Mehr Kampf gegen Rechts™: 'Rätselhafte Gewalt' erreicht Rotweingürtel.

  • [img='http://www.bilder-hochladen.net/files/ey5e-2f.jpg','left'] Die schwarz-grüne Koalition in der Hamburger Bürgerschaft ist in Alarmstimmung. Randale und Brandstiftung, die bisher zu den abenteuertouristischen Attraktionen der Armenviertel und zum Waffenarsenal im "Kampf gegen Rechts™" gehörten, greifen nun auf den Rotweingürtel der norddeutschen Metropole über. Ausgerechnet da, wo man sich gern kosmopolitisch gebildet, weltoffen und ein kleines bisschen links gibt, geht jetzt das Gespenst einer Bürgerwehr um. Wenn es ans eigene Eigentum geht, werfen selbst linke Spießer ihre vermeintlich guten Vorsätze über Bord. Der SPIEGEL berichtet:


    Geraubt, geprügelt, geschossen und gebrandschatzt wurde bislang immer anderswo: im brodelnden Schanzenviertel etwa, wo sich Autonome und jugendliche Gewalttäter regelmäßig Straßenschlachten mit der Polizei liefern wie jüngst um den 1. Mai, oder auf dem Kiez rund um die Reeperbahn, wo rivalisierende Banden um die Vorherrschaft im Drogen- und Sexgeschäft kämpfen und Betrunkene nächtens mit Messern aufeinander losgehen. "Das war alles ganz weit weg", versichert Unternehmensberater Hans B., der unweit der Außenalster wohnt, "davon las man höchstens in der Zeitung." Doch nun ist das Unheil ganz nahe.


    Als der Geschäftsmann kürzlich, alarmiert von einem Anruf, morgens auf die Straße rannte, war das schicke Audi-Cabrio seiner Frau nur noch ein rauchender Schrotthaufen. Auch von den Autos der Nachbarn waren kaum mehr als bizarr verbogene Metallteile, zerschmolzene Armaturen und zerborstene Scheiben übrig. In der abgelegenen Sackgasse sah es aus wie nach einem Bombenangriff.


    [imgr]http://www.bilder-hochladen.net/files/ey5e-2g.jpg[/imgr] Anwohner E. stand fassungslos vor den Trümmern seines Mercedes, fühlte sich persönlich angegriffen. Anwohnerin K. betrachtete weinend die verkohlten Reste ihres Beetle-Cabrios, das sie dereinst persönlich in Wolfsburg abgeholt hatte. Die Brandstiftung von Harvestehude reiht sich ein in eine Serie unheimlicher Anschläge auf Privatautos, die seit Monaten die Hansestadt beunruhigt. Bislang unbekannte Täter zerstören nicht nur teures Eigentum, sie bringen, wie erst letzte Woche, auch Menschen in Lebensgefahr; wiederholt griffen die Flammen auf Carports und Häuser über. In der Stadt herrscht eine Art Ausnahmezustand.


    200 Polizeibeamte wurden bereits für die Fahndung nach den Tätern abgestellt, die Belohnungen drastisch auf 20.000 Euro erhöht. Dennoch muss schwarz-rot weiter um Wählerstimmen bangen.


    "Unsere Idylle hat einen Knick bekommen", klagt auch Wolfgang W. vom Grundstück nebenan, dessen BMW-Kombi zerstört wurde. Noch Stunden nach dem Anschlag steht er mit Ehefrau und Sohn vor dem Wrack, kann kaum fassen, dass sein Carport nicht Feuer fing. Mit Nachbarn diskutiert er, wie solcher Terror künftig verhindert werden könne. Sollen sich alle Anwohner Bewegungsmelder anschaffen, womöglich versteckte Kameras installieren? Die Straße bei Dunkelheit mit Scheinwerfern erhellen? Telefonketten einrichten?


    Es ist eine Diskussion, die Ole von Beust und seine Senatskollegen fürchten, denn angesichts der unaufgeklärten Anschläge wächst in Hamburg die Furcht vor weiteren Attentaten. Sonst eher gelassene Bürger wie Unternehmensberater B. aus Harvestehude gucken nachts ständig aus dem Fenster, ob sich jemand an den parkenden Autos zu schaffen macht. In Hummelsbüttel überlegen die Anwohner jetzt, abwechselnd Streife zu laufen.


    Wie aufgeheizt die Stimmung inzwischen ist, zeigen gruselige Rachephantasien. Ein Internetblogger verkündet unter vollem Namen sein Konzept für die Bestrafung eines Brandstifters: "Ich würde ihn in eins dieser Autos setzen, die er gerade angezündet hat." Ein Porsche-Besitzer, dessen neuer Sportwagen vergangene Woche verbrannte, würde die Täter am liebsten "häuten und durch die Stadt ziehen".


