'Ja mei, der Schwarze schnakselt halt gern' *

  • [img='http://www.bilder-hochladen.net/files/ey5e-3f.jpg','left'] Bei ihrer Fahndung nach dem Mann, der in einem Pflegeheim der Caritas in Limburgerhof (Rhein-Pfalz-Kreis) eine schwer hirnkranke Patientin sexuell missbraucht und geschwängert haben soll, wendet sich die Polizei nun mit einem Foto an die Öffentlichkeit. Der in Kamerun geborene 35-jährige ehemalige Mitarbeiter der Einrichtung, Daniel Erick Mvogo, befindet sich nach wie vor auf der Flucht. Er hat zuletzt in Berlin gewohnt und gearbeitet. Hinweise sind über die Rufnummer 0621/963-1163 oder das Vertrauliche Telefon 0621/564400 möglich. Sexueller Missbrauch an einer Patientin mit schwerer Hirnschädigung - für Karl-Ludwig Hundemer, den Bischöflichen Beauftragten für die Caritas in der Diözese Speyer, ist das eine unglaubliche Tat. "Dass so etwas passiert, ist unfassbar", zeigt sich der Domkapitular auf Anfrage der RHEINPFALZ erschüttert. Informiert worden sei er am Freitag vergangener Woche, teilt Hundemer mit. Nachdem die Schwangerschaft tags darauf durch eine Gynäkologin festgestellt worden sei, habe man umgehend Strafanzeige erstattet.


    [imgr]http://www.bilder-hochladen.net/files/ey5e-3c.jpg[/imgr] Der Bereich "Junge Pflege" im Caritas-Altenzentrum St. Bonifatius in Limburgerhof bietet seit gut drei Jahren 17 Plätze für junge Patienten, davon bis zu zwölf Betten für Menschen, die im Wachkoma liegen oder schwere Hirnverletzungen haben. Die Bewohner leben in Einzelzimmern, und es wird viel Wert darauf gelegt - so das Konzept der Einrichtung - "ein offenes Haus zu sein, in dem Besucher immer herzlich willkommen sind".


    Bei der Betreuung von Wachkomapatienten gehörten körperlicher Kontakt und Berührungen zum Pflegekonzept, seien eine Form der menschlichen Pflege, erklärt Hundemer. Umso schwieriger sei es jetzt, mit dieser Situation umzugehen. "Die Einrichtung lebt von einem hohen Vertrauenspotenzial, das nun gestört ist", bedauert der Geistliche. Trotz dieser schrecklichen Tat wolle die Mutter des Opfers aber, dass ihre Tochter in der Einrichtung bleibe, weil die Station für die Frau eine Ersatzfamilie geworden sei. Seit drei Jahren lebt die Betroffene in dem Zentrum.


    "So etwas habe ich in den 20 Jahren, in denen ich Sexualdelikte bearbeite, noch nicht erlebt", sagt Sylvia Boltz, Beauftragte für Frauen und Kinder beim Polizeipräsidium Rheinpfalz. Aufgrund ihrer langen Berufstätigkeit in diesem Bereich habe sie gedacht, sie könne nichts mehr schockieren, gesteht die Erste Kriminalhauptkommissarin. "Aber auf diesem Gebiet gibt es nichts, was es nicht gibt."


    Nach Informationen der RHEINPFALZ ist die Frau im fünften Monat schwanger. Die Entscheidung, ob das Kind abgetrieben oder zur Welt kommen wird, liegt in den Händen des gesetzlichen Betreuers, der Mutter. Hundemer legt Wert darauf, dass man die Entscheidung der Familie respektieren werde. "Wir bieten aber alle erdenkliche Hilfe an, dass das Kind gesund zur Welt kommen kann und eine gute Zukunft hat", fügt der Domkapitular hinzu.


    Quelle: Rheinpfalz


    * Zitat: Fürstin Gloria von Thurn und Taxis

    „Noch sitzt ihr da oben, ihr feigen Gestalten, vom Feinde bezahlt und dem Volke zum Spott. Doch einst wird wieder Gerechtigkeit walten, dann richtet das Volk und es gnade euch Gott.“ Carl Theodor Körner Deutscher Dichter, gefallen 1813 im Alter von 21 Jahren im Freiheitskrieg gegen Napoleon

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  • Na Hut ab! Will mal wissen was die Grosseltern den kleinen Festival-Kind erzählt woher es kommt. Klapperstorch und Esel im Galopp wären dann die einzigste Antworten um das Kind nicht zu traumatisieren. Naja, ich wundere mich nur warum sie ein Foto von Daniel Erik M. veröffentlich haben, immerhin treiben es seine Vorgesetzten auch nicht weniger wild.
    Sicher kann man ihn nur bedauern, weil er als die Missionare in sein "Negerdorf" kamen sicher auch immer mit ganzen Herzen geliebt wurde. Hat sicher jetzt noch ein Hinterteil wie ein Pavian.