Uncle Sam kollabiert: Vom Abstieg Amerikas zur Neugeburt Europas.

  • [img='http://www.bilder-hochladen.net/files/ey5e-4g.jpg','left'] In der Stunde des amerikanischen Niedergangs erwacht in Europa der Nationalismus. Während die USA eine kulturelle Sinnkrise und ökonomische Katastrophe historischen Ausmaßes erleben, erwachen in Europa die lange unterdrückten Nationalismen der Völker. Ein Zufall? Tatsache ist, daß die nationalen Widerstandskräfte Europas wachsen und die Unterdrückungskräfte eines verfaulenden Amerikas schwinden. Befeuert durch die Kernschmelze auf den Weltfinanzmärkten erleben wir den Anfang vom Ende des Imperium Americanum. Das Feuer eines entfesselten Spekulationskapitalismus ist verdientermaßen in das Land der Brandstifter zurückgekehrt und verzehrt dort alle sozialen und ökonomischen Restbestände. Deshalb wird im 21. Jahrhundert für die amerikanische Retorten-Nation unweigerlich die Sterbeglocke läuten.


    Vor zwei Jahren gelangte ein bis dato geheimgehaltenes Dokument mit dem Titel "Globale Trends 2025" an die Öffentlichkeit. Diese Analyse des Nationalen Geheimdienstrates der USA kündigt das Ende der eigenen Welthegemonie in geistiger, politischer und wirtschaftlicher Hinsicht an. Die Erosion amerikanischer Weltgeltung werde sich "in den Bereichen Politik und Wirtschaft, möglicherweise auch in der Kultur beschleunigen". Die Haupterkenntnis des Geheimdienstrates lautet: "Die amerikanische Vorherrschaft wird stark vermindert sein." Selbst der bekennende Amerika-Freund und damalige Bundesfinanzminister Peer Steinbrück wagte die Prognose: "Die USA werden ihren Status als Supermacht im Weltfinanzsystem verlieren." Das sozialdemokratische Orakel ergänzte: "Die Welt wird nicht mehr so sein wie vor dieser Krise."


    Für Deutschland und Europa ist dies das Wetterleuchten eines neuen Völkerfrühlings, vergleichbar der Renaissance der osteuropäischen Nationalismen nach dem Niedergang der Sowjetunion. Alles, was die USA und ihren Weltherrschaftsapparat schwächt, stärkt die Welt der freien Völker und gewachsenen Kulturen. Büßen die USA ihren Status als Imperialmacht ein, verlieren auch der materialistische American Way of Life und die multikulturelle Gesellschaftsidee ihre morbide Anziehungskraft. Die Vereinigten Staaten entpuppen sich dann als das, was sie sind und immer waren: eine scheindemokratische Kapitalisten-Diktatur, die über eine Masse haltloser Konsum-Zombies und multirassischer Sozial-Atome herrscht.


    "Der Tod ist ein Ehrenbürger der USA"


    [imgr]http://www.bilder-hochladen.net/files/ey5e-4h.jpg[/imgr] Mord und Völkermord aus niederen Motiven bestimmten schon den Prozeß der amerikanischen Staats- und Nationswerdung. Früh entstand die unheilige Allianz von Big Business und Big Government mit der Wall Street als eigentlichem Machtzentrum des Landes. Zusammen mit dem militärisch-geheimdienstlichen und dem unterhaltungsindustriellen Komplex ist die Hochfinanz die treibende Kraft der amerikanischen Welttyrannei. Seit jenen Tagen, als sich der Einwandererhaufen aus religiösen Fanatikern, Glücksrittern, Kriminellen und Entwurzelten zu Auserwählten des "neuen Jerusalems" erklärte, prägt ein beispielloser Eroberungs- und Plündertrieb das Handeln und Denken Amerikas. Angespült wurden die meisten dieser Retorten-Amerikaner im Hafen von New York. Das vor Augen, erklärte der englische Literat Bernhard Shaw einmal: "Ich bin bekannt für meine Ironie. Aber auf den Gedanken, im Hafen von New York eine Freiheitsstatue zu errichten, wäre selbst ich nicht gekommen."


