Süd-Korea: Der Vorteil eines ethnisch homogenen Volkes.

  • [img='http://www.bilder-hochladen.net/files/ey5e-3o.jpg','left'] Jedes Dorf, jede Schule und jede Firma ist in Südkorea eine "Familie" – in der Krise stehen die Bürger zusammen. Südkorea hat die internationale Finanzkrise bisher glänzend weggesteckt. Zugute kam dem Land seine konfuzianische Prägung, welche die Familie als Modell für jegliche Art von Gemeinschaft betrachtet. Es gibt keine Lohnexzesse, dafür eine familienfreundliche Firmenpolitik. Was die Koreaner aber zunächst taten, als ihnen das ganze Ausmass der Krise bewusst wurde, setzte die Welt sehr in Erstaunen. Anstatt laut nach Verantwortlichen zu rufen und gegen die verordnete Härte zu protestieren, starteten die Menschen eine Goldsammelaktion. Die Koreaner standen Schlange, um dem Staat Eheringe und Goldstücke aus ihrer privaten Schatulle zu schenken. Der Staat sollte damit die Darlehen schneller zurückzahlen. Viele Angestellte und Arbeiter reduzierten freiwillig ihre Löhne und verlängerten ihre Arbeitszeit. In den Schulen gab es Sammelaktionen für Schuluniformen, um diese an die Kinder von krisenbedingt Arbeitslosen weiterzugeben.


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    „Noch sitzt ihr da oben, ihr feigen Gestalten, vom Feinde bezahlt und dem Volke zum Spott. Doch einst wird wieder Gerechtigkeit walten, dann richtet das Volk und es gnade euch Gott.“ Carl Theodor Körner Deutscher Dichter, gefallen 1813 im Alter von 21 Jahren im Freiheitskrieg gegen Napoleon

    Einmal editiert, zuletzt von RockNORD ()

  • Da ist wohl noch viel zu tun, um die weitgehend natürliche Ordnung durch ein skrupelloses plutokratisches System zu erstzen.


    Hier ist ein anderer interessanter Artikel zu einem wenig beachteten Aspekt Koreas, der trotz seines hohen Alters noch brandaktuell ist.


    Zitat

    WÄHREND in den Augen von US-Präsident Bush Nordkorea mit seinem Atomwaffenprogramm zur "Achse des Bösen" gehört, hat sich Amerika wie selbstverständlich die Rolle des unschuldigen Riesen zu Eigen gemacht. Dabei waren es gerade die Vereinigten Staaten, die seit den 1940er-Jahren in Nordostasien immer wieder Massenvernichtungswaffen eingesetzt haben. In welchem Ausmaß die US Air Force Nordkorea zerstört hat, zeigt ein Blick in die Archive.


    http://www.monde-diplomatique.…eText.artikel,a0034.idx,8

  • Dieser verschimmelten BRD würde ich nicht mal eine frisch gelegte Kackwurst spenden.
    Einem Staat, der seine Ureinwohner ohne wenn und aber vor äußeren Einflüssen und Gefahren schützt, kann man auch seine eigenen Interessen in den Hintergrund stellen und für sein Land da sein.

  • Zitat von "Reval"


    Da ist wohl noch viel zu tun, um die weitgehend natürliche Ordnung durch ein skrupelloses plutokratisches System zu erstzen.


    Rom hat angeblich auch nie einen Angriffskrieg geführt. Und doch ist es vergangen. Selbst Hitler hatte
    sich auf voraussichtlich 1000 Jahre Herrschaft beschränkt. Wollen wir hoffen, dass die mehrhundertjährige Herrschaft des Materialismus auch bald vorbei sein wird.