Verrückt: Bundespräsident Köhler will höheren Benzinpreis.

  • Zu den wohl unnötigsten aus Steuergeldern finanzierten Ämtern dürfte neben den diversen Integrationsministerien sicherlich auch das Amt des Bundespräsidenten gehören. Während etwa die Bundeskanzlerin pro forma zumindest noch so tun sollte, als wenn sie für ihr Geld arbeitet, ist das Amt des Bundespräsidenten rein repräsentativ und könnte genauso gut durch einen Laternenpfahl ersetzt werden, damit wenigstens Hunde ihre Freude an dieser Steuergeldverschwendung hätten. Natürlich hat man als Bundespräsident gut ausgesorgt, da neben einer fürstlichen Bezahlung, der Steuerzahler auch noch für sonstige Kosten wie etwa Reisen und einen Dienstwagen aufkommen muß. Da man von einem ehrwürdigen Volksvertreter freilich nicht erwarten kann, daß er selbst fährt oder gar noch auftanken muß, kommt der Dienstwagen freilich mit einem eigenen Chauffeur und soviel Benzin wie das Steuersäckel hergibt.


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    Bundespräsident Horst Köhler, CDU.


    So verwundert es angesichts der Realitätsferne der politischen Kaste der Bundesrepublik auch nicht, daß Bundespräsident Horst Köhler nunmehr fordert, den Benzinpreis noch weiter zu erhöhen, obwohl dieser ohnehin schon zu knapp 75% aus Steuern besteht. Was in anderen Ländern zu Aufständen und Unruhen führen würde, erzeugt in der BRD bestenfalls noch ein Stirnrunzeln und ein grimmiges Raunen, denn hierzulande scheint die Schmerzgrenze frühestens bei einer Abgabenlast von 100% erreicht zu sein.


    Freilich sind wir da ein wenig pessimistisch. Optimistischere Zeitgenossen sehen schon die Zeit nahen, an der Köhler und Genossen bestenfalls noch als hängende Dekoration oder abschreckendes Beispiel an hohen Bäumen oder Laternenpfählen baumeln werden. Während dieser Wunsch menschlich durchaus nachvollziehbar ist, distanzieren wir uns davon dennoch aufs Schärfste, allerdings glauben wir kaum, daß sich ohne derart drastische Maßnahmen in dieser Republik etwas ändern wird.


    Quelle: Nonkonformist

    „Noch sitzt ihr da oben, ihr feigen Gestalten, vom Feinde bezahlt und dem Volke zum Spott. Doch einst wird wieder Gerechtigkeit walten, dann richtet das Volk und es gnade euch Gott.“ Carl Theodor Körner Deutscher Dichter, gefallen 1813 im Alter von 21 Jahren im Freiheitskrieg gegen Napoleon

  • Jeder Dreckspolitiker , der das Maul groß aufreisst in Sachen "Der Sprit muss teurer werden" , gehört echt mal durch die Stadt geprügelt. Diese Ratten stecken sich ja ihre Taschen fürstlich voll mit unseren Steuergeldern und könnten sich höhere Preise auch leisten (nach der politischen "Karriere" , vorher bezahlt das ja auch alles der Steuerzahler). Der kleine Bürger hingegen muss nicht selten heutzutage mit jedem Cent rechnen über den Monat und könnte noch teurere Spritpreise garnicht verkraften. Dann argumentieren nicht selten hirnamputierte Politiker "die Bürger sollen eben öffentliche Verkehrsmittel nutzen". Super Idee , große Klasse ... gerade weil das auch bei jedem funktioniert. Öffentliche Verkehrsmittel würden für viele einen erheblich höheren Zeitaufwand bedeuten , da man sich teilweise dumm und dämlich wartet auf Anschluss-Fahrgelegenheiten. Ganz zu schweigen von der Bereicherung , in einem öffentlichen Verkehrsmittel auch noch der Anwesenheit von Kana**en ausgeliefert zu sein , welche sich ja ganz toll benehmen.


    Man möchte es echt jedem Politiker laut ins Gesicht schreien: FICKT EUCH SELBER ! :fuck_1:

  • @ Deutscher Sohn:


    :top:


    Genauso sieht es doch aus.


    Aber: Die meisten Politrickser verbringen ihren "Ruhestand" eh im Vorstand von großen Firmen, und da haben die wieder ein Dienstwagen samt Fahrer... :roll:


    Man sollte den GESAMTEN Bundestag mal 1 Jahr lang HARTZ IV gönnen, mit allen was dazu gehört,: Kontrolle vom Amt, die Wohnung ist zu groß, erstmal alle Lebensversicherungen kündigen, bei nicht erscheinen beim 1€ Job ne Sperre kassieren usw.) Vielleicht hilft es ja.

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    Das Denken ist zwar allen Menschen erlaubt, aber vielen bleibt es erspart
    Curt Goetz

  • Nja unter umständen ( man beachte dass dies auch der einzig positive Gedanke dabei ist) ist es durchaus sinnvoll wenn der Benzinpreis zu großen Teilen aus Steuern besteht, da dann dieses Geld "wenigstens" an unseren Staat fließt und bei uns im Land bleibt (gut der Zustand des Staates ansich macht diesen positiven Effekt eigentlich schon wieder zunichte...) als , dass das Geld komplett (und je weniger Steuern umso billiger umso mehr wird gekauft umso höher der Anteil..) in die Arabischen Staaten fließt und dort a) Scheichs ihre goldene Kloschüssel oder B) die goldenen Kloschüsseln der Ölmultis aus unseren lieben US und A finanzieren...