    Quasireligiöser Sendungswahn, kapitalistische Beutegier und eine todbringende Feindseligkeit gegen alle Völker mit anderem kollektiven Lebensentwurf bestimmen seither die amerikanische Weltpolitik. Mit Fug und Recht kann man sagen: Der Tod ist ein Ehrenbürger der Vereinigten Staaten von Amerika! Heiße Anwärter auf den Ehrenbürgertitel Amerikas sind seit Ausbruch der Weltfinanzkrise aber auch die Armut, der Selbstzweifel und die Angst. Nirgendwo sonst hat der globale Killer-Kapitalismus so große soziale Verwüstungen angerichtet wie in seinem Mutterland. Nur in Americanopolis lebt eine ganze Bevölkerung, eine ganze Wirtschaft und ein ganzer Staat hochverschuldet auf Pump.


    Mit billigem Geld und faulen Krediten wurde dort über Jahrzehnte eine ökonomische Scheinblüte erzeugt, der keine reale Wertschöpfung entsprach. Heute werden selbst die amerikanischen Wirtschaftszweige in den Abgrund gerissen, die mit den Schein- und Risikogeschäften der Finanzmafia eigentlich nichts zu tun haben.


    Größter Staatsbankrott der Geschichte


    Wie in Griechenland hat man es in den USA mit einer Form staatlicher Insolvenzverschleppung zu tun, weil dort fast jeder und alles pleite ist. Bereits vor dem Finanzgau waren alleine die US-Privathaushalte mit über zwölf Billionen Dollar verschuldet. Seit langem fließt durch den Blutkreislauf der amerikanischen Wirtschaft kaum noch frisches Produktivkapital, sondern faules Geld durch den hemmungslosen Ausstoß der Notenpresse. Früher einmal waren die USA die weltgrößte Gläubigernation, die die ganze "freie Welt" in ihre Kreditabhängigkeit brachte; heute sind sie die größte Schuldnernation, die von der Kreditbereitschaft weltwirtschaftlicher Konkurrenten abhängig ist. Würden allein die Chinesen ihr Anlage- und Kreditkapital aus den USA abziehen, gäbe es den größten Staatsbankrott der Weltgeschichte.


    Ein weiterer Sargnagel für die amerikanische Weltdominanz ist das chronische Handelsbilanzdefizit. Selbst bei den Spitzenprodukten einer Volkswirtschaft erwirtschaften die Amerikaner schon lange keinen Handelsüberschuß mehr. Einige Jahrzehnte lang waren die USA der größte Netto-Exporteur der Welt, heute sind sie der weltgrößte Importeur. Im Jahr 2010 – zwei Jahre nach dem Platzen der hausgemachten Kredit- und Spekulationsblase – fällt nun der Vorhang für die frühere Weltwirtschaftsmacht, und die Lichter gehen allmählich aus. Am großen Roulette-Tisch namens Amerika heißt es nun "rien ne va plus": Nichts geht mehr.


    Amerika ist in einer doppelten Depression gefangen: einer sozial-ökonomischen und einer geistig-kulturellen. Nach Angaben des New Yorker Ökonomen Max Wolff entwickeln sich die USA in Riesenschritten zu einer 20:80-Gesellschaft ohne nennenswerte Mittelschicht. 20 Prozent der Amerikaner zählt er zu einem großstädtischen Wohlstandsmilieu, das sich von der Finanzmarktkrise schon wieder erholt hat, und die anderen 80 Prozent zur Masse der sozial Abgehängten und Abstiegsbedrohten.


