Potential: Jeder fünfte Deutsche würde neue Rechtspartei wählen.

  • [img='http://www.rocknord.net/forum/upload/avatars/utool_f_1279992041_2.jpg','left'] In Deutschland ist großes Potenzial für die Gründung einer Partei rechts von der CDU vorhanden. Jeder fünfte Deutsche würde eine solche Partei wählen, wie aus einer Emnid-Umfrage für das Nachrichtenmagazin FOCUS hervorgeht. Auf die Frage "Können Sie sich vorstellen, eine bürgerlich-konservative Partei rechts von der CDU zu wählen" antworteten 20 Prozent der Befragten mit ja, 74 mit nein. Sechs Prozent enthielten sich oder machten keine Angabe. Mehr Jüngere als Ältere favorisieren eine solche Partei. Während von den bis zu 30-Jährigen 27 Prozent eine neue Rechtspartei wählen würden, sind es bei den über 65-Jährigen nur 16 Prozent.


    Nach Parteipräferenz aufgeschlüsselt würden 21 Prozent der CDU/CSU-Anhänger die bürgerliche-konservative Partei rechts von der CDU wählen, 17 Prozent der SPD-Anhänger und 18 Prozent der FDP-Sympathisanten.


    Nur sechs Prozent der Anhänger von Bündnis 90/Die Grünen, aber 25 Prozent von der Linkspartei würden ihre Stimme einer solchen Rechtspartei geben. Das Meinungsforschungsinstitut Emnid befragte am 21. und 22. Juli 1001 repräsentativ ausgewählte Deutsche.


    Quelle: MVregio, Focus

    „Noch sitzt ihr da oben, ihr feigen Gestalten, vom Feinde bezahlt und dem Volke zum Spott. Doch einst wird wieder Gerechtigkeit walten, dann richtet das Volk und es gnade euch Gott.“ Carl Theodor Körner Deutscher Dichter, gefallen 1813 im Alter von 21 Jahren im Freiheitskrieg gegen Napoleon

  • Tja, schade nur, daß es diese Partei nicht gibt.


    (Falls dem wirklich so sein sollte), bräuchte diese Wählermasse ja nicht nur eine Initialzündung (à la 9/11), sondern auch "Köpfe", welche diese Volkspartei auch repräsentieren. ("Politikfähigkeit" ist ja ein "taffes" Schlagwort")
    Diese "Initialzündung" wird kommen, keine Frage. Fürchterlicherweise, wird das alles NACH uns geschehen. Sprich, wir bürden das nachfolgenden Generationen auf.


    Und DANN? Ich wähle zwar NPD, aber ich bin auch Realist.


    Laßt uns ehrlich sein: Bisherige "Anführer", sind allesamt verbrannt.


    Etwaige Nachfolger stehen in den Sternen, vielleicht muß das sogar so sein..

    Well somebody told me
    you had a boyfriend
    who looks like a girlfriend
    that I had in February of last year
    it's not confidential
    I've got potential

  • Jeder, der im Nationalen Lager in den letzten 20-25 Jahren aufgetaucht und an exponierter Stelle tätig war, steht auf den Zetteln der Stalinisten von Rot-Grün und deren Antifa-Fusstruppen. Von daher kann man sagen, all diese Personen sind "verbrannt", was wiederum bedeutet, niemand von denen wird in einer wie auch immer gearteten konservativen, rechten brd-Protestpartei eine Rolle spielen. Viele von denen dürften heute, wenn sie nicht mehr direkt politisch aktiv sind, in ihrem persönlichen Umfeld wirken. Das ist nicht die schlechteste Lösung...


    Bester Gruss
    RockNORD-Redax

    „Noch sitzt ihr da oben, ihr feigen Gestalten, vom Feinde bezahlt und dem Volke zum Spott. Doch einst wird wieder Gerechtigkeit walten, dann richtet das Volk und es gnade euch Gott.“ Carl Theodor Körner Deutscher Dichter, gefallen 1813 im Alter von 21 Jahren im Freiheitskrieg gegen Napoleon

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  • Zitat von "Sportsfreund"


    Und DANN? Ich wähle zwar NPD, aber ich bin auch Realist.


