Was uns noch fehlte II: Hessens erstes schwul-lesbisches Jugendzentrum.

  • [img='http://www.bilder-hochladen.net/files/ey5e-4n.jpg','left'] Erstmals haben Lesben, Schwule, Bi- und Transsexuelle unter 28 Jahren in Hessen einen eigenen Treffpunkt: Am Montag feiert der Verein „Our Generation“ die offizielle Eröffnung des schwul-lesbischen Jugendzentrums „Kuss41“ in der Frankfurter Innenstadt. Seit Mitte April läuft der Betrieb aber schon. „Jeden Dienstag sind so um die 30 Leute hier. Das wird sehr gut angenommen“, sagte Pädagoge Oliver König. Er leitet gemeinsam mit seiner Kollegin Judith Eisert das Zentrum. Als Anlaufstelle und Treffpunkt nach Feierabend bietet das Jugendzentrum neben einem Café auch Beratungsmöglichkeiten. An zwei Tagen in der Woche wird strikt nach Geschlechtern getrennt: Mittwochs ist „Mädelstag“, donnerstags „Jungstag“.


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    „Noch sitzt ihr da oben, ihr feigen Gestalten, vom Feinde bezahlt und dem Volke zum Spott. Doch einst wird wieder Gerechtigkeit walten, dann richtet das Volk und es gnade euch Gott.“ Carl Theodor Körner Deutscher Dichter, gefallen 1813 im Alter von 21 Jahren im Freiheitskrieg gegen Napoleon

  • Zitat


    An zwei Tagen in der Woche wird strikt nach Geschlechtern getrennt: Mittwochs ist „Mädelstag“, donnerstags „Jungstag“.


    Das ist doch verfassungswidrig, fast so schlimm wie Rassentrennung! Ist das nicht ein Fall für die Gleichstellungsbeauftragten im berliner Irrenhaus??? :lol:


    Davon abgesehen: Es gibt doch schon mehr als genug Homo-Kneipen in Frankfurt.
    Aber naja, auch Jugendliche haben ja ein Recht auf Aids - wenigstens in diesem Punkt ist das Gleichheitsprinzip jetzt wieder hergestellt :lol:

    Ich gedenke den Liedermachern Daniel Eggers und Michael Müller, die leider viel zu jung verstorben sind.
    Eure Lieder werden ewig leben!!!

  • Naja, vielleicht lungern die 30 Gestalten dann nicht in Parks rum und belästigen andere Leute mit ihren Trieben.
    Frage: Dürfen die Transsexuellen dann Mittwochs und Donnerstags da hin?

    Erst an deinem letzten Tag erkennst du wer du wirklich warst!

  • Homosexualität ist zwar widernatürlich, weil nicht der Reproduktion dienlich, aber dennoch unausrottbar. Ein gewisse Fehlquote der Natur sozusagen, die zu einem gewissen Prozensatz immer vorkommt. Mit Sicherheit spielen da meistens angeborene oder frühkindliche Faktoren rein, erbliche wohl eher weniger - außer wenn verkappt Schwule zur Aufrechterhaltung des Scheins eine Familie gründen, um sozialer Benachteiligung zu entgehen; oder bei Mutationen.


    Sollen sie ihre eigenenRäumlichkeiten nutzen, solange sie die Öffentlichkeit nicht stören. Der Witz an der ganzen Sache ist aber, dass heutzutage nur noch sog. Minderheiten ihre eigenen Bereiche haben dürfen. Heteros hingegen sollen Homos in ihren Kneipen akzeptieren müssen.


    Es ist zwar möglich, dass Homobars auch heterosexuelle Gäste akzeptieren - doch welchen Sinn hätten solche Bars, wenn auf einmal immer mehr Normale die Kundschaft ausmachen würden?!


    Das Recht auf Abgrenzung und das Ausleben der eigenen Identität, das Prinzip der natürlichen Auslese ist dem sog. Antidiskriminierungsgesetz diametral entgegengesetzt.

  • Ich würde mal behaupten, niemand würde dich aus einer Schwul-Lesbischen Bar/Kneipe/Club ausschließen, nur weil du Hetereo bist. Hat denn jemand schon einmal Erfahrung mit solchen Gastlichkeiten gemacht (Aus versehen oder aus Interesse)?

    Lasst euren Körper vergessen, was tierische Produkte sind - euren Verstand aber nicht.

  • Ein Kumpel von mir ist damals schwul geworden. Hat aber dennoch eine gesunde nationale Einstellung wie vorher auch. Und dann waren wir mal zu viert in so ner Homo-Disse. War eigentlich gar nicht so schlimm, ein paar Mädels liefen halt im Anzug rum. Das Lustigste war aber, dass da richtige "Kanten", also Kleiderschränke rumliefen und wenn die mal jemanden aus Versehen angerempelt haben, weil die Leute dichtgedrängt standen, haben die sich sofort entschuldigt und gefragt ob alles in Ordnung ist usw. So richtig softimäßig, obwohl das richtige Kleiderschränke waren. Ansonsten gings eigentlich. Hatte es mir schlimmer vorgestellt!

  • Zitat

    Das Lustigste war aber, dass da richtige "Kanten", also Kleiderschränke rumliefen und wenn die mal jemanden aus Versehen angerempelt haben, weil die Leute dichtgedrängt standen, haben die sich sofort entschuldigt und gefragt ob alles in Ordnung ist usw.


    Naja , ist doch eigentlich eine Selbstverständlichkeit und Frage des Anstands und Respekts. Wenn ich jemanden aus Versehen anremple , dann bricht eine Entschuldigung dafür keinen Zacken aus der Krone. Genau das Gegenteil , welches ja allzu oft in allen möglichen Dissen zu beobachten ist , zeigt den Werteverfall überdeutlich. Da werden gleich dicke Arme und Prollsprüche gemacht , was dann auch nicht selten noch in dem Schuppen oder draußen in einer Keilerei endet.