    [img='http://www.bilder-hochladen.net/files/ey5e-4i.jpg','left'] Im ersten Jahr der Rezession fielen weitere 2,5 Millionen Amerikaner unter die Armutsgrenze. In den Großstädten wachsen die Zeltstädte der neuen Obdachlosen. Ehemalige Mittelstandsbürger hausen in den Vorgärten ihrer zwangsversteigerten Häuser, und die langen Schlangen an den Suppenküchen erinnern an die Weltwirtschaftkrise der 1930er Jahre. In seinem Jahresbericht 2009 stellt das Landwirtschaftsministerium sogar eine wachsende "Ernährungsunsicherheit" fest.


    Im Jahr 2008 hatten demnach fast 50 Millionen Amerikaner zeitweise nicht genügend zu essen, über ein Drittel mehr als ein Jahr zuvor. Mittlerweile ist jeder Achte auf staatliche Essensmarken angewiesen, und jeden Tag kommen 20.000 neue Empfänger hinzu. Dabei hatten die USA sowieso schon immer die höchste Armutsquote der westlichen Welt. Nun weht ein Hauch von Dritter Welt durch ein Land, das sich bis heute berufen fühlt, das eigene Zivilisationsmodell anderen Völkern aufzuzwingen.


    Ein Hauch von Dritter Welt


    Die neue Massenarbeitslosigkeit verfestigt sich immer mehr zu einer Langzeitarbeitslosigkeit, wie sie die Mittelschicht bisher nicht kannte. Heute werden mehr als 6,5 Millionen Langzeitarbeitslose gezählt – das ist der höchste Stand seit Beginn der statistischen Erhebungen im Jahr 1948. Mehr als acht Millionen Arbeitsplätze sind seit Beginn der jüngsten Wirtschaftskrise vernichtet worden, während die Krisenverursacher auf den Finanzmärkten wieder wild spekulieren und satte Boni-Zahlungen einstreichen. Die offizielle Arbeitslosenquote in "God’s own country" liegt inzwischen bei 10 Prozent; rechnen Statistiker diejenigen hinzu, die die Jobsuche aufgegeben haben oder sich mit Teilzeitjobs zufriedengeben, sind rekordverdächtige 17 Prozent der Amerikaner erwerbslos.


    In der Krise zeigt sich Amerika ganz offen als ein sozial gespaltenes, rassisch zerrissenes, kulturell orientierungsloses und wirtschaftlich perspektivloses Land. Trostlosigkeit und Zerrissenheit kennzeichnen das wahre Wesen Amerikas, das die amerikanische Kollektivpsyche schon immer durch einen absurden Fortschrittsoptimismus und altisraelischen Auserwähltheitsglauben zu verdrängen suchte. Doch heute ist die Hoffnung auf eine Besserung der Verhältnisse zu einem knappen Gut geworden. Alle Amerikaner ahnen und die meisten erfahren es am eigenen Leib, daß es für ihre großmachtsüchtige Kunstnation nur noch eine Entwicklungsrichtung gibt: nach unten!


    [imgr]http://www.bilder-hochladen.net/files/ey5e-4j.gif[/imgr] Ausgerechnet in dieser Situation erblühen in Europa die lange unterdrückten Nationalismen. Der Aufschwung nationaler und heimatbewußter Parteien setzte in Europa allerdings schon ein, als die USA noch im Zenit ihrer Weltgeltung standen. Seit Jahren sind nationale oder zumindest rechtsgerichtete Parteien fast überall in Europa einflußreiche Akteure auf der politischen Bühne. Insofern vollzog sich die Re-Nationalisierung Europas losgelöst von der inneren und äußeren Lage der USA und trotz einer galoppierenden Überfremdung durch kulturfremde Ausländermassen.


