Nu isser weg: Bundesgrüßhorst macht die Biege!

  • [img='http://www.bilder-hochladen.net/files/ey5e-3t.jpg','left'] Noch am letzten Sonnabend berichteten wir über die Äusserungen Horst Köhlers zum umstrittenen Bundeswehreinsatz in Afghanistan. Köhler hatte sich in diesem Zusammenhang - missverständlich wie es nun heisst - dahingehend geäussert, "... dass im Zweifel, im Notfall auch militärischer Einsatz notwendig ist, um unsere Interessen zu wahren". Es gelte, freie Handelswege zu sichern und "ganze regionale Instabilitäten zu verhindern, die mit Sicherheit dann auch auf unsere Chancen zurückschlagen negativ durch Handel, Arbeitsplätze und Einkommen." Wie der Bundespräsident mitteilt, "... geht (die Kritik) aber so weit, mir zu unterstellen, ich befürwortete Einsätze der Bundeswehr, die vom Grundgesetz nicht gedeckt wären. Diese Kritik entbehrt jeder Rechtfertigung. Sie lässt den notwendigen Respekt für mein Amt vermissen", sprach es und trollte sich.


    Wesentlich respektvoller wäre es ohnehin gewesen, als Bundespräsident grundsätzlich klare und eindeutige Worte zu finden und sich nicht im Dickicht mehrerer Neben- und Halbsätze zu verheddern, die die prekäre Situation überhaupt erst hervorgerufen haben. Aber soviel diplomatisches Fingerspitzengefühl kann man von einem Bundespräsidenten vom Format eines Horst Köhler wohl wirklich nicht verlangen...


    [url=http://www.bundespraesident.de/-,2.664352/Erklaerung-von-Bundespraesiden.htm]Hier geht es zum vollen Wortlaut.[/url]


    Quelle: RockNORD Recherche

    „Noch sitzt ihr da oben, ihr feigen Gestalten, vom Feinde bezahlt und dem Volke zum Spott. Doch einst wird wieder Gerechtigkeit walten, dann richtet das Volk und es gnade euch Gott.“ Carl Theodor Körner Deutscher Dichter, gefallen 1813 im Alter von 21 Jahren im Freiheitskrieg gegen Napoleon

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  • Watt, der Köhler will nicht mehr der Horst sein? ;)

    "Wenn eine fremde Macht ein Volk ermahnt, die eigene Nationalität zu vergessen, so ist das kein Ausfluß von Internationalismus, sondern dient nur dem Zweck, die Fremdherrschaft zu verewigen."


    Friedrich Engels (1820 - 1895)

  • Wenn ein Staatsoberhaupt gefeuert wird, verläuft das streng nach Protololl: man läßt es den Thronverzicht oder den Rücktritt erklären. Im Falle Köhlers geschah das mit weinerlicher Stimme und Tränen in den Augen.

  • Erst Koch, jetzt Köhler!
    Man kann das auch anders deuten :
    Die Ratten verlassen das sinkende Schiff !!!


    Aber irgendwie verständlich, lieber selbst gehen als vom Volk davon gejagt zu werden.


    MkG Autsch

    Ich bin geboren um deutsch zu fühlen,
    bin ganz auf deutsches Denken eingestellt.
    Erst mein Volk, dann all die Andern.
    Erst meine Heimat, dann die Welt.

  • Den Dankesorden des deutschen Volks kann er immer noch bekommen, da er direkt an der Laterne verliehen wird... ;-)


    Bester Gruss
    RockNORD-Redax

    „Noch sitzt ihr da oben, ihr feigen Gestalten, vom Feinde bezahlt und dem Volke zum Spott. Doch einst wird wieder Gerechtigkeit walten, dann richtet das Volk und es gnade euch Gott.“ Carl Theodor Körner Deutscher Dichter, gefallen 1813 im Alter von 21 Jahren im Freiheitskrieg gegen Napoleon

  • Die Flucht des "Null-Bock-Horst"


    Ein Kommentar von Kurt Kister


    Horst Köhler schmeißt hin und fügt dem Amt des Bundespräsidenten großen Schaden zu. Der 67-Jährige tritt ab, weil er beleidigt ist und sich der öffentlichen Debatte über seine Afghanistan-Äußerungen nicht stellen will. Dies offenbart: Der hölzerne Köhler war stets bemüht - und überfordert.


    Es hat wohl noch nie jemand dem Amt des Bundespräsidenten so großen Schaden zugefügt, wie es Horst Köhler an diesem Montag getan hat. Köhler hat die Präsidentschaft dieses Landes nicht bedächtig niedergelegt, etwa weil ihn Krankheit oder ernste Umstände im Familienkreise dazu gezwungen hätten. Nein, er hat das höchste Amt im Staate hingeworfen, weil er beleidigt ist.


