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    Moderator Jochen Breyer trug im ZDF-„Morgenmagazin“ ein olivgrünes Hemd - das am Schirm eher braun aussah. Politisch passend zu einem Hooligan-Beitrag. Schnell entschuldigte sich der öffentlich-rechtliche Sender - und zog Spott auf sich.

    Wie politisch Mode sein kann, zeigte sich jüngst beim „Morgenmagazin“ des ZDF. Wie überschnell mittlerweile in Deutschland reagiert wird, zeigte der Mainzer Sender selbst mit einer übertriebenen Entschuldigung. Moderator Jochen Beyer diskutierte über das Topthema des Tages, die Hooligan- und Skinhead-Proteste gegen die Salafisten, und trug dazu ein olivgrünes Hemd. Blöd nur, dass sich das Hemd dem Zuschauer als braun darstellte. Schnell sah sich das ZDF gezwungen zu reagieren. Nicht, dass der „Morgenmagazin“-Gucker hier eine unbeabsichtigte Parallele zog.

    „Wir entschuldigen uns für den entstandenen Eindruck“

    So postete das Social-Media-Team des öffentlich-rechtlichen Senders eine ausführliche Entschuldigung zu dem Fauxpas auf Facebook:…
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    In Köln findet der größte Aufmarsch von Rechtsradikalen seit Jahren statt. 2500 Demonstranten skandieren Nazi-Parolen und sind gewalttätig. Die Polizei ist an der Belastungsgrenze. Die Lage eskaliert.

    Mit Wasserwerfern und Tränengaseinsatz geht die Kölner Polizei gegen die Hooligans und Neonazis auf dem Breslauer Platz in der Innenstadt vor. Das "Bündnis Hooligans gegen Salafisten" hatte zu einer Demonstration gegen Salafisten aufgerufen. Es kamen mehr als 2500 Demonstranten. Darunter zahlreiche Neonazis und Anhänger rechtspopulistischer Parteien wie Pro NRW. Viele von ihnen gewaltbereit. [...]

    Mit dabei auch der Dortmunder Neo-Nazi Siegfried Borchardt, bekannt als "SS Siggi". Er hatte mit Gründung der Borussenfront schon in den 80er-Jahren die Grundlage für die Zusammenarbeit von Fußballschlägern und Rechtsradikalen gelegt. Heute ist der mehrfach vorbestrafte Borchardt als Kommunalpolitiker für die Nazipartei Die Rechte in Dortmund aktiv. Mitglieder des mittlerweile…
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    Die Frauenquote sorge nur für Quotenfrauen, Anreden wie "Liebe Kolleginnen und Kollegen" seien "Gender-Scheiße": Der Entertainer Jürgen von der Lippe feuert im Interview mit dem SPIEGEL eine Breitseite gegen den Feminismus.

    Der Komiker und Moderator Jürgen von der Lippe hält nichts davon, dass Frauen in allen Lebensbereichen Gleichstellung einfordern. "Bei mir hört es schon auf mit der Forderung nach einer Frauenquote in Aufsichtsräten. Damit ist niemandem gedient", sagte er im Gespräch mit dem SPIEGEL. Eine Frauenquote würde zu nichts Gutem führen, "da sie Personen in Positionen brächte, nur weil sie das richtige Geschlecht haben".

    In manchen Situationen sei es aus praktischen Gründen angebracht, an einem traditionellen Rollenbild festzuhalten. Die Praxis, Begriffe sowohl in die männliche als auch in die weibliche Form zu setzen ("Liebe Kolleginnen und Kollegen"), hält von der Lippe für "Gender-Scheiße". "Das macht mich fertig", so der Entertainer. "Wenn ich 'Mit-Glieder'…
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    Eigentlich ist Dieter Nuhr kein Mann mit der Pauke, kein Trommler für eine politische Botschaft, die sich als ewiger Merkel-Witz tarnt. Er ist schon gar kein Repräsentant des üblichen linken Bauerntheaters, das mit hoch erhobenem Kabarettfäustchen Abend für Abend das Ausbleiben der Weltrevolution beklagt. Seine Sottisen sind eher fein ziseliert: Ironie mit dem kleinen Besteck. Umso größer seine Überraschung, dass er nun als "Hassprediger" beschimpft und wegen einiger Sätze zum Islam – "Wenn man nicht wüsste, dass der Koran Gottes Wort ist, könnte man meinen, ein Mann habe ihn geschrieben" – angezeigt wurde: Wegen "Beschimpfung von Bekenntnissen und Religionsgesellschaften".

    Welt am Sonntag: Wie haben Sie von dieser Anzeige des Herrn Toka überhaupt erfahren?

    Dieter Nuhr: Das hat mir jemand erzählt. Ich glaube, meine Agentur hat es mir mitgeteilt. Eine offizielle Anzeige habe ich nie erhalten.

    Welt am Sonntag: Und was sagen Sie nun dazu?

    Dieter Nuhr: Ich habe ja Humor. Insofern…

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