Harald Schmidt: Qualifizierte Migranten.

  • [img='http://www.rocknord.net/forum/upload/avatars/utool_f_1279790517_2.jpg','left'] Konzerne aus Nicht-EU-Staaten sollen ihre Fachkräfte künftig leichter nach Europa schicken können. Dies versprach EU-Innenkommissarin Cecilia Malmström in Brüssel. Ein begrüßenswerter Plan. Spätestens seit der WM ist jedem Deutschen klar: Ohne qualifizierte Migranten ist unser Land nicht überlebensfähig. Wobei die Betonung auf qualifiziert liegt. Andere sind uns rein menschlich natürlich genauso willkommen. Aber bauchmäßig könnte man sagen, der Bedarf ist erst mal gedeckt. Auch Bundespräsident Christian-ich-lebe-Patchwork-Wulff hat darauf hingewiesen, wie dringend das moderne, lässige und weltoffene Deutschland auf Zuwanderer angewiesen ist. Schließlich werden bei uns pro Jahr deutlich mehr Rentner geboren als Babys. Schon in 20 Jahren sind unsere Sozialsysteme ernsthaft in Gefahr. Denn immer mehr Verstorbene zahlen immer weniger Beiträge. Bald finanzieren zwei Praktikanten mit ihren 400-Euro-Jobs bis zu 20 Senioren in ihren 150-Quadratmeter-Residenzen (pro Senior, versteht sich!). Soziale Unruhen dürften dann nur noch zu verhindern sein, wenn die WM im 2-Monats-Rhythmus stattfindet.


    Dumm nur, dass es so wenig Superhirne aus fernen Ländern ins Land von Lena und Lammert zieht. Kaum einer wollte die Greencard haben, die vor einigen Jahren für substanzielle Diskurse sorgte („Kinder statt Inder“). Rätselhafterweise erscheinen vielen Kalifornien, die US-Ostküste oder Singapur verlockender als Greifswald oder Kiel. Auch in Kanada soll man recht gut leben können, was man so hört. Inklusive Staatsbürgerschaft.


    Da ist es nur sinnvoll, dass fremde Spezialisten künftig innerhalb von 30 Tagen eine Aufenthaltsgenehmigung erhalten und bis zu drei Jahre in der EU bleiben können. Prüfungen, ob einheimische Kräfte den Posten ausfüllen könnten, sollen entfallen. Man muss unsere Leute ja nicht demütigen.


    Auch bei den Saisonarbeitern wird es demnächst wesentlich unbürokratischer zugehen. Als Idealtyp darf hier das Spargel stechende Zimmermädchen gelten. Deutsche Frauen sind immer weniger bereit, sich zu bücken oder in die Ecken zu gehen. Trotz guter Ausbildung verbringen sie die besten Jahre im arbeitsfähigen Alter lieber mit teuren Kinderwägen auf Spielplätzen. Globuli scheinen ihnen wichtiger als Globalisierung. Teurer Schnickschnack wie Elterngeld und Erziehungsurlaub beschleunigen einen Prozess der Verweichlichung. In so einer Gesellschaft sind selbst 70 Grad im ICE eine Meldung in den Nachrichten.


    Neue Weltmächte wie Indien sind deutlich zukunftsfähiger. Eliten reisen dort klimatisiert, die anderen auf dem Dach. Ist für uns der Zukunftszug schon abgefahren?


    Quelle: Focus

    „Noch sitzt ihr da oben, ihr feigen Gestalten, vom Feinde bezahlt und dem Volke zum Spott. Doch einst wird wieder Gerechtigkeit walten, dann richtet das Volk und es gnade euch Gott.“ Carl Theodor Körner Deutscher Dichter, gefallen 1813 im Alter von 21 Jahren im Freiheitskrieg gegen Napoleon

  • Quatschkopp!

    "Wenn eine fremde Macht ein Volk ermahnt, die eigene Nationalität zu vergessen, so ist das kein Ausfluß von Internationalismus, sondern dient nur dem Zweck, die Fremdherrschaft zu verewigen."


    Friedrich Engels (1820 - 1895)

  • "Dirty Harry" dürfte schlau genug sein, um zu wissen, was auf ihn zukommt, wenn er die Wahrheit ohne Hofnarrenbonus ausspräche.


    Zitat von "Harald Schmidt"

    ... ich möchte nicht, dass wegen mir an irgendeiner Strassenecke ein paar Blumen liegen, mit nem Schild "Warum?" dran ...


    Bester Gruss
    RockNORD-Redax

    „Noch sitzt ihr da oben, ihr feigen Gestalten, vom Feinde bezahlt und dem Volke zum Spott. Doch einst wird wieder Gerechtigkeit walten, dann richtet das Volk und es gnade euch Gott.“ Carl Theodor Körner Deutscher Dichter, gefallen 1813 im Alter von 21 Jahren im Freiheitskrieg gegen Napoleon

    Einmal editiert, zuletzt von RockNORD ()

  • Die halbe Seite Schmidt ist das beste am Focus.


    Für mich der "letzte Mann" im TV-Programm.

    Ich bin mir darüber klar, daß der Einzelne anbetungswürdig sein kann, die Menschheit in Gänze jedoch ein Brechmittel ist. - Joachim Fernau

  • Erinnern wir uns mal an die Schelte , die Schmidt und Pocher nach ihrem Nazometer vom einen oder anderen großschnäuzigen Wichtigtuer bekommen haben.


    Zitat

    Auch Klaus Husemann (64) vom MDR-Rundfunkrat ist schockiert: „Es ist eine Verhöhnung und Beleidigung der Opfer und verunglimpft diejenigen, die mit diesem schweren Erbe verantwortungsvoll umgehen.“


    Besonders entsetzt ist man in der Jüdischen Gemeinde über die Schmidt/Pocher-Sprüche. „An der mörderischen Politik des Nationalsozialismus gibt es nichts Witziges“, sagt Salomon Korn (64), Vizepräsident des Zentralrats der Juden.


    Dieter Graumann (57), ebenfalls Vizepräsident: „Wenn man, wie ich, aus einer Familie kommt, in der die Großeltern in der Gaskammer ermordet wurden, und ich jetzt erleben muss, dass in Deutschland diese Gaskammern als Kulisse für billige Kalauer gebraucht werden, dann bin ich empört und schockiert. Wie geschmacklos und verroht muss man sein, den Massenmord als Gagnummer zu benutzen?“


    Quelle: Weltberühmte Zeitung mit 4 Buchstaben online


    Wirklich geschadet hatte das Schmidt nicht. Er ist nach wie vor eine Ikone und kann definitiv Dinge beim Namen nennen , wo andere schon ihren Job verlieren würden.