Spätrömische Dekadenz: Perverser 'Befreiungs'-Karneval im Vogtland.

  • [img='http://www.qpic.ws/images/dPl94880.jpg','left'] Seit Freitag rollt ein Konvoi mit Veteranen des Zweiten Weltkrieges durch das Vogtland. Der "Liberty Convoy" startete 65 Jahre nach dem Einmarsch der 87. Infanterie-Division der Dritten US-Armee am 16. April 1945 in Plauen. Mit dabei sind Veteranen aus den USA, Großbritannien und Belgien sowie Mitglieder von Geschichtsvereinen. Sie sind bis Sonntag in originalgetreuen US-Militärfahrzeugen unterwegs. Der Konvoi startete in Mühltroff und steuerte zunächst Plauen und Oelsnitz an. Die Route am Sonnabend führt vom Camp der Veteranen in Pausa nach Reichenbach. Am Sonntag ist über Auerbach und Klingenthal auch ein Abstecher ins tschechische Kraslice geplant. Die Fahrt soll mit einer Kranzniederlegung an einem Außenlager des früheren Konzentrationslagers Flossenbürg enden.


    [imgr]http://www.qpic.ws/images/xRU94928.jpg[/imgr]Die NPD-Vogtland kommentierte das bizarre Schauspiel bereits am 9. April mit den Worten:
    „... Es ist kaum zu fassen: Im Zeitraum vom 16. bis zum 18. April dieses Jahres ist ein dreitägiger sogenannter 'Liberty Convoy' durch das gesamte Vogtland bis nach Westböhmen und Bayern geplant, bei dem der Einmarsch der US-Armee in Westböhmen und im Vogtland im April 1945 – natürlich in den historischen Uniformen der Alliierten – nachgestellt werden soll. Stadträte, Kulturveranstalter und Freizeithistoriker trafen sich deshalb im Vorfeld an der alten Elsterbrücke in Plauen.


    Nicht erwähnt wird, daß die Plauener Elsterbrücke durch den folgenreichsten und letzten der insgesamt 14 Luftangriffe auf Plauen am 10. April 1945 schwer beschädigt wurde. Allein in dieser Nacht fielen den Angriffen der britischen Bomber etwa 900 Menschen zum Opfer – und das nicht einmal einen Monat vor der bedingungslosen Kapitulation Deutschlands im Zweiten Weltkrieg. Die zahlreichen Luftangriffe auf Plauen forderten mindestens 2340 Menschenleben, Ereignisse, über die man heute gern hinwegsieht.


    Einseitig werden heute der 8. Mai und das Kriegsgeschehen der letzten Monate vor der Kapitulation Deutschlands im Jahr 1945 als 'Befreiung' dargestellt. Dabei droht in Vergessenheit zu geraten, daß der 8. Mai Tag nicht nur das Ende des Krieges bedeutete, sondern zugleich auch der Beginn von Vertreibungsterror und neuer Unterdrückung im Osten und der Beginn der Teilung unseres Landes war. Ein Geschichtsbild, das diese Wahrheiten verschweigt, verdrängt oder relativiert, kann nicht Grundlage für das Selbstverständnis einer selbstbewußten und seelisch intakten Nation sein. Nach Auffassung der NPD ist es besonders geschmacklos, das Kriegsende ausgerechnet in Westböhmen und im Vogtland als Karnevalsspektakel zu inszenieren. In Westböhmen kam es unter den Augen der amerikanischen Besatzer – die im Rahmen des 'Liberty Convoy' als großmütige Befreier dargestellt werden – zur Vertreibung der seit Jahrhunderten in Böhmen ansässigen Sudetendeutschen. Insgesamt drei Millionen Sudetendeutsche wurden vertrieben, Hunderttausende ermordet, die Deutschen wurden gezwungen – analog zum Judenstern – eine Armbinde zu tragen, die sie als Deutsche kennzeichnete.


    Auch im Vogtland kam die US-Army nicht als Befreier, sondern zog sich wieder zurück und machte der Roten Armee Platz. Als diese Mittel- und Ostdeutschland besetzte rief man die kriegsmüden sowjetischen Soldaten zu gnadenloser Rache auf. Zehntausende Zivilisten und gefangengenommene Soldaten wurden beim Vormarsch der Roten Armee liquidiert, schätzungsweise zwei Millionen Frauen und Mädchen vergewaltigt. Wer diese geschichtlichen Fakten kennt, der weiß, daß es für die Deutschen am Kriegsende nichts zu feiern gibt. Die NPD im Vogtland ruft daher alle Kommunalpolitiker und Bürger auf, den 'Liberty Convoy' zu boykottieren, denn Massenmord, Vertreibung und Luftkrieg sind kein Partyspektakel. Die NPD im Vogtland fordert den Landrat Tassilo Lenk auf, das makabre Treiben des 'Liberty Convoy' zu untersagen, um die Würde der Opfer und die Selbstachtung des deutschen Volkes zu schützen.“


