VS warnt: 'Rechtsparteien könnten sich modernieren'.

  • Welche Extremisten flössen Dir die meiste Angst ein? 0

    Die Verfassungsschützer der BRD sind besorgt: In den Rechtsparteien vollzieht sich (bis jetzt nur in Teilen) ein Generationenwechsel und die Inhalte könnten modernisiert werden. Damit wäre rein theoretisch eine Entwicklung wie in den Nachbarländern möglich - verständlich, dass da die Kämpfer gegen Rechts warnen.


    Im [url=http://www.tagesspiegel.de/politik/deutschland/rechtsextremismus/Rechtsextremismus-Verfassungsschutz%3bart2647,2705625]Tagesspiegel[/url] heisst es nach viel Zahlenspielerei:



    Das sind zwar Erkenntnisse, die nicht nur den Verfassungsschützern bewusst sind, allerdings folgt dann eine interessante Einschätzung, die der Öffentlichkeit bislang eher verborgen blieb. In Bezug auf den an der DVU-Spitze erfolgten Generationenwechsel von Gerhard Frey zu Matthias Faust heisst es:



    Folglich lässt dann das untenstehende Fazit auch hoffen:



    Zeit dafür wäre allemal, auch wenn wir der Ansicht sind, dass Teile der erwähnten Parteien durchaus nicht rechtsextremistisch, sondern lediglich rechts sind.


    Quelle: Pafosued

    „Noch sitzt ihr da oben, ihr feigen Gestalten, vom Feinde bezahlt und dem Volke zum Spott. Doch einst wird wieder Gerechtigkeit walten, dann richtet das Volk und es gnade euch Gott.“ Carl Theodor Körner Deutscher Dichter, gefallen 1813 im Alter von 21 Jahren im Freiheitskrieg gegen Napoleon

  • Dieser Generationswechsel ist schon lange überfällig.
    Ich habe nie viel von G. Frey (DVU) gehalten, daher freut es mich um so mehr, das er von seinem Amt zurücktritt.
    Er tut es wenigstens freiwillig, weil er einsieht, das er in die Jahre gekommen ist und man einen Führungswechsel braucht.
    Das rechne ich ihm hoch an.
    Ganz im Gegensatz zu U.Voigt (NPD), der an seinem Sessel klebt, wie eine Scheißhausfliege am Kompost.


    Dieses Jahr stehen wichtige Wahlen an und die NPD kriegt es nicht gebacken, rechtzeitig einen Generationenwechsel, der so wichtig wäre, in die Gänge zu leiten.
    Das könnte der NPD bei den Wahlen teuer zu stehen kommen.
    Die Wähler wüßten gern schon früher, wer die NPD führen wird und welchen Weg sie einschlägt.


    Das hätte ich nie gedacht, aber da kann sich die NPD von der DVU mal eine Scheibe abschneiden.

    HASS ist wie eine Blume!
    Man muß ihn sammeln,
    zu einem Strauß bündeln,
    und dem schenken, dem er gebührt.

  • Zitat von "Nationalist"

    Dieser Generationswechsel ist schon lange überfällig.
    Ich habe nie viel von G. Frey (DVU) gehalten, daher freut es mich um so mehr, das er von seinem Amt zurücktritt.
    Er tut es wenigstens freiwillig, weil er einsieht, das er in die Jahre gekommen ist und man einen Führungswechsel braucht.
    Das rechne ich ihm hoch an.


    Der Frey hat immer noch im Hintergrund die Fäden in der Hand, denn die Partei lebt von seinem Geld. Und dann gibt es da ja noch seinen Sohn, der ähnlich wie Frey tickt und ihn zumindest in der Firma beerbt und somit am Geldhahn sitzt.


    Zitat von "Nationalist"

    Dieses Jahr stehen wichtige Wahlen an und die NPD kriegt es nicht gebacken, rechtzeitig einen Generationenwechsel, der so wichtig wäre, in die Gänge zu leiten.
    Das könnte der NPD bei den Wahlen teuer zu stehen kommen.
    Die Wähler wüßten gern schon früher, wer die NPD führen wird und welchen Weg sie einschlägt. Das hätte ich nie gedacht, aber da kann sich die NPD von der DVU mal eine Scheibe abschneiden.


    In der NPD sind die Dinge etwas komplizierter um es mal in einfache Worte zufassen. Und die (meisten) NPD Wähler interessieren sich nicht für den Partei-Chef oder interne Quälereien, sondern wählen aus Protest oder aus Überzeugung.

    Lasst euren Körper vergessen, was tierische Produkte sind - euren Verstand aber nicht.