  • Der Typ hat doch im Aschenbecher übernachtet! Gäbe es adäquate, massentaugliche Alternativen im Individualverkehr, die kostengünstiger und umweltschonender wären als Benzin- und Dieselmotoren, könnte man dem Vorschlag sogar etwas gutes abgewinnen. Aber so bleibt eine weitere geballte Faust in der Hosentasche zurück. Man darf abermals daran zweifeln, ob die "da oben" überhaupt noch mitbekommen, was die "da unten" im echten Leben - im wahrsten Sinne des Wortes - bewegt.


    Bester Gruss
    RockNORD-Redax

    „Noch sitzt ihr da oben, ihr feigen Gestalten, vom Feinde bezahlt und dem Volke zum Spott. Doch einst wird wieder Gerechtigkeit walten, dann richtet das Volk und es gnade euch Gott.“ Carl Theodor Körner Deutscher Dichter, gefallen 1813 im Alter von 21 Jahren im Freiheitskrieg gegen Napoleon

  • Zitat von "RockNORD"

    Der Typ hat doch im Aschenbecher übernachtet! Gäbe es adäquate, massentaugliche Alternativen im Individualverkehr, die kostengünstiger und umweltschonender wären als Benzin- und Dieselmotoren, könnte man dem Vorschlag sogar etwas gutes abgewinnen.


    Naja, da wir uns in der Brd. eh zurückentwickeln:


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  • Nein, der sieht immer so aus.

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  • Es trifft ja nicht nur Autofahrer sondern dann werden auch mal wieder Lebensmittel, Waren und Dienstleistungen teurer. Das betrifft uns alle und diejenigen die sich eh schon kein Auto leisten können am Meisten.

  • "Umweltbundesamt schlägt Verteuerungen um 60 Cent vor:
    Nach den Berechnungen der Experten bedeutet die Ökosteuer für den durchschnittlichen Pkw-Betrieb mit einer jährlichen Fahrleistung von 15.000 Kilometern und einem durchschnittlichen Benzinverbrauch von acht Litern auf 100 Kilometern Mehrkosten in Höhe von 184 Euro im Jahr. Ein verbrauchsgünstiges Fahrzeug mit einem durchschnittlichen Verbrauch von fünf Litern habe dagegen Mehrkosten von 115 Euro pro Jahr.


    Das Umweltbundesamt ist so überzeugt von der Ökosteuer, dass es eine noch weitergehende Verteuerung vorschlägt: Laut Studie ließe sich der Kraftstoff noch wesentlich stärker senken, wenn man die Kraftstoffbesteuerung jährlich um drei Cent je Liter anheben würde.


    Das würde bedeuten, dass die Mineralölsteuer auf Benzin im Jahre 2020 rund 95 Cent statt wie heute 65 Cent betragen würde. Den Berechnungen der Experten zufolge würden dadurch die im Straßenverkehr erzeugten CO2-Emissionen um 6,3 Prozent sinken. Als Vergleichsmaßstab rechneten die Forscher mit einem Szenario, bei dem die Spritsteuern nicht erhöht würden. Als Ausgangsniveau der Kraftstoffpreise gingen die Autoren der Studie von rund 1,20 Euro pro Liter Kraftstoff aus."


    http://www.stern.de/politik/de…oehler-recht-1552909.html

  • Soviel zu den alten Statements der Politik "Der Autofahrer ist eh schon die Melk-Kuh der Nation und darf nicht noch mehr belastet werden mit Kosten".
    Wenn wenigstens endlich ein wirklich gutes , zukunftsfähiges Auto auf den Markt käme , welches nur 3-4 Liter auf 100km verbraucht , aber trotzdem etwas unter der Haube hat , damit man bei Steigungen nicht fast rückwärts rollt und von LKWs überholt wird. Wenn ich nur Autobahn fahre , schaffe ich mit 60 Litern so ca. 700km. Wenn es ein Auto gäbe , welches mit 60 Litern dann das doppelte bis dreifache an Kilometern schafft , dann könnte ich mich damit eventuell anfreunden. Verzichten kann ich auf keinen Fall auf das Auto für die Arbeit , da ich nur mit dem Auto vernünftig dahin komme und auch Sachen ausfahren muss , was mit dem Bus garnicht möglich wäre.

  • Wenn alle Autofahrer plötzlich auf öffentliche Verkehrsmittel umsteigen, würde das ganze Netz zusammenbrechen, die haben ja jetzt schon Probleme halbwegs pünktlich zu fahren. Aber so ist es doch überall, es wird gekürzt aber keine Alternative angeboten.

  • @ Deutscher Sohn:


    Ich Schaffe mit meinen Wagen ca 1000km (60L Tank). Wenn ich den richtig sparsam fahre, sind sogar 1200km drin.


    Sind ja tolle Zukunftsaussichten: Sprit wird immer teurer, und eine PKW Maut lässt auch nicht mehr lange auf sich warten. Dann wird Autofahren wieder ein Luxushobby der "Geringverdiener".

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  • Köhler hat seinen Fehler scheinbar erkannt und geht wieder zur Schule! Leider nur kurzzeitig.


    Bundespräsident drückt wieder die Schulbank - in Lübeck


    Lübeck - Bundespräsident Horst Köhler hat in Lübeck kurzzeitig wieder auf der Schulbank Platz genommen. In der Lübecker Geschwister-Prenski-Schule schaute er beim Unterricht einer siebten Klasse zu, in der geistig behinderte Schüler am normalen Regelunterricht teilnehmen.


    Quelle: http://www.ln-online.de/region…_-_in_L%26uuml%3Bbeck.htm

  • Wird er sich bestimmt wohlgefühlt haben, alles Leute auf seiner Wellenlänge.

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