Michael Winkler: Der Merkel-Plan.

  • [img='http://www.bilder-hochladen.net/files/ey5e-1v.jpg','left'] Ich möchte vorausschicken, daß der folgende Text reine Spekulation ist, der Versuch, einige lose Enden miteinander zu verknüpfen. Ich gehöre weder dem Präsidium der CDU an, noch bin ich ein geheimer Regierungsberater, ich habe also keinen Zugang zu jenen Gremien, die solche Dinge beschließen. Die Überschrift habe ich gewählt, weil die Dame in den bunten Hosenanzügen an der Spitze steht und Land sowie Partei unter ihr leiden. Ich möchte ihr mit der Namensnennung weder die fachliche noch die intellektuelle Kapazität zu einer solchen Planung unterstellen.


    Der Euro brennt lichterloh, die fehlkonstruierte Gemeinschaftswährung, die uns Kohl, Genscher und Waigel beschert haben, ist am Ende. Die Ambitionen, daß aus diesem Esperanto-Geld eine Welt-Reserve-Währung werden könnte, sind an der Wirklichkeit und am Dollar gescheitert. Die zufällig jüdischen Großbanken der Wall-Street und die genauso zufällig jüdischen Spekulanten der Hedge-Fonds rechnen ihre Milliarden-Gewinne in Dollar ab, nicht in Euro, deshalb tun sie alles, damit der Euro vor dem Dollar stirbt.


    Es gibt kleine Anzeichen, daß die BRD einen Ausstieg aus dem Euro vorbereitet, natürlich unter der Hand, weil sonst noch mehr Leute selbst aus dem Euro aussteigen, sei es indem sie in Schweizer Franken wechseln, oder es richtig machen und in Gold und Silber gehen. Als deutscher Patriot habe ich dem Ausstieg aus dem Euro bisher immer nur gute Seiten abgewonnen, sogar um den Preis einer Rasur der Sparguthaben. Und ich habe mir eingebildet, daß die anderen Euro-Länder das nach Kräften verhindern wollen. Aber wieso sollte eine Regierung, die bislang ausschließlich gegen die Interessen des deutschen Volkes gehandelt hat, plötzlich eine nutzbringende Entscheidung fällen?


    Ein Merkel-Plan muß in erster Linie den Interessen der USA dienen und Deutschland schaden. Für die folgenden Überlegungen fixieren wir den Dollar auf den aktuellen Kurs 1 Euro = 1,30 Dollar und 1 Unze Gold = 1200 Dollar, d.h., wir tun so, als gäbe es keine FED und keinen Ben Shalom Bernanke, sondern betrachten den real so volatilen Dollar als alleinigen und unverrückbaren Wertmaßstab.


    [imgr]http://www.bilder-hochladen.net/files/ey5e-1w.jpg[/imgr] Auswirkungen der neuen Mark


    Hurra, die neue Mark ist da. Sie erscheint in Form einer Währungsumstellung, nicht als Währungsreform. Warum? Wenn 95% der deutschen Staatsschulden in Höhe von offiziell 1.700 Milliarden Euro dem Ausland geschuldet werden, also den glaubensfesten Herren der Wall-Street, dann wollen wir die doch nicht vor den Kopf stoßen, indem wir diese Schulden entwerten. Außerdem wäre es ungerecht, wenn ein Konto bei der Deutschen Bank in Frankfurt von 100.000 Euro auf 6.500 Mark abgewertet würde, während ein Konto bei der Deutschen Bank in Luxemburg auf 100.000 Euro bleibt und - von einer kleinen Wechselkursdifferenz abgesehen - demnächst auf 100.000 Mark stehen wird.


    Vier Wochen später steht die Mark auf 1,50 Dollar (eine Unze Gold = 800 Mark) und der Euro auf 1,00 Dollar, also Gleichstand. Für die exportorientierte deutsche Industrie ist das zunächst eine Katastrophe, denn ihre Produkte haben sich für das Ausland drastisch verteuert. Aber ist das wirklich so schlimm? Die Globalisierung ist kein Merkantilismus, aber bisher tun wir so, als sei sie das. Wir tun alles, um möglichst viel zu verkaufen, also vom Ausland Geld zu bekommen. Zu Zeiten des Markantilismus war das ein wenig besser, denn das, was als Geld hereingekommen ist, war Gold und Silber, also Wert an sich, während heute mit grüner Krätze bezahlt wird.


