Italien: Mafia, Müll, Migranten.

  • [img='http://www.bilder-hochladen.net/files/ey5e-6h.jpg','left'] Castel Volturno könnte malerisch sein. Die kampanische Kleinstadt liegt an einer Flussmündung 35 Kilometer nordwestlich von Neapel, direkt an der Via Domitiana, der Straße des Imperators Domitian - einer Verlängerung der Via Appia, die in früheren Jahrhunderten an einer schönen Küste entlangführte und Rom mit dem Süden verband. Doch von Pracht ist hier heute nicht mehr viel zu sehen. Castel Volturno ist zum Synonym für Verfall, illegale Bausünden, Mafia und Müll geworden. 25.000 Italiener leben in Castel Volturno - und 18.000 Flüchtlinge. Die meisten sind über das Meer gekommen und zunächst auf der Insel Lampedusa gestrandet. Castel Volturno ist für sie ein gutes Ziel. Hier gibt es Jobs. Und vor allem Unterkünfte in verfallenen Feriensiedlungen.


    Nur wenig erinnert an Italien, wenn man durch die ehemaligen Feriensiedlungen fährt. Auf den Straßen schlendern die Immigranten, aus den Fenstern der verfallenen Häuser klingt afrikanische Musik. Auch Desmond aus Ghana lebt in einem ehemaligen Urlaubsdomizil.


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    „Noch sitzt ihr da oben, ihr feigen Gestalten, vom Feinde bezahlt und dem Volke zum Spott. Doch einst wird wieder Gerechtigkeit walten, dann richtet das Volk und es gnade euch Gott.“ Carl Theodor Körner Deutscher Dichter, gefallen 1813 im Alter von 21 Jahren im Freiheitskrieg gegen Napoleon

  • Streetview sei dank kann man sich quasi "vor Ort" umsehen.... ziemlich heruntergekommen und schäbig, das Städtchen (und das sieht man schon 2004. Möchte nicht wissen, wie es heute aussieht)

    Die Kontrolle der Medien ist die Kontrolle des Geistes
    Cabal


    Krieg ist Frieden, Freiheit ist Sklaverei, Unwissenheit ist Stärke
    George Orwell


    Das Denken ist zwar allen Menschen erlaubt, aber vielen bleibt es erspart
    Curt Goetz