit legte den Grundstein für die Machtentfaltung des 18., 19. und 20. Jahrhunderts, in dem Europa und sein amerikanischer Ableger die Geschicke der Welt bestimmten. Die Zeit des Imperiums... Und die Zeit des gegenseitigen Zerfleischens. An der Wende zum 21. Jahrhundert haben wir ein angelsächsisches Imperium, finanziert mit dem Papiergeld jüdischer Bankhäuser. Vom christlichen Abendland ist nichts mehr geblieben, es wurde in zwei Weltkriegen pulverisiert, umerzogen, abgeschafft.


    Stufe der Dekadenz


    Der alte Römer war selbst als Kleinbauer aktiv am Aufbau des Imperiums beteiligt, er mußte in jedem Feldzug die Pflugschar gegen das Kurzschwert tauschen. Der "greatest Generation" der USA erging es genauso, in den zweiten Weltkrieg marschierte ein Volksheer. Allerdings eines, über das sich die Römer geschämt hätten, denn die wären nie auf den Gedanken gekommen, die Schädel gefallener Gegner als Souvenir nach Hause zu schicken.


    In Vietnam kämpften die USA bereits mit einer Art Söldnerheer, das war ein Krieg, "den die Schwarzen gegen die Gelben für ein Land ausfochten, das die Weißen den Roten abgenommen hatten". Die "White Anglo-Saxon Protestants" kamen nach Vietnam zumeist als Offiziere, der einfache Soldat, das Kanonenfutter, war hingegen jung und schwarz. Für die jüdischen Beamten in Washington war das ein so ferner Krieg, wie für die jüdischen Bankiers in New York. Ein George W. Bush, der erste US-Warlord des 21. Jahrhunderts, verbrachte den Vietnamkrieg im sicheren Texas, fernab aller Kampfhandlungen.


    Die römische Republik war eine Angelegenheit der Einheimischen, in den von Hannibal vernichteten Legionen starben echte Römer. Unter Kaiser Konstantin dienten bereits zahlreiche andere Völker in den Legionen, Söldnertruppen, ihrem Feldherrn treu ergeben, solange der das Geld hatte, sie zu bezahlen. Die heutigen US-Truppen sind ähnlich zusammengesetzt. Die formalen Amerikaner in dieser Armee gehören den Unterschichten an, es sind jene, an denen der amerikanische Traum vorübergegangen ist, ohne ihnen Geld und Aufstieg zu bieten. Es sind deshalb Söldnertruppen, die nicht für ihr Land kämpfen, sondern für den Sold, für Unterkunft und drei Mahlzeiten am Tag.


    Dem Rest der Welt bietet die "westliche Wertegemeinschaft" Brot und Spiele. Der typische Bewohner Roms zur Zeit des Kaiserreichs war ein kleiner Handwerker oder ein Sozialhilfe-Empfänger. Hartz IV wurde in Form von Brot verteilt, statt Fernsehen gab es Gladiatoren und Wagenrennen. Religionen gab es zum Aussuchen, wem die Götter Roms nichts sagten, nahm Isis aus Ägypten oder Ahura Mazda aus Persien. Oder die exotischeren Götter aus Germanien und Gallien, oder die noch exotischeren aus Judäa. Echte Römer gab es damals auch in der Millionenstadt, durch Zuzug und Verschleppung lebten dort jedoch Massen von Ausländern.


    Der typische Bewohner in der "Westlichen Wertegemeinschaft" ist ein Arbeiter, der seit Jahrzehnten für die überhöhten Gehälter seiner Manager gearbeitet hat, oder eben nicht mehr arbeitet, weil er zu alt geworden ist oder schlecht ausgebildet. Im einen Land gibt es Hartz IV, im anderen "Food-Stamps", also Unterhalt aus öffentlichen Kassen. Die Spiele flimmern heute direkt ins Wohn- oder Schlafzimmer. Auf den Fernsehschirmen der Welt sterben Woche für Woche mehr "Gladiatoren", als in den Arenen des römischen Reiches in einem ganzen Jahr.