    Er ist darüber beleidigt, dass ihm, der er immer auch ein politischer Bundespräsident sein wollte, politische Kritik entgegengeschlagen ist. Köhler, angeblich ein Mann mit festem konservativen Wertekanon und ausgeprägtem Pflichtgefühl, wirkt im Moment wie ein Sponti: der Null-Bock-Horst. Man war garstig zu ihm und jetzt mag er nicht mehr mitspielen. Leider ist das Ganze kein Spiel, sondern ein Fußtritt für jenes Amt, das alle Deutschen repräsentieren soll.


    Unmittelbarer Anlass der, man muss sagen: jüngsten, Kritik an Köhler war ein Interview, von dem Köhler selbst in seiner sonderbaren Rücktrittserklärung sagte, es habe "zu Missverständnissen führen" können. Köhlers lautes Nachdenken vor einem Radio-Mikrofon über die Außenhandelsnation Deutschland, deren politische Interessen und den im Notfall unumgänglichen Militäreinsatz zur Wahrung solcher Interessen ist und war in der Tat diskussionswürdig.


    Die Debatte entstand natürlich auch und in einem freien Land ist es nun einmal so, dass es immer Mitdiskutanten gibt, die überziehen. (Die Linkspartei zum Beispiel lebt politisch davon, zu überziehen.) Gerade die Geschichte der Bundesrepublik ist geprägt von harten, manchmal auch beleidigenden Debatten über Militär und Militäreinsatz. Helmut Schmidt und Helmut Kohl wurden, auch aus ihren eigenen Parteien heraus, Kriegstreiber genannt; Joschka Fischer wurde wegen seiner Haltung zum Kosovo-Krieg tätlich angegriffen.


    Bundespräsident Gustav Heinemann, ein Pazifist, stand im verbalen Feuer etlicher Konservativer; Bundespräsident Karl Carstens wurde nicht nur von der damaligen Friedensbewegung beschimpft, weil er durch die Unterzeichnung einschlägiger Gesetze als "Komplize" der Rüstungspolitik von Reagan und Kohl gesehen wurde.


    Sie alle haben das ausgehalten, mehr oder weniger stoisch. Aushalten, sich der Debatte stellen gehört zu den demokratischen Primärtugenden. Manchmal und manchem fällt das immens schwer, vor allem dann, wenn man sich bewusst missverstanden sieht. Und je besser einer grundsätzlich über die Dinge Bescheid zu wissen meint, je fester er an das Gute in sich glaubt, desto mehr trifft es ihn, wenn ihn andere kritisieren, ja attackieren. Horst Köhler hat stets an das Gute in ihm geglaubt und daran in seiner offensiven Bescheidenheit nie Zweifel gelassen.


    Weil das so ist, meint Köhler nun offenbar, die partiell überzogene, dennoch für die Demokratie normale Kritik gelte nicht ihm, sondern dem Amt, in das er gewählt wurde. Nein, Horst Köhler ist vielmehr eine jener Personen, die es ab und an nötig machen, sehr genau zwischen dem Amt und dem Amtsinhaber zu unterscheiden - zumal da das Köhler selbst nicht mehr gelingt.


    Der Beweis dafür sind zwei entscheidende Sätze aus seiner Rücktrittserklärung: "Diese Kritik entbehrt jeder Rechtfertigung. Sie lässt den notwendigen Respekt für mein Amt vermissen." Das ist, mit Verlaub, Unsinn. Die Tatsache, dass einer Deutschlands höchster Repräsentant ist, enthebt seine Reden und Taten nicht der zustimmenden oder ablehnenden Anteilnahme. Jene Präsidenten, die als bedeutend in die Geschichte eingehen werden, haben ihre Bedeutung auch aus der klug und amtsangemessen geführten Kontroverse gewonnen: Gustav Heinemann und Richard von Weizsäcker sind Beispiele dafür.


    Horst Köhler war, man kann es heute nicht anders sagen, im Amt des Bundespräsidenten überfordert. Sein Rücktritt macht dies sehr deutlich. Er hat ebenso überraschend hingeworfen, wie er 2004 überraschend aus dem Hut gezaubert wurde.


    Es war damals ein ausschließlich parteitaktisch dominierter Selektionsprozess, an dessen Ende der ehemalige Staatssekretär und IWF-Chef Horst Köhler als faktisch dritte Wahl von Angela Merkel, Guido Westerwelle und Edmund Stoiber zum Präsidenten auserkoren wurde. Der unter den damaligen Umständen beste Kandidat Wolfgang Schäuble durfte nicht zum Zuge kommen.