    Okay, DU stehst der NPD aber auch bisschen kritisch gegenüber wenn ich mich recht entsinne (da ich ja Deine Kommentare wegen Rieger und Mahler kenne)?
    Auf der anderen Seite verstehe ich halt auch die Verweigerung in Sachen Politik was die Jüngeren angeht.
    Gute Frage wegen der Initialzündung, aber das wird dann wahrscheinlich über dem populistischem Weg laufen nehme ich mal an.
    Dass die Anführer alle verbrannt sind, finde ich sogar recht gut, wenn man sich deren Vergangenheit anguckt. Damit meine ich nicht nur die Braunen, sondern auch die Roten. <<<--- so lange man sich aber auf diese Gesellen beruft, bewirkt man nix.
    Was wir brauchen, ist eine vernünftige Zukunft. Weniger zerfleischen, mehr Kompromisse.
    Mir tut es übrigens in den Augen weh, wenn ich sehe, dass Leute immer noch den "traditionellen" NS propagieren, den der Pisser aus Braunau geebnet hat.

  • Wohl eher eine "Schockreaktion" als politisches Interesse, wenn der brave Bürger nun langsam doch einsieht das sich hier einiges verändert hat. Ich wähle eine bestimmte Partei nur aus Trotz, da ich meine Wählerstimme lieber an jene welche vergebe als das ich sie der CDU schenke- oder verfallen lasse. So ähnlich wird es wohl den meisten fünften gehen...

  • Zitat

    Mir tut es übrigens in den Augen weh, wenn ich sehe, dass Leute immer noch den "traditionellen" NS propagieren, den der Pisser aus Braunau geebnet hat.


    Der traditionelle NS war mit das Beste, was jemals aufgebaut wurde. Alle Folgen wie Krieg, Zerstörung, Tod, BRD und heutige Verhältnisse waren eben NICHT die Folgen des "Pissers" aus Braunau, sondern die Politik der Siegermächte. Alles andere ist Schulbildung.


    Auf die heutige Zeit leider nicht mehr übertragbar.

    Was auch geschieht! Was auch immer geschieht: Nie dürft ihr so tief sinken, von dem Kakao, durch den man euch zieht, auch noch zu trinken!
    Erich Kästner

  • Wenn der Focus solch eine emnid-Umfrage abdruckt, heißt das, daß solch eine Blockpartei wahrscheinlich schon in Planung ist. Sie hätte dann die Funktion, unzufriedene Systemlinge abzufangen und in eine gewünschte, halbwegs moderate Richtung zu kanalisieren. Wir sehen das ja überall: PVV, SVP, FIDESZ...

  • Was kann man nur tun? In diesem System wird es nie einer nationalen Partei gelingen "groß rauszukommen"!
    Dafür sorgt sogar die NPD, die mit ihren Parolen auf dummenfang geht. Neues muss her, aber wie nur?

    &quot;Letztendlich wurden zwei Weltkriege geführt, um eine dominante Rolle Deutschlands zu verhindern.&quot;
    -Der ehem. Außenminister Kissinger am 23.101994 in der &quot;Welt am Sonntag&quot;

  • Zitat von "WH-Stefan83"


    Was kann man nur tun? In diesem System wird es nie einer nationalen Partei gelingen "groß rauszukommen"!
    Dafür sorgt sogar die NPD, die mit ihren Parolen auf dummenfang geht. Neues muss her, aber wie nur?


    Im "Dummenfang" sind andere Parteien allerdings wesentlich erfolgreicher.

  • Das hieß es schon bei mehreren Umfragen. Die Wahlergebnisse sehen dann aber immer wieder sehr ernüchternd aus. Die rechteste wählbare Partei ist für die meisten dann doch CDU.

    Je mehr sich eine Gesellschaft von der Wahrheit entfernt, desto mehr wird sie jene hassen die sie aussprechen.
    (George Orwell)

    Einmal editiert, zuletzt von Racheengel ()

  • Die Zeiten, wo man die CDU-Irren eine halbwegs rechte Partei nennen konnte, sind ja schon sehr lange vorbei, und dann nur, weil die anderen Parteien eben den Linkskaoten näher stand.
    Dieses ganze BRD-Parteiengesocks ist eben ein Einheitsbrei im linken Spektrum.