    Man hat es hier mit der Dialektik von Entnationalisierung und Re-Nationalisierung zu tun: Sie besteht darin, daß die Globalisierung zwar einerseits ethnische, kulturelle und sozioökonomische Unterschiede einebnet, andererseits aber starke nationalistische, regionalistische und religiös-fundamentalistische Gegenkräfte erzeugt. Die Erklärung ist einfach: Solange der Mensch noch wirklich Mensch und damit ein Sozial- und Kulturwesen ist, solange wird sein Bedürfnis nach Identität und Lebenssinn, Solidarität und Gemeinschaft mächtig bleiben. Deshalb findet selbst in den Niederlanden und in Großbritannien ein Rechtsruck statt, und die ungarische Jobbik-Partei zeigt, daß auch eine wirklich systemoppositionelle Rechte bei Wahlen triumphieren kann.


    Nationale Renaissance


    Die Re-Nationalisierung Europas ist zwar nicht das Ergebnis des amerikanischen Niedergangs, aber dieser beschleunigt aus zweierlei Gründen die Renaissance des Nationalen. Erstens, weil das Finanzmarkt-Desaster das Vertrauen der Europäer in das amerikanische Gesellschaftssystem schwer erschüttert und zur Suche nach national grundierten Wegen jenseits von Liberalismus und Kommunismus führt. Zweitens, weil ein verfaulendes Amerika den Willen und vor allem die Kraft verliert, fremde Nationalbestrebungen zu unterdrücken.
    Der heraufdämmernde Neo-Isolationismus der USA wird Europa im positiven Sinne sich selbst überlassen und die Völker wieder zu Herren im eigenen Haus machen. Der Abendröte Amerikas folgt die Morgenröte eines nationalen Europas.


    Quelle: Jürgen Gansel

    „Noch sitzt ihr da oben, ihr feigen Gestalten, vom Feinde bezahlt und dem Volke zum Spott. Doch einst wird wieder Gerechtigkeit walten, dann richtet das Volk und es gnade euch Gott.“ Carl Theodor Körner Deutscher Dichter, gefallen 1813 im Alter von 21 Jahren im Freiheitskrieg gegen Napoleon

  • Die Geschichte zeigt dass bisher jedes Imperium untergegangen ist.
    Fragt sich nur welche Nation sich nach Amerika berufen fühlt der neue Sheriff der Welt zu werden.

    Erst an deinem letzten Tag erkennst du wer du wirklich warst!

  • Zitat

    Fragt sich nur welche Nation sich nach Amerika berufen fühlt der neue Sheriff der Welt zu werden.


    Vielleicht China oder so. Die sind auch Atommacht und erleben doch gerade ihr Wirtschaftswunder.

  • Zitat


    Vielleicht China oder so. Die sind auch Atommacht und erleben doch gerade ihr Wirtschaftswunder.


    Nur leider haben die Chinesen das Problem, dass sie noch von den USA abhaengig sind.
    Ein Grossteil der chinesischen Exporte geht nach wie vor in die USA. Bricht der Dollar zusammen, sind a) die Devisen-Reserven der Chinesen futsch, und b) findet sich kein Abnehmer mehr fuer die produzierten Gueter. Das heist, es waeren extreme Ueberkapazitaeten vorhanden, was wiederum etliche millionen von Arbeitslosen nach sich ziehen wuerde.
    Deshalb versuchen die Chinesen auch schon seit einigen Jahren die Dollar-Reserven abzubauen, und in Gold umzuwandeln. Daueber hinaus versuchen sie massiv die Binnennachfrage zu staerken, was bei einem Milliarden-Volk auch nur logisch ist, da man sich so, zumindest teilweise von Aussenhandelsueberschuessen unabhaengig machen koennte.


    Naja, wir werden sehen was die Zeit bringt.


    Ich denke jedoch, solange unsere Politiker den grossen Goldhamster anbeten und wir mit der ewigen "Schuld" leben, wird es in Deutschland keine nationale Renaissance geben.


    Gruss
    Steposaurus

    Art 146
    Dieses Grundgesetz, [...], verliert seine Gültigkeit an dem Tage, an dem
    eine Verfassung in Kraft tritt, die von dem deutschen Volke in freier Entscheidung
    beschlossen worden ist.


    Lasst uns daran Arbeiten!