    Die Chinesen haben aus Merkantilismus (= ein Sammelsurium verschiedener wirtschaftspolitischer Ideen) und Globalisierung ein nettes Geschäftsmodell gebastelt: Sie liefern zu den Waren das Geld für die Bezahlung gleich mit, indem sie es den Kunden leihen. Die Chinesen stapeln diese Schuldscheine auf und spielen bei passender Gelegenheit Dollar-Imperialisten. Das deutsche Modell ist noch fortschrittlicher: Wir tauschen diese eingenommenen Schuldscheine sogleich gegen wunderbare Finanzkonstrukte der Wall-Street, die unsere Banker erst dann verstehen, wenn das Geld weg ist. Zugleich geben wir eigene Schuldscheine aus, die es dem Ausland erlauben, immer größere Teile der deutschen Steuereinnahmen abzuschöpfen.


    Es wäre sicher besser, anstatt deutsche Autos dem Ausland gegen Schuldscheine zu überlassen, die niemals zurückbezahlt werden, diese Autos gleich deutschen Hartz-IV-Empfängern zu schenken. Aber das wäre vernünftig und nicht merkelhaft.


    Der deutsche Export, also das Verschenken deutscher Waren an das Ausland, wird durch die neue Mark behindert. Das sei ganz im Sinne Frankreichs, sagt dessen Finanzministerin. Das ist ebenso im Sinne der USA, das hilft deren darniederliegenden Industrie ein wenig auf die Beine. Und es ist im Sinne Chinas, weil die Chinesen gerne die Marktanteile übernehmen.


    Nebenbei: die neue Mark ist NICHT die gute alte D-Mark! Das ist nicht die Währung, für die ein burmesischer Reisbauer alles hergegeben hätte, sondern neues, unbekanntes Papier, das vielleicht in zehn, zwanzig Jahren wieder diese Reputation erlangt. Dieses Papier ist auf absehbare Zeit kein Konkurrent zum Dollar.


    Auswirkungen des verlassenen Euros


    Griechenland, Italien, Spanien - diese Länder behalten den Euro und bekommen so genau das, was sie von früher gewohnt waren: eine weiche Währung, die ständig abwertet. Jetzt funktioniert wieder alles so, wie damals bei Drachme, Lira und Peseta. Alle sind glücklich und weil die Währung so schön zerbröselt, verbilligt das Exporte und verteuert Importe, was zu einer ausgeglichenen Handelsbilanz führt.


    Ich fürchte, Österreich, Finnland, die Niederlande und Frankreich sind mit dem Rest-Euro nicht ganz so glücklich, dafür lernen sie jetzt südländisches Lebensgefühl kennen. Dafür sind unsere amerikanischen Freunde zufrieden, denn der Euro hat als Welt-Reserve-Währung abgewirtschaftet, da gibt es jetzt nur noch den Dollar und sonst nichts. Die Chinesen liefern weiterhin Kinderspielzeug, Badelatschen und Seidenhemden gegen grüne Krätze, selbst Ölarabien verschenkt seine Rohstoffe wieder gerne gegen grün bedrucktes Papier.


    Jetzt kommt für Europa das Beste: Merkel-Deutschland bezahlt wie immer, diesmal in der schönen, neuen, harten Mark. Jede Mark an die EU sind anderthalb Euro in die Kassen der Weichwährungsländer, das heißt, die deutschen Tribute werden wertvoller. Und ja, Israel profitiert ebenfalls, weil eine Angela Merkel natürlich alle Zahlungen sofort 1:1 auf Mark umgestellt hat.


    Den größten Reibbach kassieren natürlich unsere glaubensfesten amerikanischen Freunde, denn deren Forderungen an Deutschland werden natürlich nicht in schwindenden Euros beglichen, sondern in harten Mark, mit allen Währungsgewinnen. Das ist Merkel ihren amerikanischen Vorgesetzten schließlich schuldig.


    Innenpolitische Auswirkungen


    Eine bloße Währungsumstellung hält das Volk ruhig, weil jeder befürchtet hat, es gebe eine echte Währungsreform, mit einer Rasur aller Sparguthaben. Die Rückkehr zur Mark löst eine Welle des Optimismus' aus, ein "Na-endlich-Gefühl" der Wunscherfüllung. Da sind die Leute eher bereit, einen Preis zu bezahlen, also Steuererhöhungen zuzustimmen. Die Regierung hat ihre Handlungsfähigkeit bewiesen, die verbummelte Kanzlerin steht als "eiserne Lady" da.


    [img='http://www.bilder-hochladen.net/files/ey5e-1x.jpg','left'] Das lockt natürlich Einwanderer in Massen an, denn ein Land mit harter Währung ist attraktiver als eines mit Schwundeuros. Selbst Hartz IV wertet mit der Mark auf, auch wenn sich an der Binnen-Kaufkraft nichts ändert. Das Wunderland zahlt jetzt 15% mehr, ohne daß ein Handschlag Arbeit nötig ist, und dank der wunderbaren Handhabung deutscher Gesetze sind Sozialschmarotzer eine gegenüber den Einheimischen privilegierte Kaste.


