Grundsätzliches: Arbeitspflicht und Wert der Arbeit.

  • [img='http://www.qpic.ws/images/oqO09469.jpg','left'] Der Sozialstaat BRD hat ein Finanzierungsproblem. Niemand bezweifelt das. Es möchte aber auch niemand solche Notbremsen wie die sogenannten Hartz-Reformen mittragen; schon gar nicht, wer betroffen ist. Diskussionen über Arbeitspflicht und faule Geldempfänger spalten das Volk und lenken vom Kern des Problems ab. Geht es nach Guido Westerwelle (FDP), müßten Hartz-IV-Bezieher im Winter Schneeschippen. Vielleicht wird es im Frühjahr lauten, sie sollen öffentliche Parks pflegen und im Herbst wird es das Laubfegen sein. Keine Leistung ohne Gegenleistung heißt das Motto.


    Wo liegt das Problem? In einem gesunden Staat, der vom ganzen Volk getragen wird, wäre es selbstverständlich, daß sich jeder im Dienste der Allgemeinheit betätigt. Auch und gerade dann, wenn er gerade nicht in seinem eigentlichen Beruf arbeiten kann und die Allgemeinheit sein Auskommen mitfinanziert. Daß in einer wertedemontierten Welt, in der Egoismus und Ellenbogenmentalität die neuen Tugenden sind, eine Arbeitspflicht zum Aufschrei führt, überrascht niemanden.


    Die wahren Probleme


    Die Probleme liegen woanders. Politik und Wirtschaft halten schließlich die Fäden in der Hand und nicht Liesel Müller im Büro oder Otto Normalo auf dem Bau. Es sind einerseits die bundesdeutschen Politiker, die seit Jahrzehnten in erster Linie mit Selbstbedienung und Postensicherung beschäftigt sind. Hand in Hand mit der Wirtschaft wurden dabei Millionen industrielle Arbeitsplätze wegrationalisiert. Im Rahmen der EU-Agrarpolitik wurde der Bauernstand regelrecht ausgerottet. Die verbliebenen Bauern kämpfen um ihr Überleben. Millionen von billigen Arbeitskräften aus den ärmsten Ländern der Erde wurde und wird der Zuzug ermöglicht, als Gastarbeiter und Asylsuchende.


    Andererseits sind es die Wirtschaftsbosse, die nur an kurzfristige Gewinne denken und auf Teufel komm raus die Löhne gedrückt haben. Dabei hat man nur allzu gerne auf die Millionen ausländischer Zuwanderer zugegriffen, die sich mit weit weniger zufriedengegeben haben, als deutsche Arbeitnehmer. Dabei hat man sich nur allzu gerne hinter dem Druck der Globalisierung versteckt. Anstatt auszubilden, soll importiert werden. Von der Klofrau bis zum Ingenieur. Von der Krankenschwester bis zum Chefarzt. Bundesdeutsche Einwanderungspolitik macht es möglich.


    Abstandsgebot


    Arbeit müsse sich wieder lohnen, heißt es aus liberalen Kreisen. Bemüht wird dafür als Begründung ein sogenanntes Abstandsgebot. Wer arbeitet, müsse sichtlich mehr Geld in der Tasche haben, als ein Sozialleistungsempfänger. Stimmt! Es ist nicht der Fall, daß Sozialhilfesätze ständig gestiegen seien, so daß der Abstand zum arbeitenden Menschen geschrumpft sei. Seit Jahren sinken die Reallöhne in Deutschland. Da liegt das Problem. Millionen Menschen gehen ehrlich arbeiten und werden mit Hungerlöhnen abgespeist. Hungerlöhne, die wir Politik und Wirtschaft verdanken.


    [imgr]http://www.qpic.ws/images/LFk09739.jpg[/imgr] Man hat nicht das Sozialsystem der Arbeitswelt finanziell angeglichen, sondern umgekehrt. Es ist also Zeit, endlich wieder für Löhne zu sorgen, für die sich Arbeit lohnt.


    Auch sollte in der Debatte endlich einmal angesprochen werden, wie viele Millionen Ausländer und Eingedeutschte unsere Sozialsysteme nutzen. Ausländer, die vielleicht nie vorher einen einzigen Pfennig in die Sozialkassen gezahlt haben. Solche Kosten werden nach Möglichkeit verschwiegen. Wie hoch sie wirklich sind, läßt sich nicht sagen. Daß Ausländer die Systeme aber massiv belasten, ist eine erwiesene Tatsache. So berichtete die "Junge Freiheit" am 05.03.2010: "Seit 1970 hat sich die Zahl der Ausländer in Deutschland offiziell mehr als verdoppelt, während die Zahl der Beschäftigten unter ihnen konstant blieb."