  • Zitat von "Tattoosoccer"


    Der traditionelle NS war mit das Beste, was jemals aufgebaut wurde. Alle Folgen wie Krieg, Zerstörung, Tod, BRD und heutige Verhältnisse waren eben NICHT die Folgen des "Pissers" aus Braunau


    Die ganze Kacke hast Du nur der NSDAP und dem, was die geebnet haben, zu verdanken. Wie bescheuert muss man sein, um das zu leugnen? Um Kriegsschuld ging es hier kein Stück. Ich bin nicht so blöde um zu glauben, dass der Aufbau von den Ausländern erledigt wurde. Ich bin aber schlau genug um zu erkennen, dass die BRD auf Grund der Vergangenheit (die eben von jenen Pissern verursacht wurde) , nicht mehr intervenieren kann. Tut mir immer noch in den Augen weh, wenn ich lesen muss, dass Leute am traditionellen NS glauben, bzw. in Schutz nehmen. Volkeswohl? Für mich sind Göring, Schleicher, Himmler und die ganze Bagage nur Verbrecher.
    Genau wie die Einheit 731 in Japan. (die ich vor Slayer kannte. Das nur am Rande)

  • Iconoclast


    Du hast aus meiner Sicht Recht, um das mal vorweg zu nehmen. Wo wir gerade wieder beim "BRD vs. NS" wären, werden wir uns sicherlich auch dahingehend einig, dass die BRD keine heilige Kuh ist. In diesem Irrenhaus BRD sucht sich jeder einen Anker. Vom ideologischen "Kollaborateur", um es mit den harten Worten eines Hybris' auszudrücken, bis zum passiven und aktiven Protest gegen den "Zustand" BRD. Ich muss Letzteres hier Gott sei Dank nicht näher beschreiben. Das bauchmäßig stärkste Gegengebilde zur BRD ist der NS. Historisch und ideologisch bedingt versteht sich auch die BRD (laut Bundesverfassungsgericht) als Gegengebilde zum NS-Staat. Daher sind die Ursachen für die wenigen NS-Liebhaber nicht immer auf der sachlichen Ebene zu finden, sondern ein verzweifelter, psychisch bedingter Ausdruck für die Verachtung dieser Republik in der stärksten Form. Nicht weil im NS alles besser war. Sondern weil hier auch das Meiste ziemlich Scheisse (geworden) ist.


    Das ist meine hobbypsychologische Analyse der Dinge. Wehrwolf wird dies möglicherweise abstreiten, aber ich glaube auch bei ihm war die bauchgefühlsmäßige Bewunderung für den NS vor den zusammengekleisterten Sachargumenten für den NS da, die nicht immer falsch, aber von den Anhängern mindestens genauso einseitig interpretiert werden, wie die durch Propatainment indoktrinierten Argumente des knoppschen BRDlings.


    Ich selbst lasse für mich einen Satz von Hans Milch sprechen: "„Nicht etwa, daß der Niederbruch des Nationalsozialismus ein Unglück gewesen wäre, aber was ist an die Stelle getreten?“ Und es wäre mir ein innerer Reichsparteigtag (jetzt mal ganz im Ernst), wenn mehr Leute dieser Frage in diesem Wortlaut etwas abgewinnen können. Dann müssen wir uns nicht mehr mit Altlasten in einer Verteidigungsposition herumschlagen. Es kann ein neuer Offensivgeist entstehen, der auch für neue Leute attraktiv wirkt.

    Ich bin mir darüber klar, daß der Einzelne anbetungswürdig sein kann, die Menschheit in Gänze jedoch ein Brechmittel ist. - Joachim Fernau

  • Zuerst einmal ist es unleugbar, dass auf allen Seiten auch Verbrechen stattgefunden haben während des Krieges. Ich schließe mich Prof. Dr. Hans F.K. Günther an, der den Krieg als kontraselektorisch eingestuft hat, was durch die zunehmende Technisierung des Krieges seit WK1 noch verstärkt wird.
    Ich denke schon, dass die Kriegsschuldfrage eine ganz zentrale Rolle bei der Rückbetrachtung der Ereignisse spielt, und wer sich nur ein wenig abseits der knoppschen Propaganda informiert, wird schnell feststellen, wieviele Fakten bezüglich des Polenkonflikts verdreht oder verschwiegen werden.
    Letztlich ist das Ganze eine historische Angelegenheit, die mit den aktuellen Problemen zwar indirekt zu tun haben mag, letztlich aber nicht zu einer Lösung beitragen kann.