    Das Aufbruchsgefühl der neuen Mark, die Hoffnung auf ein neues Wirtschaftswunder, verfliegt jedoch rasch. Ein Rainer Brüderle ist eben kein Ludwig Erhardt, und weder Wolfgang Schäuble noch Jürgen Rüttgers reichen im entferntesten an einen Fritz Schäffer heran. Wir haben keinen einzigen Politiker, der ansatzweise über die Fähigkeiten verfügt, die für einen solchen Aufbruch nötig wären. Was immer die Politik versucht, es ist zum Scheitern verurteilt.


    Ja, ich gebe zu, ich habe diesen Artikel auch deshalb "Merkel-Plan" genannt, weil dieser Plan nichts gebracht hätte, also gut zu einer Frau paßt, deren wichtigste Titel "Miß Lungen" und "Miß Erfolg" sind.


    Woran der Merkel-Plan gescheitert ist


    Die offensichtliche Ursache ist Griechenland. Der Hosenanzug hatte seit der Bundestagswahl von 2009 einen eklatanten Anfall von Arbeitsscheu. Entscheidungen sollten auf die Zeit nach dem 9. Mai vertagt werden, in der Hoffnung, die Stimmung vom September in den Mai zu retten. Die Wähler sollten nicht vor den Kopf gestoßen werden, das hoffte die gelernte FDJ-Propaganda-Sekretärin durch bloßes Nichtstun zu erreichen. Eine Währungsumstellung wäre ein Paukenschlag gewesen, ein Zeichen der Aktivität, die alles Vorherige hätte vergessen lassen.


    Nur, leider, hielten die Griechen nicht lange genug durch. Wie praktisch alle Staaten der Welt betreiben die Griechen Wechselreiterei, bei der alte Schulden durch neue Schulden abgelöst werden. Solche Altschulden sind fällig geworden und mußten zu exorbitanten Zinsen neu finanziert werden. In der aktuellen Niedrig-Zins-Phase mußte Griechenland über zehn Prozent Zinsen bezahlen - was den Staat an den Rand des Bankrotts führte.


    Das ist jedoch nur das Symptom, die blutende Wunde, die eilends behandelt werden mußte. Diese Wunde ist jedoch nicht von selbst entstanden, sie wurde bewußt geschlagen. Der Merkel-Plan hätte mittelfristig viele Vorteile gehabt, außer für Deutschland, natürlich. Jene Leute, die ihn torpediert haben, zogen kurzfristige Vorteile vor. Es sind Leute, die einen alten Wüstengott verehren, zumindest außerhalb ihrer Synagogen allesamt eifrige Diener des Baal Mammon sind.


    Es sind Leute wie "George Soros", (geboren als Dzjchdzhe Shorash), der damals für eine Milliarde die Hinterlassenschaft von Helmut Schmidt, das Europäische Währungs-System EWS, in Trümmer geschossen hatte. Er und seine Komplizen haben auf Griechenland gefeuert, mit dem Ziel, Deutschland zu treffen. Die Treibjagd auf Griechenland hätte bestenfalls zu einer Hasenpfote als Trophäe geführt, der Zwölfender, der über dem Kamin hängen soll, ist dagegen Deutschland.


    Der Abschuß Griechenlands hätte den Einsatz gelohnt, jenseits des Finanziellen wäre allerdings noch mehr passiert: Europa wäre im Kern erschüttert worden. Es geht um die Psychologie, nicht um die Wirtschaft - was wiederum so nicht stimmt, denn Wirtschaft ist zum großen Teil Psychologie. Mit dem Fall Griechenlands wäre das Vertrauen in die Eurozone dahin. Aus einer gefühlten Solidargemeinschaft würde eine Gesellschaft unzuverlässiger Schuldner, deren Währung weiterhin unter Druck gesetzt wird.


    [imgr]http://www.bilder-hochladen.net/files/ey5e-1y.jpg[/imgr] Um es in einem Bild auszudrücken: Griechenland, Portugal, Spanien und Italien sind die Außenbastionen einer großen Festung, Frankreich, Österreich, die Niederlande und Finnland die inneren Bollwerke, Deutschland der Bergfried. Das Feuer auf eine Außenbastion trifft immer auch den inneren Festungsring und schließlich den Bergfried, denn das Ziel ist so groß, daß selbst Fehlschüsse darin einschlagen. Und bei einem Angriff auf eine Festung ist eines klar: Der Gegner gibt sich nicht mit Außenbastionen zufrieden, er will den Bergfried!


