Afghanistan-Krieg: Bundesgrüßhorst lässt die Hose runter!

  • [img='http://www.bilder-hochladen.net/files/ey5e-3t.jpg','left'] In ungewöhnlich ehrlicher Weise rechtfertigte Bundespräsident Horst Köhler den Bundeswehr-Einsatz in Afghanistan mit Wirtschaftsinteressen. Gefallen sind die Äußerungen in einem Interview, das Köhler nach dem Afghanistan-Besuch dem "Deutschlandfunk" gegeben hatte. Seiner Meinung nach müsse ein Land unserer Grösse mit dieser Aussenhandelsorientierung und damit auch Aussenhandelsabhängigkeit wissen, "dass im Zweifel, im Notfall auch militärischer Einsatz notwendig ist, um unsere Interessen zu wahren". Es gelte, freie Handelswege zu sichern und "ganze regionale Instabilitäten zu verhindern, die mit Sicherheit dann auch auf unsere Chancen zurückschlagen negativ durch Handel, Arbeitsplätze und Einkommen."


    Von den Parteien kamen eher zurückhaltende Reaktionen. Während der Vorsitzende des Auswärtigen Ausschusses, Ruprecht Polenz (CDU), bemängelte, Köhler habe keine "besonders glückliche Formulierung" gewählt, sieht der aussenpolitische Sprecher der SPD-Fraktion im Bundestag, Rolf Mützenich, es jetzt noch schwerer, "den Afghanistan-Einsatz zu erklären". Für den Fraktionschef der Grünen, Jürgen Trittin, offenbare der Bundespräsident entweder Unkenntnis oder Ungeschicklichkeit. "Wir brauchen weder Kanonenboot-Politik noch eine lose rhetorische Deckskanone an der Spitze des Staates", verlangte Trittin. Linken-Fraktionschef Gregor Gysi nannte Köhlers Worte unverantwortlich. "Für Export und Freihandel kann man alles Mögliche tun, aber sicher keine Kriege führen."


    [imgr]http://www.bilder-hochladen.net/files/ey5e-3u.jpg[/imgr] Sowohl Journalisten als auch Politiker hätten in den einschlägigen Strategiepapieren interessante Entdeckungen machen können. So ist die verstärkte Militarisierung der EU mit vorgegebener Zielrichtung bereits im Reformvertrag von Lissabon verankert: Die im Artikel 28 der EU-Verfassung aufgeführten Worthülsen wie Konfliktverhütung, Krisenbewältigung, Friedensschaffende Maßnahmen sowie Terrorismusbekämpfung kaschieren nur dürftig die wahren Absichten, die da sind: militärische Interventionen auch für "strategische Interessen".


    Auch dürfen militärische Mittel zur Wiederherstellung der Ordnung in "gescheiterten Staaten" eingesetzt werden: Mit Art. 42 des EU-Vertrages werden militärische Missionen zur Wahrung der Werte der Union und im Dienste ihrer Interessen real. Das heißt im Klartext: Angriffskriege zur Wahrung ideeller Werte und ökonomische Interessen. Hier geht es dann ausschließlich um die Sicherung der Energieversorgung und den weltweiten freien Warenverkehr.


    Quelle: Kopp Verlag

    „Noch sitzt ihr da oben, ihr feigen Gestalten, vom Feinde bezahlt und dem Volke zum Spott. Doch einst wird wieder Gerechtigkeit walten, dann richtet das Volk und es gnade euch Gott.“ Carl Theodor Körner Deutscher Dichter, gefallen 1813 im Alter von 21 Jahren im Freiheitskrieg gegen Napoleon

  • Olle Horst ist ja seinen Entscheidungen so wie so nicht Herr, es sei denn, er trägt seine Judenkappe.


    MkG Autsch

    Ich bin geboren um deutsch zu fühlen,
    bin ganz auf deutsches Denken eingestellt.
    Erst mein Volk, dann all die Andern.
    Erst meine Heimat, dann die Welt.

  • Hat Deutschland denn mit Afghanistan irgendwelchen Handel getrieben und verliefen da wichtige Handelswege vor 9/11 ?? Da gibts doch garnichts zu holen , oder täusche ich mich ?! Weiß jemand mehr ?

  • Zitat von "DeutscherSohn"


    Hat Deutschland denn mit Afghanistan irgendwelchen Handel getrieben und verliefen da wichtige Handelswege vor 9/11 ?? Da gibts doch garnichts zu holen , oder täusche ich mich ?! Weiß jemand mehr ?


    1. Afghanistan ist Weltweit größter Hersteller von Rohopium wobei die CIA in Verdacht steht über Heroinhandel sich selbst zu finanzieren


    2. Durch Afghanistan ist eine Erdgas Pipeline geplant welche Öl/Gas aus Turkmenistan zu Parkistanischen Häfen transportieren soll


    3. Afghanistan ist durch seine Lage Militärisch interessant da es sowohl in Reichweite des Atomstaats Parkistan sowie des Irans liegt und somit ein wichtiger Landposten ist um den Iran einzukesseln und somit die kontrolle über die Meeranbindung zu erlangen welche nach Irak/Iran/Quatar etc. reicht und somit wichtig für den Internationalen Ölhandel ist

  • Autsch, der heutige Rücktritt Köhlers zeigt wohl recht deutlich, daß das zuviel war. Noch gestern hatte man sich optimistisch gegeben:


    Zitat

    Der CDU-Außenpolitiker Ruprecht Polenz erklärte hierzu, Köhler habe sich missverständlich ausgedrückt. "Er wollte keine neue Militärdoktrin für Deutschland verkünden." Köhler bekommt am Dienstag eine neue Pressesprecherin.


    taz:
    Der Verstotterer des Bundespräsidenten
    PR-Hilfe für Köhler
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