Verbot als Argument? Bundesprüfstelle will Frei.Wild auf den Index setzen.

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    • Verbot als Argument? Bundesprüfstelle will Frei.Wild auf den Index setzen.

      Die Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Schriften hat 2014 einen Grund zum Feiern: Sie wird sechzig Jahre alt. "Der kleine Sheriff" hieß das erste Schundheft, das die Sittenwächter 1954 indiziert hatten. Die Zeiten haben sich geändert, das weiß auch die BPjM, die Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Medien, wie sich die Behörde seit dem Amoklauf von Erfurt nennt.

      Zum Jubiläum möchten die Beamten aber nicht nur Ballerspiele aus dem öffentlichen Raum verbannen. Schon im Herbst 2013 hatten sie sich über einen Antrag der Thüringer Familienministerin Heike Taubert zum Verbot des Lieds "Rache muss sein" von Frei.Wild gebeugt, ihn eingehend geprüft und ein Verfahren eingeleitet. Weil unter den angegebenen Youtube-Links nichts mehr zu finden war und niemand danach googelte, war das Verfahren eingestellt worden.

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      „Noch sitzt ihr da oben, ihr feigen Gestalten, vom Feinde bezahlt und dem Volke zum Spott. Doch einst wird wieder Gerechtigkeit walten, dann richtet das Volk und es gnade euch Gott.“

      Carl Theodor Körner

      Deutscher Dichter, gefallen 1813 im Alter von 21 Jahren im Freiheitskrieg gegen Napoleon