    Die Schuld an der heutigen Mutlosigkeit und Politikverdrossenheit des Volkes jedoch bei Hitler oder den J... zu suchen, wäre eine unzulässige Ausrede. Das wäre, als wenn man sagt:"Wir können nichts gegen die soziale Ungerechtigkeit unternehmen, weil der Kommunismus über 100 Millionen Opfer gefordert hat und alles Soziale nach Stalinismus riecht."


    Zitat von "Dieter"


    Das ist meine hobbypsychologische Analyse der Dinge. Wehrwolf wird dies möglicherweise abstreiten, aber ich glaube auch bei ihm war die bauchgefühlsmäßige Bewunderung für den NS vor den zusammengekleisterten Sachargumenten für den NS da, die nicht immer falsch, aber von den Anhängern mindestens genauso einseitig interpretiert werden, wie die durch Propatainment indoktrinierten Argumente des knoppschen BRDlings.


    Das steht grundsätzlich vollkommen außer Frage, dass Emotionen die Gedanken beeinflussen und umgekehrt.
    Gerade in Hinblick auf die offensichtliche Falschheit und Verkorkstheit des egalitären Menschenbildes, die gescheiterte Utopie des Multikulturalismus, die Entlarvung der Gutmenschen als Vebrecher und Lügner, kann man gar nicht anders handeln, als die BRD-Perspektive abzulegen.
    Die Verschiedenheit der Völker ist eine biosoziologische Tatsache, deren Tabuisierung letztlich zu Rassenunruhen und kriegerischen Konflikten führen muss. Dies zu leugnen wäre (ist) dumm und fatal.

  • Lügen und Märchen über ein untergegangenes System verändert nicht die Realität. Der Großteil der Welt sieht und kennt auch nichts anderes als die Lügen und Märchen über den NS. Aus diesem Grund kann die BRD nicht intervenieren, zugleich sie selbst mehr als alle anderen an die Lügen glaubt.
    Alles was nach `45 passierte, kann wohl kaum noch auf das Konto des NS gehen. Dennoch schreibt man ihm die Schuld zu. Warum? Irgendeiner muss ja Schuld an dem ganzen Scheiß sein... Ob Holocaust ... oder Kriegsschuld, die Alliierten mussten ihre Verbrechen ja irgendwie verharmlosen. Und was bleibt dann noch, was die Pisser des NS anrichteten...


    Dem deutschen Volk ging es nie besser als zur Zeiten des NS, natürlich abgesehen vom Krieg.

    Was auch geschieht! Was auch immer geschieht: Nie dürft ihr so tief sinken, von dem Kakao, durch den man euch zieht, auch noch zu trinken!
    Erich Kästner

    Einmal editiert, zuletzt von RockNORD ()

  • Dieses Potential gibt es seit Jahren. Das könnt ihr vergessen, weil es niemals für eine Bewegung zu aktivieren ist. Die Betonung liegt auf EINE BEWEGUNG und AKTION. Wähler bringen nichts, wenn man nur Schiesser hat, die nichts machen. Und dort liegt das Problem. Auch seit Jahren. Die Rechte hat keine schlechten Leute, sondern sie hat überhaupt keine Leute. Dadurch muß sie sich mit den korrupten, unqualifizierten und charakterlosen Schwachmaten auseinandersetzen. Die Rechte hat keinen Personal-Pool. Nicht, weil es keine Leute gibt, die so denken, sondern weil es lauter feige und bequemliche Böcke sind. Dazu zähle ich auch diese Burschenschaften z.B.!
    Da wäre schon Potential. Auf einen Schlag 15.000 Akademiker als Kader. Vergeßt es!