    Bei einer solchen Alimentierung sind Kinder nicht mehr wichtig. Es ist nicht einmal wichtig, daß Kinder gut erzogen und gut ausgebildet sind, das wäre vergebliche Mühe. Hartz IV wird unabhängig vom Schulabschluß gezahlt, und in einer amerikanischen Zeltstadt für Obdachlose lebt es sich besser, wenn einen kein Studenten-Darlehen belastet. Arbeit und Gesundheit sind für das Überleben nicht mehr wichtig. Religionen gibt es zum Aussuchen, das Abendland ist längst nicht mehr christlich. Gestern katholisch, heute Buddhist, morgen Heide und übermorgen Atheist? Kein Problem, wir haben den freien Willen und Gott soll mit jeder Art der Anbetung zufrieden sein.


    Wir sind demokratisch, wir sind frei, wir müssen uns entfalten. Warum Männlein sein, nur weil die eigenen Eltern ein paar Chromosomen gemischt haben? Das schränkt doch nur unnötig den Lustgewinn ein! Und natürlich ist es unsinnig, Knaben zu Männern und Mädchen zu Frauen zu erziehen. Das sollen die Heranwachsenden selbst entscheiden, bis dahin sorgen wir in der Erziehung dafür, daß zumindest alles Männliche verbannt wird. Warum sollte eine Frau Mutter werden, wenn sie auch Ingenieuse sein kann? Die Beschränkungen der Biologie überwinden! Ich bin schwul, und das ist gut so, als regierender Bürgermeister einer Millionenstadt.


    Der römische Kaiser Heliogabal ließ bei einem Festmahl derart viele Blütenblätter auf seine Gäste herabregnen, daß viele darunter erstickten. Bei uns ersticken junge Menschen auf einer Love-Parade, weil niemand daran gedacht hatte, einen Ausgang vom Festgelände zu schaffen. Was wohl die alten Römer für Viagra bezahlt hätten?


    Wenn eine deutsche Kanzlerin erzählt, "wir" lebten über unsere Verhältnisse, dann hat sie durchaus recht. Die Römer hatten noch kein Papiergeld, dafür gab es eine andere Art von "Fiat Money". Aus Silbermünzen wurden silberhaltige Münzen, aus silberhaltigen Münzen versilberte Münzen. Gemessen an der Kunst heutiger Bankiers war das noch "ehrliches" Geld. Ein Hundert-Euro-Schein sieht immer aus wie ein Hundert-Euro-Schein, ob er nun 100, 20 oder 1 Euro Kaufkraft besitzt. Papier ist überaus geduldig, ob nun Millionen oder Trillionen darauf stehen.


    Wie in Rom leben heute viele Zuwanderer im Abendland, die hierher gekommen sind, um an Brot und Spielen teilzuhaben. Sie haben nicht angefaßt, um das Imperium aufzubauen, um den Reichtum des Westens zu mehren, es genügt ihnen, die Früchte der Arbeit vergangener Generationen aufzubrauchen. Als Hannibal vor den Toren Roms gestanden war, wartete dahinter eine selbstbewußte, verteidigungsbereite und siegesgewisse Bevölkerung aus Alteingesessenen. Als die Germanen vor Roms Toren standen, glichen die Menschen einer verschüchterten Hühnerherde, der nicht Rom, sondern nur das eigene Wohlergehen wichtig war. Das waren keine Patrioten, das waren bloße Einwohner.


    Überall im Westen wurden den Eindringlingen Tür und Tor geöffnet. Wo es mir gut geht, da ist mein Vaterland? Natürlich, Entwurzelte sind nicht mehr als eine Herde Schafe, die jeder Hund nach Belieben treiben kann. Patrioten sind bereit sich aufzuopfern, sie wollen die Gräber ihrer Ahnen in Sicherheit wissen und das Land ihren Kindeskindern übergeben. Zuwanderer sind Blätter im Wind, heute hier, morgen dort, übermorgen auf einem anderen Kontinent. Warum kämpfen, wenn man fortziehen kann? Persien war ein tolerantes, weltoffenes Reich, den Griechen wäre es unter den Großkönigen sicher gut gegangen. Trotzdem haben sich diese Sturköpfe unter Aufopferung ihrer Leben gewehrt. Ohne sie wäre das Abendland nicht entstanden.