    Um dem Ruf nach Bürgerwehren zuvorzukommen, suchen Bürgermeister Beust und sein Innensenator Christoph Ahlhaus (CDU) ihr Heil in der Vorwärtsverteidigung. Nach einem Anschlag in Hummelsbüttel ging Polizeipräsident Werner Jantosch mit der Botschaft in die Öffentlichkeit: Wir tun was. Wir tun sogar ganz viel. Die 100 neuen Ermittler sollen so lange jede Nacht ausschwärmen, bis die Feuerteufel gefasst sind. "Notfalls auch unter Vernachlässigung anderer Aufgaben", kündigte Jantosch an, für ihn zähle nur eines: "Ich will die Täter jetzt haben."


    Ob den Sprüchen auch Ergebnisse folgen, scheint indes fraglich. Hamburgs Straßennetz ist rund 4000 Kilometer lang, zu bewachen sind rund 720.000 zugelassene Autos. Der Polizeiboss appellierte deshalb an Taxifahrer, Schichtarbeiter und selbst nächtliche Spaziergänger, sich doch bitte an der Jagd zu beteiligen.


    Die Täter agieren aber höchst professionell nach ausgeklügelten Plänen. Und schwarz-grün steht vor einem Rätsel, was dies alles zu bedeuten hat. Denn von brennenden Autos hat man ja noch nie gehört. Braucht man womöglich mehr Kampf gegen Rechts™?


    Doch zur Schlüsselfrage, was die Brandstifter letztlich antreibt, hat die Kripo statt Antworten nur Hypothesen. Versuchen gestörte Jugendliche durch Begehung heimlicher Verbrechen ihre innere Leere zu überdröhnen, wie manche Polizeipsychologen vermuten? Suchen Pyromanen zwanghaft Nervenkitzel? Wollen militante Autogegner gegen die wachsende Motorisierung protestieren? Geht es fanatischen Rechtsradikalen darum, Angst und Schrecken zu verbreiten? Oder existiert doch eine bisher unbekannte Form linker Opposition?


    Letzteres ist so gut wie ausgeschlossen. Denn Linke sind bekanntlich so friedlich wie Moslems und außerdem: Welcher kommunistische Klassenkämpfer würde schon Muttis Einkaufsporsche anzünden und dabei noch riskieren, dass die Villa, die man einst erben will, in Flammen aufgeht?


    Quelle: PI News

    „Noch sitzt ihr da oben, ihr feigen Gestalten, vom Feinde bezahlt und dem Volke zum Spott. Doch einst wird wieder Gerechtigkeit walten, dann richtet das Volk und es gnade euch Gott.“ Carl Theodor Körner Deutscher Dichter, gefallen 1813 im Alter von 21 Jahren im Freiheitskrieg gegen Napoleon

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  • Zitat

    Wie aufgeheizt die Stimmung inzwischen ist, zeigen gruselige Rachephantasien. Ein Internetblogger verkündet unter vollem Namen sein Konzept für die Bestrafung eines Brandstifters: "Ich würde ihn in eins dieser Autos setzen, die er gerade angezündet hat." Ein Porsche-Besitzer, dessen neuer Sportwagen vergangene Woche verbrannte, würde die Täter am liebsten "häuten und durch die Stadt ziehen".


    Wenn es das eigene Eigentum trifft , dann ist ganz schnell Schluss mit lustig. Das bei den Tätern eine rechte Zugehörigkeit ausgeschlossen werden kann , ist wohl sicher. Das ist die Handschrift von linken oder schlichtweg assozialem Gesocks. Die Denkansätze der Betroffenen zur Bestrafung dieser Schweine sind schon ganz gut. Bleibt nur noch zu sagen : Deutscher Sturm , brich los !

  • Kleiner Tip an den Blutrotweingürtel und linksgrün: Die Reifen kann man sicherlich noch als antifaschistischen Schutzwall gebrauchen.

    Je mehr sich eine Gesellschaft von der Wahrheit entfernt, desto mehr wird sie jene hassen die sie aussprechen.
    (George Orwell)

  • Naja, trifft es mal die "Geringverdiener"... da hält sich mein Mitleid doch arg in Grenzen. Könnte mir gut Vorstellen, das ein paar der "Opfa" den linken Pöbel sogar gewählt haben ;)

    Die Kontrolle der Medien ist die Kontrolle des Geistes
    Cabal


    Krieg ist Frieden, Freiheit ist Sklaverei, Unwissenheit ist Stärke
    George Orwell


    Das Denken ist zwar allen Menschen erlaubt, aber vielen bleibt es erspart
    Curt Goetz

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