    Das Spiel der Hedgefonds war fast ohne Risiko, denn sie hätten abkassiert, wenn Griechenland unterginge, jetzt kassieren sie ab, weil Deutschland eingesprungen ist. Ein Ausstieg Deutschlands aus dem Euro hätte in dieser Konstellation die Gewinne explodieren lassen. Wir kennen dieses Verhalten von "patriotischen" Waffenherstellern, die ihre Preise sofort verdoppeln, wenn ihr Land in einen Krieg zieht.


    Eines möchte ich festhalten: Angela Dorothea Merkel hat alles absolut richtig gemacht. Sie hat an den richtigen Stellen verzögert und gebremst, eine vorzeitige europäische Einigung über Gegenmaßnahmen verhindert und so die Griechenland-Krise verschärft. Damit hat sie Europa und Deutschland schwer geschadet, aber ihren amerikanischen, israelischen und sonstigen Freuden sehr genutzt. Dafür wäre jetzt wieder ein Orden, eine Medaille oder ein Preis fällig, von B'nai B'rith oder einer anderen Zionisten-Loge, ein Ehren-Doktor oder Honorarprofessor einer israelischen Universität oder gleich die amerikanische Staatsbürgerschaft. Das mindeste wäre ein Platz im Rettungsboot, wenn Deutschland und Europa untergehen.


    Ist der Euro jetzt gerettet?


    Natürlich nicht! Der Merkel-Plan, wer immer den auch entwickelt hat, hätte den Euro auf Monate, wenn nicht Jahre gerettet, wenn auch nur als Schwachwährung. Die wirtschaftlich stärkeren Staaten wären nach und nach ausgetreten, die Weichwährungsstaten hätten den Euro auf einen halben Dollar oder einen Zehntel Dollar heruntergeritten, bevor auch diese letzte Gemeinschaft wegen wirtschaftlicher Differenzen geplatzt wäre.


    So bleibt der Euro noch einige Monate bestehen, in denen ständig Geld aus der Eurozone abfließt oder zumindest hemmungslos nachgedruckt wird. Die EZB tut jetzt das, was bisher der FED vorbehalten war: sie kauft Staatsanleihen an. Das heißt, sie schöpft neues Geld, das sie den Staaten in den unersättlichen Rachen stopft. Die FED hat gegenüber der EZB jedoch zwei wichtige Vorteile: In den USA gibt es keine Angela Merkel, die konsequent gegen die eigene Währung und die eigene Wirtschaft agiert, und die USA sind ein einheitlich regierter Wirtschaftsraum. Da in der US-Administration zufällig zwischen 70% und 95% Juden sitzen, verfolgen diese gut bezahlten Beamten gemeinsame Interessen, die zwar nicht unbedingt jene des amerikanischen Volkes sein müssen, aber sich wenigstens nicht widersprechen. In der EU-Administration sitzen Beamte aus 27 Ländern, die einschließlich der jeweiligen Oppositionsparteien mindestens 54 unterschiedlichen Interessen folgen. Von einer einheitlichen Regierung in der EUdSSR braucht man bei diesen Verhältnissen nicht einmal zu träumen.


    Der Euro ist zum Untergang verurteilt. Die Beschlüsse vom 10. Mai 2010, das 750-Milliarden-Paket der EU-Finanzminister, sind der verzweifelte Versuch einer belagerten Festung, Gegenminen voranzutreiben, um die Grabungen des Angreifers zu sprengen. Gegenminen untergraben jedoch die eigenen Mauern ebenso wie Minen des Feindes. Eine falsche Vermessung, ein Eindringen des Feindes, und die Ladung fällt die eigenen Mauern.


    Die Vorbereitungen des Merkel-Plans werden umgesetzt, allerdings unter verschärften Bedingungen. Der Euro steht auf der Kippe zur Hyperinflation, mit dem Feind im eigenen Bergfried hat Europa keine Chance gegen die Spekulanten im Dienst des Baal Mammon. Merkel spricht zu oft von den Sparguthaben der Deutschen, als daß es ein Zufall sein könnte. Diese Spargelder sind das Ziel der Spekulanten, das Ziel der Banken. Statt einer Währungsumstellung droht uns jetzt die Währungsreform. Merkel ist nicht mehr Kohls Mädchen, sondern Kohls Vollstreckerin.


    Wir werden sehen, ob die Dankbarkeit ihrer Auftraggeber ausreicht, sie vor dem Dankesorden des deutschen Volkes zu beschützen, der Laterne, um den Hals getragen.


    Quelle: Michael Winkler

    „Noch sitzt ihr da oben, ihr feigen Gestalten, vom Feinde bezahlt und dem Volke zum Spott. Doch einst wird wieder Gerechtigkeit walten, dann richtet das Volk und es gnade euch Gott.“ Carl Theodor Körner Deutscher Dichter, gefallen 1813 im Alter von 21 Jahren im Freiheitskrieg gegen Napoleon