    Perversion


    Während ein bißchen Dekadenz noch erträglich ist, zum Beispiel in Form von Künstlern, deren "Werke" derart erklärungsbedürftig sind, daß die Putzfrauen vorher instruiert werden müssen, damit sie nicht laufend melden, daß Kinder auf ihnen herumgekritzelt hätten, wird die Übertreibung der Dekadenz zur unerträglichen Perversion. Bei dieser Perversion sind wir in Merkel-Deutschland längst angelangt.


    Wir holen massenweise ungebildete Leute ins Land, die nicht einmal mit ihrer heimischen Kultur zurecht kommen, um bei uns eine "multikulturelle" Gesellschaft aufzubauen. Das ist ungefähr so, als würden wir trinkfreudige Stadtstreicher nach Afrika schicken, um den Eingeborenen Goethe, Kant und Bach nahezubringen.


    Wir betonen die Vielfalt, die sexuelle Freizügigkeit und die freie Entfaltung des Einzelnen, um diese sogleich wieder mit Gleichstellungs-, Ausländer- und Integrationsbeauftragten für viel Geld wieder einzustampfen. Homosexualität wird offiziell gefördert, während die angestammte Geschlechterrolle mittels Gender-Mainstreaming, Anti-Diskriminierungs-Gesetzen und Frauenvermännlichung (als "Frauenförderung" getarnt) gezielt aberzogen werden soll.


    Die Zuwanderer sollen uns kulturell bereichern, auch so eine widersinnige Vokabel. Bereichert werde ich, indem ich mein Eigenes behalten darf und etwas Neues hinzubekomme. Statt dessen wird ein umfassender Allfronten-Krieg gegen alles Deutsche geführt, mit dem Ziel, uns das Eigene für immer abzunehmen und statt dessen das Fremde aufzuzwingen. Wir werden gehalten wie die Arbeitsbienen, die ihren hochwertigen und mühevoll gesammelten Honig abgenommen und statt dessen billiges Zuckerwasser hingestellt bekommen.


    Wir sprechen vom "demographischen Wandel", von der ach so bedauernswerten Kinderlosigkeit der Deutschen (nebenbei: Kaiser Augustus beklagte vor 2000 Jahren die Kinderlosigkeit der Römer). Zugleich fördern wir staatlich "alternative Lebensgemeinschaften", die sich vor allem durch die biologisch bedingte Kinderlosigkeit auszeichnen. Schwule und lesbische Pärchen haben nun mal keine Kinder. Weiterhin fördert der Staat mit der von Krankenkassen bezahlten Abtreibung die Kinderarmut, was die Anhänger des Feminats (zumeist Damen, bei denen selbst die Kunst von Schönheitschirurgen keine erkennbare Besserung bewirkt) mit dem egoistischen Spruch: "Mein Bauch gehört mir" anfeuern. Wenn schon die eigene Attraktivität nicht ausreicht, um eine Erfüllung als Mutter zu finden, sollen auch die besser ausgestatteten Geschlechtsgenossinnen das nicht genießen dürfen.


    Anstatt Einheimische zu qualifizieren, Menschen, für die Deutsch die Muttersprache ist, die nicht erst kostenträchtig integriert werden müssen, holen wir Fremde ins Land. Anstatt die eigenen Leute so anständig zu bezahlen, daß sie Familien gründen und ihr Leben planen können, werfen wir Unsummen zum Fenster hinaus, um Kinder anderer Leute zu fördern. Wer leichten Herzens seine Heimat verläßt, um es sich hier gutgehen zu lassen, wird ebenso leicht dieses Land verlassen, wenn er woanders bessere Möglichkeiten sieht. Söldnertruppen pflegten zu allen Zeiten zu desertieren, wenn der Sold ausblieb.