    Hier liegt ein wichtiger Unterschied zur alleinerziehenden Mutter, die vielleicht bis zur Schwangerschaft gearbeitet und Beiträge gezahlt hat. Hier liegt ein wichtiger Unterschied zum jungen Deutschen, der nie einen Ausbildungsplatz bekommen hat, weil die 400-Euro-Kraft von den Philippinen billiger ist. Hier liegt auch der Unterschied zum deutschen Facharbeiter, der jahrzehntelang in die Sozialkassen gezahlt hat und mit Mitte 50 wegrationalisiert wurde. Leistungsempfänger ist nicht gleich Leistungsempfänger. Die Debatte wird in der Politik also künstlich auf dem Rücken des deutschen Michels vereinfacht.


    Politiker wie Guido Westerwelle spielen mit Ängsten und hetzen das Volk gegeneinander auf: Normal- und Niedrigverdiener gegen Sozialhilfeempfänger. Deutsche gegen Deutsche.


    Unsere Antwort auf die Arbeitspflichtdebatte sollte nicht Selbstzerfleischung sein, sondern endlich an der Wahlurne diesen Schwätzern den Denkzettel zu verpassen!


    Quelle: Unabhängige Nachrichten


    „Noch sitzt ihr da oben, ihr feigen Gestalten, vom Feinde bezahlt und dem Volke zum Spott. Doch einst wird wieder Gerechtigkeit walten, dann richtet das Volk und es gnade euch Gott.“ Carl Theodor Körner Deutscher Dichter, gefallen 1813 im Alter von 21 Jahren im Freiheitskrieg gegen Napoleon

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  • Die Politiker Bande ist doch in Hinsicht Sozialstaat ein einziger korrupter Sauhaufen. Selber in allen möglichen Vorständen hocken , fette Gehälter auf Kosten der Bürger kassieren und tonnenweise rumheucheln ... das können die perfekt ! Für all ihre Lügen und politischen Murks müssten gerade die selbst mal gezwungen sein , bei niedrigstem Einkommen mal Knochenarbeit zu verrichten. Da würde einigen ihr dreckiges Hetzmaul schon gestopft werden.

  • Der Artikel „Grundsätzliches: Arbeitspflicht und Wert der Arbeit.“ läst sich, soweit ich das sehe, wie folgt zusammenfassen: „Die Ausländer nehmen uns die Arbeit weg“. Dies Argumentation ist nicht zielführend. Erstens weil sie schlicht „flach“ ist und daher nicht zur Auseinandersetzung mit diesem wichtigen Thema zwingt. Zweitens weil sie schlicht falsch ist. Kein Knecht, der noch Eselsdunk zwischen seinen Zehen hat, kann je einen deutschen Qualitätsarbeiter ersetzen.
    Richtig ist: Die Zuwanderung findet in die Sozialsysteme statt. Das ist menschlich verständlich. Hier in Deutschland wartet auf die Glücksucher aus aller Welt nicht nur ein arbeitsfreies Leben sondern auch eines der (noch) besten Gesundheitssysteme der Welt. Alles kostenlos. Dem deutschen Volk, das ihnen diese sorgenfreie Lebensweise erst ermöglicht, fühlen sie sich keinesfalls zu irgendwelchen Gegenleistungen verpflichtet. Als erstes sollte man die Zuwanderung stoppen. Dann sollte die Rückführung beginnen. Nicht unbedingt derer die unsere Sprache nicht sprechen, sondern derer die ihren Lebensunterhalt nicht selbst verdienen. Sofern es einen unterschied zwischen diesen beiden Gruppen gibt.



    Aber auch mit vielen Deutschen steht es nicht zum besten. Auch Deutsche machen sich es in der sozialen Hängematte gemütlich. Und auch dieses Verhalten hat gute Gründe. In dieser Werteordnung, in der Geld das Maß aller Dinge ist, verhalten Sie sich nur folgerichtig. Wenn man ohne Arbeit genauso viel Geld bekommt wie als Arbeiter, dann ist es nur konsequent wenn man zu hause bleibt. Wer in dieser Situation arbeiten geht erntet im Zweifel noch Hohn und Spott. In der Gesellschaft zählt nur Geld. Selbstachtung ist praktisch abgeschafft. Was fehlt, ist der Stolz von eigener Hände Arbeit leben zu können. Ich kenne 1-Euro-Jobber (Was für eine Bezeichnung!) die für Ihre Hand voll Euro gute und wichtige Arbeit leisten. Die meisten dieser Leute verstecken sich. Nach außen hin soll niemand sehen das sie nur 1-Euro-kräfte sind. Das muss nicht so sein. Man könnte durchaus einen Arbeitsdienst schaffen, der wichtige und sinnvolle Aufgaben für unser Volk erfüllt. Aufgaben, die die Arbeitenden mit Stolz erfüllen. Einen Stolz, den man auch nach außen zeigt. Zum Beispiel durch das Tragen einer Uniform. Einer Uniform, in der man auch gerne mal sein Feierabendbier trinkt. „Seht her, ich habe heute wieder eine Aufgabe zum wohl unseres Volkes erledigt“.


    Ich beende an dieser Stelle meinen Gedankengang im vorauseilendem Gehorsam, ehe ich die Aufmerksamkeit der Gedankenpolizei errege.