    Der NPD-Landtagsabgeordnete Arne Schimmer sagt zum 'Liberty Convoy':
    „Der sogenannte 'Liberty Convoy' feiert den Einmarsch der U.S. Army in Plauen, in Vogtland und in Westböhmen ohne auch nur mit einem Wort auf die Vertreibung der Sudetendeutschen und die fast vollständige Zerstörung Plauens durch alliierte Bomberflotten einzugehen. Damit aber wird der 'Liberty Convoy' zu einer geschmacklosen Geschichtsklitterung. Als Abgeordneter des Sächsischen Landtages habe ich deshalb eine Kleine Anfrage gestellt, in der ich mich nach der Finanzierungsquellen der 'ad astra Entwicklungsgesellschaft' erkundige, die den 'Liberty Convoy' veranstaltet. Auf den Netzseiten der ad astra Entwicklungsgesellschaft wird die Zerstörung Plauens verharmlost und mit seiner Funktion als ‘Rüstungszentrum des Dritten Reiches’ erklärt. Tatsächlich war die Zerstörung Plauens am 10. April 1945 ein Kriegsverbrechen, denn sie erfolgte zu einem Zeitpunkt, als Deutschland den Krieg schon längst verloren hatte. Durch die Angriffe wurden etwa 75 Prozent der Stadt zerstört, damit gehörte Plauen zu den während des Zweiten Weltkriegs am stärksten zerstörten deutschen Städten.


    Im Frühjahr 1945 wurde ein Vernichtungskrieg gegen ein schon längst besiegtes Volk geführt, der auch im Vogtland zahlreiche unnötige Opfer forderte. Dieser Krieg wurde auch nach der Kapitulation Deutschlands am 8. Mai 1945 weitergeführt, als die U.S. Army das Vogtland und den gesamten Freistaat Sachsen den sowjetischen Besatzungsbehörden übergab, die bis in die fünfziger Jahre hinein eine Terrorherrschaft ausübten. Wir von der NPD sagen: Menschliches Leid, Luftkrieg und Vertreibung sind kein Karnevalsspektakel – deshalb sollte Landrat Tassilo Lenk den 'Liberty Convoy' untersagen.“

    Quelle: NPD, MDR

    „Noch sitzt ihr da oben, ihr feigen Gestalten, vom Feinde bezahlt und dem Volke zum Spott. Doch einst wird wieder Gerechtigkeit walten, dann richtet das Volk und es gnade euch Gott.“ Carl Theodor Körner Deutscher Dichter, gefallen 1813 im Alter von 21 Jahren im Freiheitskrieg gegen Napoleon

  • Die können praktisch machen , was sie wollen ! Denn es wird immer argumentiert werden , dass die Deutschen ja viel größere Verbrechen begangen hätten als die Alliierten mit ihrem Bombenholocaust und anderen Kriegsverbrechen.

  • Geschichte wird nunmal von Siegern geschrieben. Die Verbrechen der achso tollen Allierten können nicht klein genug geredet und gerechtfertigt werden, wohingegen unsere "Verbrechen" (Partisanenerschiessung zb. )nicht aufgeblasen genug sein können. Aber was solls, das kennen wir ja zu genüge :roll:

    Die Kontrolle der Medien ist die Kontrolle des Geistes
    Cabal


    Krieg ist Frieden, Freiheit ist Sklaverei, Unwissenheit ist Stärke
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    Das Denken ist zwar allen Menschen erlaubt, aber vielen bleibt es erspart
    Curt Goetz

  • Den Amerikanern fehlt eben jeglicher Sinn für Anstand und Moral. Nach dem erfolgreich durchgeführten Feldzug gegen Frankreich ehrten die deutschen Soldaten inclusive ranghoher Politiker das Opfer der französischen Soldaten, die für ihr Vaterland fielen. Wie naiv die Deutschen im Allgemein doch zu sein scheinen - altbewährte preußische Tugenden, wie Anstand, Pflichtbewusstsein und Bescheidenheit haben in der Weltpolitk und in der Wirtschaft nichts verloren, leider!

    Der größte Feind der Freiheit ist der glückliche Sklave

    Einmal editiert, zuletzt von Volkstreuer ()

  • Vasallen und BRD-Tölpel feiern ihre Herren, die sie mit brutalster Gewalt - im Rahmen eines Raub- und Vernichtungskrieges gegen das Reich und Europa - auf Millionen, nicht nur deutscher Leichen an die Macht brachten, und diese Kreaturen profitieren Tag für Tag davon! Sekundiert durch Geistesdeformationen! Eigentlich logisch.
    Die Frage ist eher, wie kann ein Volk so werden? Und wie kann es solches dulden?