  • Zitat

    Dieses Jahr stehen wichtige Wahlen an und die NPD kriegt es nicht gebacken, rechtzeitig einen Generationenwechsel, der so wichtig wäre, in die Gänge zu leiten.
    Das könnte der NPD bei den Wahlen teuer zu stehen kommen.


    Ich stelle mal die These in den Raum, daß bei der NPD passieren kann was will, denn der Name NPD ist einfach schon so verbraucht und abgebrannt, daß ein Generationswechsel oder eine Kurskorrektur durch Molau von den meisten Wählern gar nicht wahrgenommen wird und wahrgenommen werden kann. Der Name NPD ist größer als der Name Molau und hat sich in die Gehirne der BRD gebrannt. Z.B. durch Sendungen wie Spiegel TV und durch Personen die solchen Sendungen das Fressen liefern.


    Zitat

    Zeit dafür wäre allemal, auch wenn wir der Ansicht sind, dass Teile der erwähnten Parteien durchaus nicht rechtsextremistisch, sondern lediglich rechts sind.


    Damit man das dem Wähler näher bringt, müsste man die Türklinken von 37 Mio. privaten Haushalten putzen und/oder sämtliche Fernsehsender und Zeitungsverlage kaufen.


    Wie verklickert man eine Modernisierung überhaupt authentisch? Indem man sagt: "Hey, wir sind die NPD, wir wollen uns jetzt einem modernen Nationalismus öffnen sowie von gewaltbereiten Autonomen und Kameradschaften Abstand nehmen. Liebe Rechte von REP und PRO, reicht uns die Hand." Um mal Volker Pispers zu zitieren: "Das können Sie Ihrem Friseur erzählen!" Mir gefällt Molau als Person und ich finde das was er versucht recht mutig, aber es ist wohl oder übel für die Katz... Sollte es zu einem Wechsel kommen, müsste er den eisernen Besen nehmen und in den eignen Reihen aufräumen, wenn er es ernst meint. Das hätte weit vor dem Superwahljahr geschehen müssen und nicht im Windschatten der Kemna-Affäre.

    Ich bin mir darüber klar, daß der Einzelne anbetungswürdig sein kann, die Menschheit in Gänze jedoch ein Brechmittel ist. - Joachim Fernau

  • @ Dieter


    Ich gebe insofern Recht, dass das Bild der NPD gleich schlecht bleibt. Aber wenn sie sich von den Kameradschaften und den Autonomen/freien Kräften trennt, bleibt nur noch ein Torso über. In NRW ist die NPD quasi tot, da lief/läuft alles über die freien Kräfte. Und auch anderswo würden ihr dann die unzähligen Wahlhelfer fehlen. Man sollte eher versuchen, das Bild der Kameradschaften und der Parteimitglieder in der Öffentlichkeit zu verbessern. Ich schiele da bewusst nach Italien, Frankreich und Spanien. Aber das ist wohl ein Kampf gegen Windmühlen. Es gab ja gute Ansätze, wie die Jugend Offensive hier bei uns vor der Haustür, aber es wird immer wieder alles von irgendwelchen Vollidioten eingerissen.

    Lasst euren Körper vergessen, was tierische Produkte sind - euren Verstand aber nicht.

  • Welche Möglichkeiten gibt es?


    -> Gründung einer neuen Rechtspartei mit fähigen Leuten aus NPD, Kameradschaften und dem rechtskonservativem Lager.


    Diese Partei fängt bei null an und hat keine Altlasten, welche bewältigt oder abgestoßen werden müssen, so wie in der NPD.


    Nachteil: Parteistrukturen müssen vollkommen neue aufgebaut werden.




    -> Die NPD reorganisieren: Mit Molau als Parteichef.


    Das Problem ist, dass man es nicht allen recht machen kann.


    Verscherzt man es sich mit den freien Kräften, so fehlen bei den Wahlen das Fußvolk, welche Zeitungen verteilen oder Pappen aufhängen. Denn die NPD ist dazu (ohne Mithilfe der freie Kräfte) überhaupt nicht in der Lage.


    Natürlich wäre es auch möglich die freien kräfte verstärkt zu politisieren und zu schulen. Bestes Beispiel ist ja Joschak Fischer: Vom Steineschmeißer zum BRD-Außenminister. Also warum sollte es nicht auch bei uns funktionieren? Allerdings würde sich dann im Großen und Ganzen kaum etwas ändern. Weder gibt es dann eine größere Außenwirkung, noch wird es der Otto-Normal-Deutsche überhaupt wahr nehmen. NPD bleibt NPD. Trotz neuer Fassade und neuem Inhalt.