    Wir fördern Ausländer, während wir gleichzeitig gut ausgebildete Deutsche vergraulen. Griffig ausgedrückt, ziehen wir mit sinnlosem Aufwand einen türkischen Hauptschulabbrecher heran, während wir dafür einen gut ausgebildeten und hochqualifizierten Ingenieur ins Ausland ziehen lassen. Warum sollte man auch in einem Land bleiben, in dem man Bürger zweiter Klasse mit minderen Rechten ist? Warum Frondienste für Eroberer leisten? Warum eine Regierung mit Steuern alimentieren, die ein perverses Verständnis von ihrem Amtseid hat? (...seinen Nutzen mehren, Schaden von ihm wenden...)


    Wir bekämpfen Patrioten, kriminalisieren sie als "Neonazis", ersinnen Gedankenverbrechen ("leugnen", wenn man wagt, nach der Wahrheit zu fragen). Wir ehren die Toten fremder Völker und beschimpfen unsere eigenen Helden als Verbrecher. Überall auf der Welt sind Deutsche beliebt, nur im eigenen Land sollen sie sich gefälligst für ihre Abstammung entschuldigen. (Nebenbei: Die beiden unbeliebtesten Länder sind Israel und Iran. Ersteres trotz der allgemeinen Propaganda, letzteres eben wegen dieser Propaganda.)


    Zusammenbruch


    Die Folge der Dekadenz ist der Zusammenbruch eines Imperiums. "Zustände wie im alten Rom" wurden durch Germanen beendet, die Mauern Roms erstürmt, die Stadt geplündert. Aus der glanzvollen Millionen-Metropole wurde ein Dorf von Ziegenhirten, trotz der Päpste, die dort residierten. Auf der Erde wird jedes Vakuum gefüllt. Das Sinnbild dafür ist ein Luftballon. Solange kraftvoll Luft hineingeblasen wird, dehnt er sich aus, das Imperium wächst. Wird der Ballon nicht mehr aufgeblasen, sondern zugeknotet, bleibt er zunächst prall gefüllt, doch nach einigen Stunden beginnt die Luft langsam zu entweichen, die innere Kraft fehlt, das Imperium schrumpft. Oft genug geht es noch schneller, eine Nadel reicht, und der Ballon platzt.


    Dieses Merkel-Deutschland, aber auch alle anderen Staaten der "westlichen Wertegemeinschaft", sind in die Dekadenz gefallen, die Demokraten haben uns in die Perversion geführt. Der letzte Wert, an den wir uns noch klammern, ist derjenige des bedruckten Papiers. Was von der westlichen Wertegemeinschaft noch sichtbar ist, ist der Wechselkurs zwischen Euro und Dollar. Was damit angezeigt wird, ist jedoch ein Preis, kein Wert.


    Ein Baum, der von innen her verfault, wird schließlich umfallen, vom Sturm geknickt oder unter seinem eigenen Gewicht. Dafür braucht niemand prophetische Gaben, es ist keine Frage des Obs, sondern nur noch des Wanns. Nur ganz selten fallen Imperien auf dem Höhepunkt ihrer Macht durch einen Krieg, eine Intervention von außen. Die äußere Krise ist nur der Gnadenstoß, der erfolgt, wenn die Agonie das Imperium bereits ausgehöhlt hat.


    Was wird von dieser westlichen Wertegemeinschaft übrig bleiben? Vom angelsächsischen Imperium, finanziert vom Papiergeld jüdischer Bankhäuser? Die Dekadenz verschwindet, die Perversion endet, und wer immer sich in beidem eingerichtet hat, wird in den Strudel gerissen. Für die Menschen des fünften Jahrhunderts, die das Dahinschwinden Roms miterlebt hatten, erfolgte dies allmählich, die Welt der Großväter verschwand und die Welt der Enkel begann zu entstehen. Im 21. Jahrhundert wird es viel schneller gehen, innerhalb von Jahren, wenn nicht Monaten.