    Köhler hat sich in den folgenden Jahren bemüht. Weil er im guten wie im schlechten Sinne so wenig Politiker war, wurde er beim Volk populär. Seine gebildete Naivität, sein hölzerner Humor, sein schwäbischer Idealismus machten ihn zwar oft zum Gespött der politischen Klasse, ließen aber viele Menschen glauben, er sei einer von ihnen. Diese Popularität und die Schwierigkeit für Union und FDP im Jahr 2009, Köhler zugunsten eines Anderen zu stürzen, sicherten ihm die zweite Amtszeit. Köhler war schon da und das gereichte ihm zum Vorteil.


    Nun hat er sich selbst gestürzt. Er wird in die Geschichte eingehen als der Bundespräsident, der zurückgetreten ist. Sein Nachfolger sollte nun einer werden, der anders als Roland Koch Politik durchaus als fast alles sieht und der anders als Horst Köhler sich nicht für das Amt hält. Man möchte einen erfahrenen, klugen Politiker mit Haltung und Mut zum Widerspruch, der bleibt, auch wenn es schwierig wird.


    Es gibt einen solchen Mann, der endlich wählbar sein sollte für Schwarz und Gelb und sogar für etliche aus den anderen Parteien. Er heißt immer noch Wolfgang Schäuble.


    Quelle: yahoo.de

    Die Kontrolle der Medien ist die Kontrolle des Geistes
    Cabal


    Krieg ist Frieden, Freiheit ist Sklaverei, Unwissenheit ist Stärke
    George Orwell


    Das Denken ist zwar allen Menschen erlaubt, aber vielen bleibt es erspart
    Curt Goetz

  • Zitat

    Es gibt einen solchen Mann, der endlich wählbar sein sollte für Schwarz und Gelb und sogar für etliche aus den anderen Parteien. Er heißt immer noch Wolfgang Schäuble.


    Ich bin bestimmt niemand , der jemanden wegen einer Behinderung diskriminiert , aber bei einem Amt wie das des Bundespräsidenten oder des Kanzlers sollten schon ein paar Grundregeln eingehalten werden. Immerhin repräsentieren diese Leute das deutsche Volk in der ganzen Welt. Daher sollte es sich da nicht gerade um einen Rollstuhlfahrer handeln , schwul wie Guido hat auch nichts zu suchen in so einer Position. Wäre Frank Rennicke Bundespräsident geworden , der hätte nicht vor ein paar linken Maulhelden gekuscht.

  • Ob mein Hund breiig scheißt oder der Köhler kein Horst mehr sein will, alles BRD-mäßig egal.
    Jetzt muß endlich ein richtiges Staatoberhaupt her.
    Vorraussetzung: schwul, behindert; da fällt das Knierutschen bei Auslandsbesuchen leichter,kein germanisches Erscheinungsbild,vorzugsweise dunkelhäutig!

  • Am besten eine lesbische maximalpigmentierte die im Rollstuhl sitzt, das wär doch mal so richtig schön gutmenschlich und voll tolerant. ;) :kotz:

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  • Zitat von "Scattermax"

    Am besten eine lesbische maximalpigmentierte die im Rollstuhl sitzt, das wär doch mal so richtig schön gutmenschlich und voll tolerant. ;) :kotz:


    Daraus wird nichts werden. Jetzt ist Ursula von der Leyen die "heisseste" bzw. aussichtsreichste Kandidatin für den "Job" der Bundesgrüss-Uschi.


    Bester Gruss
    RockNORD-Redax

    „Noch sitzt ihr da oben, ihr feigen Gestalten, vom Feinde bezahlt und dem Volke zum Spott. Doch einst wird wieder Gerechtigkeit walten, dann richtet das Volk und es gnade euch Gott.“ Carl Theodor Körner Deutscher Dichter, gefallen 1813 im Alter von 21 Jahren im Freiheitskrieg gegen Napoleon

    Einmal editiert, zuletzt von RockNORD ()

  • Der Bundespräsident ist doch sowieso überflüssig. Schade das er weg ist. :twisted: Ich mich immer so gefreut, wenn er seine Judenkappe auf hatte. :lol:


    Der nächste wird der sein der vom deutschen Volke erschlagen wird.

  • Vorsicht, ich meine dies sarkastisch!
    Ich schlage hiermit offiziell Michel Friedmann als neuen Bundespräsidenten vor. Der wäre dann die Krone auf diesem ganzen idiotischen System.

    Ich glaube und bekenne, daß ein Volk nichts Höheres zu achten hat als die Würde und Freiheit seines Daseins.


    (Carl von Clausewitz)

  • „Noch sitzt ihr da oben, ihr feigen Gestalten, vom Feinde bezahlt und dem Volke zum Spott. Doch einst wird wieder Gerechtigkeit walten, dann richtet das Volk und es gnade euch Gott.“ Carl Theodor Körner Deutscher Dichter, gefallen 1813 im Alter von 21 Jahren im Freiheitskrieg gegen Napoleon