    Und jetzt kommt die Frage, die Politiker in der Regel in der Einzahl stellen: Was wird aus uns? Was wird aus diesem, mit Merkel gestraften Deutschland? Zunächst, wir sind nicht Rom, wir sind allenfalls Gallien. Die Gallier wurden von Cäsar brutal bekriegt, ein Drittel der Bevölkerung hingemetzelt und ein weiteres Drittel versklavt, so wie wir von den Angelsachsen mit ihren jüdischen Bankhäusern. Danach waren die Gallier gute römische Untertanen, so wie wir heute jede amerikanische Perversion getreulich nachahmen. Als Rom zusammenbrach, waren die Gallier bereits gute Untertanen des Frankenkönigs, das Management hat gewechselt, der Betrieb lief weiter.


    Die größere Chance bietet jedoch das Modell Venedig. Diese Stadt begann mit Römern, die sich von den Wirren auf dem Festland gerettet hatten. Die Venezianer haben das Langobardenreich überstanden und sind schließlich groß herausgekommen. Die Republik Venedig wurde von Händlern zur Großmacht im Mittelmeer, nicht unter fremden, sondern unter eigenem Management. Die Stadt hat ihre Möglichkeiten genutzt und sich auf die eigene Kraft verlassen.


    Wir haben es in der Hand, uns vorzubereiten. Wir sind Deutsche, wir sind die Weltmeister im Wiederaufbau. Wenn Dekadenz und Perversion zusammenbrechen, ist unsere Stunde gekommen. Oh, ich kenne die Einwände. Wie soll aus dem, was heute in Deutschland herumläuft, ein aktives Volk werden, das einen Wiederaufbau und einen Wiederaufstieg meistert? Es läuft so, wie mit den Bumerang-Pfeilen. Wenn ein Schütze das Ziel verfehlt, kommt der Pfeil zurück. Die Zahl der Bogenschützen dürfte sich beträchtlich reduzieren, doch jene, die überleben, sind wirklich erstklassig.


    Ich spreche hier vom "Friß oder Stirb!" Die Leute, die Venedig aufgebaut haben, waren keine durch Brot und Spiele verwöhnten Römer. Diese Leute haben zupacken gelernt, sie haben gelernt zu überleben, und sie haben dafür mit Schweiß und Blut bezahlt. Wiederaufbau ist kein Ferienjob, sondern ein Überlebenstraining OHNE Kameras, Sanitäter und Krankenwagen. Die Alternative nach dem "oder" ist weit weniger anstrengend, so viel ist sicher.


    Quelle: Michael Winkler

    „Noch sitzt ihr da oben, ihr feigen Gestalten, vom Feinde bezahlt und dem Volke zum Spott. Doch einst wird wieder Gerechtigkeit walten, dann richtet das Volk und es gnade euch Gott.“ Carl Theodor Körner Deutscher Dichter, gefallen 1813 im Alter von 21 Jahren im Freiheitskrieg gegen Napoleon

    Einmal editiert, zuletzt von RockNORD ()

  • @Rock Nord ...sollte das nen E-Book werden ?? ;) Hilfe aber den Artikel werde ich diesmal ausslassen zu lesen. Nix für Ungut du sorgst halt für Unterhaltung. Gruss aus Viersche

    Ich bin Ich --Hasst mich oder Liebt mich--. Verändern könnt ihr mich niemals !!!

  • Diesmal sind nur weniger Bilder drin ;-) Dann erscheint das Geschriebene gleich länger. Danke für den Hinweis. Beim nächsten Mal wieder mehr "Betrachtungsmaterial", damit die Aufmerksamkeit nicht so schnell schwindet.


    Bester Gruss
    RockNORD-Redax

    „Noch sitzt ihr da oben, ihr feigen Gestalten, vom Feinde bezahlt und dem Volke zum Spott. Doch einst wird wieder Gerechtigkeit walten, dann richtet das Volk und es gnade euch Gott.“ Carl Theodor Körner Deutscher Dichter, gefallen 1813 im Alter von 21 Jahren im Freiheitskrieg gegen Napoleon

  • och ich find ihn schon lesenswert wie eigentlich alles von Winkler ^^ und solang brauch man dafür zu lesen nu auch wieder net ... sinnvoller als manch anderer Zeitvertreib ;)